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kein 0-0 bei BL-Mannschaft

Posted by MikeSch , 17. December 2011 · 376 views

So sieht bei mir eine typische Bundesligawette aus.

  • Ich suche mir aus den aktuellen Spielen die nächstliegenden Spiele des heutigen Tages heraus.
  • aus den Charts wähle ich das Spiel der Mannschaften mit den höchsten Torquoten (Schnitt Heimquote > 1 & Schnitt Auswärtsquote > 1 )
    heute habe ich Wolfsburg-Stuttgart gefunden
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  • das Spiel sollte möglichst auch IN-PLAY bewettet werden können, weil ich dann oft bessere Quoten bekommen kann. IN-PLAY nützt auch, wenn ich sozusagen ein Stopp-Loss setzen will und offensichtliche Verluste begrenzen will (aber dazu in einem späteren Beitrag)
  • dann setze ich die Wette gegen ein 0-0 Torstand mit der aktuellen Quote und ungefähr der Hälfte des Einsatzes, den ich für die Wette "opfern" will. In dem Fall riskiere ich 27,03 EUR bei der Lay-Quote 18,0
    (Wie ich den Einsatz genau berechnen kann, werde ich in einem späteren Beitrag beschreiben.)
    Attached Image
  • Weil das Spiel IN-PLAY bewettet werden kann, kann ich auch andere bessere Quoten anbieten, die in dem Fall solange stehen bleiben, bis das erste Tor fällt. Und weil im Spielverlauf diese 0-0-Quoten fallen, werden nach und nach die Wetten angenommen. Das Risiko habe ich jeweils auf ungefähr 5 EUR gesetzt, damit werden mit sinkenden Quoten die Gewinne immer höher   :nyam1:
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  • ... hier ist eigentlich schon die Wette abgeschlossen. Ich hatte heute noch eine Shoppingtour geplant - Wochenendeinkauf - und habe die Dinge ihren Lauf gelassen.
  • Gegen 19 Uhr habe ich mich wieder an den PC gesetzt und war überrascht, dass alle Wetten "durchgegangen" sind   :Howdy:
  • In der 74.Minute ist das erste (und einzige) Tor gefallen und ich hatte insgesamt 11,35 EUR gewonnen, bei einem Risiko von 49,45 EUR. (Durchschnittsquote 5,045)
    Attached Image
Hier noch einmal die Wette aus der Sicht des FairBot-Tools etwa eine Stunde vor Spielbeginn:
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[dieser Artikel ist vorläufig, weil ich erst einmal ausloten muss, wie der Blog-Editor funktioniert und ich die Bilder und Details "richtig" hin bekomme - sobald alles ok ist, entferne ich diesen Vermerk - Stand 17.12.2011 20:20]

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Nelly1966
19. December 2011
Verstehe ich das richtig, eine Lay-Wette (in diesem konkreten Fall eine 0:0 Tor-Wette) wird erst im Laufe des Spiels angenommen? Wenn ja, von wem? Von anderen Spielern (Wettern ist ein komisches Wort)? Nimmt nicht immer der Anbieter (in diesem Fall Betfair) den anderen Wett-Part (Gegenposition) ein? Hm ...
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Hi Mike, gute Sache das. Du erweiterst mein Wettspektrum immens. Aber bei mir ist der Mindesteinsatz/Wette 2 Euro, wie machst Du das?
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oldschuren
20. December 2011
Ich schätze mal, mit dieser Strategie wird es auf Dauer schwierig werden, Geld zu verdienen. Denn jeder der gegen den Ausgang 0:0 setzt, also layed, treibt die Quoten (Preise) nach oben. Je höher die Qutote desto mehr "Aufpreis" muß man zahlen wenn man layed... Dieser Aufpreis sorgt aber für ein Value auf Back 0:0 (also das das Ereignis 0:0 eintritt) Da auch in den meisten Games auch Tore fallen währe jetzt konsequent backen auf 0:0 zwar sinnvoll, aber auf Dauer ziemlich zermürbend. Vermutlich verhält sich der Aufpreis wie der Zeitwert bei Optionen der erst am Ende der Laufzeit der Option überproportional fällt.

Also wenn lay 0:0 dann bei Spielen, bei den man von einem späten Tor ausgeht so das man bei schon gefallenen Quoten einsteigt kann. Hab mal was gelesen von einem Herrn, der erst bei Quoten =< 10 einsteigt... Er hat was in den Raum geworfen von 10 Prozent aller Spiele gehen 0:0 aus. Problem auf der anderen Seite ist, dadurch dass man erst später einsteigt, reichert man sein TradeRecord mit Games an, die auch 0:0 ausgehen. Also nicht mehr 10 Prozent der Games des Traderacord gehen 0:0 aus sonder mehr.... ;-)
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Hi Mike, gute Sache das. Du erweiterst mein Wettspektrum immens. Aber bei mir ist der Mindesteinsatz/Wette 2 Euro, wie machst Du das?

erst mal auf die Schnelle eine Antwort:
mit FairBot ist es automatisch möglich auch geringere/geringste Beträge zu setzen. :ferrari:

Aber es geht auch bei Betfair (nur etwas zeitaufwändiger). :shout:
Der Mindestbetrag wird zu einer Fantasiequote gesetzt (z.B. Back-Quote 1000 mit 2 EUR)
Dann wird die (nicht realisierte Wette um den Betrag erhöht, den man eigentlich setzen will)
Also 2 EUR wird auf 2,10 EUR erhöht. Betfair macht daraus zwei Wetten (2 EUR und 0,10 EUR)
Bei der 0,10-EUR-Wette kann nun auf die gewünschte Quote "korrigiert" werden und die Wette wird angenommen oder steht, bis sie angenommen wird. Nicht vergessen, die 2-EUR-Fantasiewette zu löschen.

Analog geht es mit Lay-Wetten mit der Fantasiequote 1,01
Es ist sogar möglich, mit einem Kontostand unter 2 EUR noch Wetten abzuschließen, wenn man Lay-Wetten findet die eine Quote unter 2,0 hat, denn der "Einsatz" kann dann höher sein, als der Kontostand :windowtongue:
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Ich schätze mal, mit dieser Strategie wird es auf Dauer schwierig werden, Geld zu verdienen. Denn jeder der gegen den Ausgang 0:0 setzt, also layed, treibt die Quoten (Preise) nach oben. Je höher die Qutote desto mehr "Aufpreis" muß man zahlen wenn man layed... Dieser Aufpreis sorgt aber für ein Value auf Back 0:0 (also das das Ereignis 0:0 eintritt) Da auch in den meisten Games auch Tore fallen währe jetzt konsequent backen auf 0:0 zwar sinnvoll, aber auf Dauer ziemlich zermürbend. Vermutlich verhält sich der Aufpreis wie der Zeitwert bei Optionen der erst am Ende der Laufzeit der Option überproportional fällt. Also wenn lay 0:0 dann bei Spielen, bei den man von einem späten Tor ausgeht so das man bei schon gefallenen Quoten einsteigt kann. Hab mal was gelesen von einem Herrn, der erst bei Quoten =< 10 einsteigt... Er hat was in den Raum geworfen von 10 Prozent aller Spiele gehen 0:0 aus. Problem auf der anderen Seite ist, dadurch dass man erst später einsteigt, reichert man sein TradeRecord mit Games an, die auch 0:0 ausgehen. Also nicht mehr 10 Prozent der Games des Traderacord gehen 0:0 aus sonder mehr.... ;-)

diese Variante ist eine Art zu wetten. Es kommt darauf an wieviel Kapital dafür auf dem Markt ist.
Bisher war immer soviel Kapital im Umlauf, dass meine Wetten nur ein Tropfen auf dem heißen Stein waren :palomitas:
Mal angenommen man könnte jeden Tag 100 EUR "damit verdienen", das wären 2000 .... 3000 im Monat, also ein passables Einkommen. Ich glaube kaum, dass die 100 EUR bei den hohen Beträgen "auffallen" würden.
@oldschuren sieh es als ein Beispiel unter vielen, ich sehe andere weitere "schöne Einnahmequellen".
(derzeit fehlt mir Zeit und Geld)
Allerdings hast Du mit den Quoten unter 10 in soweit recht, dass man nicht "mechanisch" wetten sollte, sondern auch die Charts zu rate ziehen, um das - von Dir benannte - Risiko zu verringern.
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Verstehe ich das richtig, eine Lay-Wette (in diesem konkreten Fall eine 0:0 Tor-Wette) wird erst im Laufe des Spiels angenommen? Wenn ja, von wem? Von anderen Spielern (Wettern ist ein komisches Wort)? Nimmt nicht immer der Anbieter (in diesem Fall Betfair) den anderen Wett-Part (Gegenposition) ein? Hm ...

Betfair ist ein Wettmarkt/Wettbörse und der Anbieter "Betfair" vermittelt nur zwischen Wettkunden.
Wenn ich beispielsweise eine (Back-)Quote von 17,5 (s.o) sehe, steht dazu auch das Kapital (€131 s.o.).
Wenn ich mehr Kapital setzen will kann ich in der Quote runtergehen (Bei Quote 17 kämen 81€ dazu und bei Quote 16,5 noch einmal 111 €)
Ich könnte aber auch einfach mehr setzen (z.B €200), dann würde die Differenz (200-131=69€) als Lay-Wette stehenbleiben und auf der Back-Seite würde die Quote 17,0 aufrücken.
Du siehst es also richtig, solange sich kein anderer Mitspieler findet, der glaubt, das mein Wettangebot eine Chance für ihn ist, bleibt die Wette stehen.
Wenn sich bis zum Spielende niemand findet, wird mir der Betrag sogar zurück gutgeschrieben.
Also der Anbieter Betfair nimmt somit nicht die Gegenposition ein, sondern solange die Wetten da stehen, sind es nur Angebote anderer Mitspieler/Bieter.
Wenn ich eine Wette kaufe, verpflichte ich mich auch, den Gegenpart auszuzahlen, wenn ich sie verliere. Deshalb stehe ich auch mit der Verpflichtung erst einmal "in der Kreide" und kann über meinen Wetteinsatz solange nicht verfügen, bis das Rennen/das Spiel beendet ist.
Für manche Spiele (nicht alle) werden auch IN-PLAY noch Wetten angenommen. In dem Beispiel der Fußballspiele bis zur 90.Minute bzw. bis zum offiziellen Spielende. Dadurch sind auch die Quoten gesunken, weil angenommen wird, dass wahrscheinlich kein Tor mehr fällt.
Sicher taucht die Frage auf, womit denn der Wettanbieter Betfair seine Kosten decken kann. Aus der Abrechnung kannst Du sehen, dass mir 5% vom Nettogewinn abgezogen werden. Das ist die Provision an den Wettanbieter.
Hätte ich verloren, hätte ich keine Provision zahlen müssen. Weil zu der Wette aber ein Gegenspieler gehört, der in diesem Fall gewonnen hätte, hätte Betfair die Provision von dessen Gewinn erhalten.
Ich hoffe, dass ich klären konnte, dass Betfair kein Buchmacher ist, sondern eine Plattform, auf der Interessenten ihre Wetten (anonym) vermittelt bekommen. es ist sozusagen eine Handelsplattform mit Angebot und Nachfrage und Preisen, die ausgehandelt werden können
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@Mike
Du erklärst das super, macht wirklich Spaß hier mitzulesen :top:
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