Einige der Argumente sprechen für sich
ZITAT
Die globalen Kapitalmärkte taumeln von Krise zu Krise, so scheint es. Nach dem Zusammenbruch des New-Economy-Booms zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist es nun die internationale Kreditmarktkrise, ausgelöst durch Zahlungsausfälle im amerikanischen Markt für Hypothekendarlehen geringer Qualität (Subprime), die Zweifel am Funktionieren der angeblich entfesselten globalen Finanzmärkte schürt. Folgt man gängigen Diagnosen der Krisenursachen – Verantwortungslosigkeit der Kreditnehmer und überzogene Risikospekulation der Kreditgeber –, könnte man nur zu leicht schlussfolgern, das Geschäft mit dem Geld bedarf stärkerer Kontrolle, um künftige Krisen abzuwenden.
Doch eine solche Beurteilung mag voreilig sein. Denn Finanzmarktkrisen scheinen nicht etwa Resultat eines kapitalistischen Währungssystems, sondern vielmehr die eines planwirtschaftlich verfassten weltweiten Papiergeldsystems zu sein. Ob US-Dollar, Euro, Yen, britisches Pfund oder Schweizer Franken: Sie alle repräsentieren nämlich nicht-einlösbares Papiergeld, das von staatlichen Notenbanken kontrolliert wird.
Quelle/ Source:
Fluch des Papiergelds
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