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Daytrader als Fulltime Job


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33 replies to this topic

#21 Traveler

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Posted 04 November 2013 - 02:32 PM

Moin, sehr interessantes Tobic!!!

Nun ist ja doch seit dem ersten Beitrag/Anfrage etwas Zeit ins Land gegangen...TomMuinch (davon gehe ich jetzt einfach mal aus) du hast jetzt dein erstes Jahr hinter dir...wäre eine super Gelegenheit, wenn du jetzt von deinen Erfahrungen berichten könntest!!! Was lief wie erwartet und was nicht? Gab es eventuell böse Überraschungen, welche bis jetzt hier noch nicht angesprochen wurden? noidea.gif


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Gruß Traveler

 

 

idea.gif emc2.gif... an was habe ich gerade gedacht?  dash1.gif  


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#22 TomMunich

TomMunich

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Posted 06 November 2013 - 12:20 PM

Hallo Traveler,

 

zuerst mal... Herzlich willkommen in unserer Community... Schön, dass Du meinen alten Beitrag wieder "ausgegraben" hast...

 

In der Tat sind mittlerweile schon über 1 1/2 Jahre ins Land gegangen. Ich lebe noch und meinen Schritt habe ich auch nicht bereut. Im Gegenteil. Ich bin froh, dass ich damals den Schups ins kalte Wasser bekommen habe. Wobei ich meine "Hardversion" nicht unbedingt jedermann empfehlen würde.

 

Da ich keine Unterstützung von Vater Staat erhalten habe, musste ich mich von Anfang an selbst um Lebensunterhalt, Kranken- und Rentenversicherung, Finanzamt etc. kümmern.

 

Die gesetzliche Rentenversicherung bietet da echt gute persönliche Beratungsgespräche an. In diesem Bereich habe ich mich dann für die private Basisrente (Rürup Rente) entschieden, mit einem monatlich überschaubaren Beitrag. Der Vertrag ist flexibel, sodass ich jederzeit auch freies Geld in meine private Rente einzahlen kann. Den überschaubaren Beitrag habe ich gewählt, weil es ja auch mal ein Monat (oder zwei, oder drei...) nicht so gut laufen kann, die Versicherung aber natürlich trotzdem die vereinbarten Beiträge abbuchen will.

 

Mit der Krankenversicherung war es nicht ganz so einfach, eine gute Beratung zu bekommen. Ich habe mich vorerst für die freiwillige Mitgliedschaft in der GKV entschieden. Hier kommt man ja anfangs in den Genuss, nur den "Mindestbeitrag" bezahlen zu müssen, was in den ersten Monaten natürlich auch ein klarer Vorteil war. Sobald jedoch die erste Steuererklärung vorliegt, werden die Beiträge entsprechend angepasst und man muss ggfs. nachzahlen.

 

Nach monatelangem Hin und Her habe ich mich jetzt dann zum Jahresende für den Wechsel in die PKV entschieden. Die Entscheidung ist mir sehr, sehr schwer gefallen. Ich hoffe, dass meine Entscheidung richtig ist.

 

Soviel zur Vorsorge... Diese Punkte haben mir schon sehr viel Kopfzerbrechen bereitet.

 

Das Wichtigste zum Thema "Daytrader als Fulltime Job" ist aber natürlich, dass man jeden Monat soviel verdient, damit man um die Runde kommt. Mit nur ein paar Tausend Euro auf dem Brokerkonto kann man bei einem angemessenen Money-/Risikomanagement mit dem ertradeten Gewinn wohl nur schwer überleben. Selbst mit 10.000 Euro auf dem Brokerkonto kann man mit den Gewinnen noch keine grossen Sprünge machen.

 

Wichtig ist somit ein ausreichendes finanzielles Polster. Denn unser "Geschäft" ist unberechenbar. Bei grössten Bemühungen kann es natürlich jederzeit passieren, dass man mal eine oder mehrere Nullrunden oder sogar mal einen oder mehrere Monate mit Verlust abschliesst. In diesem Fall muss das finanzielle Polster ausreichen, um allen Verpfllichtungen nachzukommen und auch noch leben zu können ohne dass man gleich Geld vom Brokerkonto abziehen muss (und dann dort nicht mehr angemessen arbeiten kann).

 

Und wenn es mal einige Tage, Wochen oder sogar Monate am Stück nicht so gut läuft, kann man schon ganz schön ins Schwitzen kommen...


  • 6

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#23 siscop

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Posted 06 November 2013 - 01:51 PM

Du sitzt doch jetzt den ganzen Tag solo zuhause.

Vermisst du nicht die Albernheiten zwischen Kollegen? Wie hast du das überwunden/gelöst?

Man muss ja vorher gut verdient haben um das Brokerkonto aufzubringen – es liest sich ganz so als müsstest du nun zurückstecken. Wirst du vom Partner unterstützt?


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Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen
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Im Training https://www.swim.com/m-g


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#24 Traveler

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    penny-pincher

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Posted 06 November 2013 - 01:54 PM

Danke dir TomMuinch!...sehr ausführliche und schnelle Antwort!

Aber selbst wenn du ausschließlich Einkünfte aus Kapitalerträgen hast, ist es durch die Abgeltungssteuer (wie der Name schon sagt ) abgegolten oder kommt das Finanzamt doch mit Anrechnung zum persönlichen Steuersatz?   


  • 0

Gruß Traveler

 

 

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#25 Mako

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Posted 06 November 2013 - 02:41 PM

Hallo,

 

ich gebe gerne auch mal die Erfahrungen aus meiner Zeit als Solo-Fulltimetrader zum Besten.

 

Begonnen hat es vor etwa 10 Jahren. Ich habe damals freiwillig meinen Job als Händler in einer Bank quittiert mit dem Plan, mit einem backgetesteten und ca. ein Jahr trocken getradeten Handelssystem mit zwei anderen Ex-Brokerkollegen zusammen eine Bürogemeinschaft zu betreiben, in dessen Rahmen man diverse Tradingideen, -konzepte und Erfahrungen austauschen könnte. Hörte sich gut an, doch kaum war ich aus dem Job raus, liefen auch die Ambitionen der Kollegen in verschiedene Richtungen und aus der Bürogemeinschaft wurde nichts.

 

Also saß ich mehr oder weniger allein zu Haus und tauschte mich hin- und wieder mal telefonisch aus, das war es schon. Ansonsten mußte ich mein Ding eben selber durchziehen. Der Erfolg meines Konzepts war durchwachsen, später ging es aber anders weiter und wirtschaftlich konnte ich nach einigen Startproblemen auf insgesamt vier erfolgreiche Tradingjahre zurückblicken.

 

Was ich allerdings unterschätzte war die – ich formuliere es mal etwas drastisch – soziale Verelendung vor dem Schirm. Ursprünglich war es ja auch gar nicht so geplant, und schon nach etwa drei Jahren begann ich mich ernsthaft wieder umzuschauen und als Händler in ein Unternehmen reinzukommen, was zunächst gar nicht so einfach war. Wenn man mal gewisse Zeit aus dem Job raus ist kommt man nur schwer wieder rein, zumindest war es bei mir so. Mit viel Glück klappte es dann aber doch noch und so bin ich seit fünfeinhalb Jahren wieder Angestellter und bleibe das auch bis zum Rentenalter oder meinem Rauswurf (nichts ist ja heute mehr sicher).

 

Somit lauten meine Empfehlungen für alle, die sich als Trader selbständig machen wollen:

 

1. Wirklich sicher sein, daß man im Zweifel ganz alleine zu Haus (oder im Büro) dauerhaft glücklich ist und bei der Arbeit niemanden sonst um sich herum vermißt. Der Weg vom Angestelltendasein in die Selbständigkeit ist immer möglich, umgekehrt ist es sehr, sehr schwer.

 

2. Startkapital nicht unter 100.000 Euro bei persönlichen Lebenshaltungskosten von nicht mehr als 15.000 Euro im Jahr netto, sonst entsprechend mehr Kapital.

 

3. Spätestens ab dem dritten Jahr muß man dauerhaft wirtschaftlich erfolgreich sein. Gelingt dies nicht, das Experiment Trader in der Selbständigkeit schnell beenden und sich einen Job suchen (solange man noch kann).


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#26 TomMunich

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Posted 07 November 2013 - 12:59 AM

Du sitzt doch jetzt den ganzen Tag solo zuhause.

Vermisst du nicht die Albernheiten zwischen Kollegen? Wie hast du das überwunden/gelöst?

Man muss ja vorher gut verdient haben um das Brokerkonto aufzubringen – es liest sich ganz so als müsstest du nun zurückstecken. Wirst du vom Partner unterstützt?

 

 

Die ersten Monate waren sicherlich nicht ganz so einfach. Trotzdem muss ich nun nicht zurückstecken obwohl ich nicht vom Partner unterstützt werde...

 

Die Albernheiten meiner ehemaligen Kollegen vermisse ich nicht. Im Gegenteil. Ich arbeite viel lieber in meiner ruhigen Umgebung zuhause als im hektischen (Grossraum-) Büro. Das soziale Umfeld bleibt natürlich nicht auf der Strecke. Ich kann mir meine Zeit selber einteilen und kann mich an einem sonnigen Nachmittag auch mal mit Freunden im Kaffee oder zum Sport verabreden. Das geniesse ich wirklich sehr. Im Gegenzug arbeite ich natürlich oft auch sehr lange bis spät abends oder sogar nachts. Aber das macht mir nicht aus. Die Finanzwelt hat mich eben schon immer fasziniert...


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#27 TomMunich

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Posted 07 November 2013 - 01:06 AM

Danke dir TomMuinch!...sehr ausführliche und schnelle Antwort!

Aber selbst wenn du ausschließlich Einkünfte aus Kapitalerträgen hast, ist es durch die Abgeltungssteuer (wie der Name schon sagt ) abgegolten oder kommt das Finanzamt doch mit Anrechnung zum persönlichen Steuersatz?   

 

Bei den Einkünften aus Kapitalvermögen begnügt sich das Finanzamt derzeit noch mit der Abgeltungssteuer.


  • 1

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#28 whipsaw

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Posted 07 November 2013 - 06:48 AM

@Mako  RE: 1 bis 3 kann ich bestätigen.

Wobei drei Jahre ne verdammt lange und karge Zeit sind, um sich zu motivieren.

Aber vermutlich meinst Du eher nach 24 Monaten als nach 36.. 


Edited by whipsaw, 07 November 2013 - 11:44 AM.
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#29 conglom-o

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Posted 07 November 2013 - 09:34 AM

Bei den Einkünften aus Kapitalvermögen begnügt sich das Finanzamt derzeit noch mit der Abgeltungssteuer.

 

Wobei man natürlich dazu sagen muss, dass man bei dem Minimal-Szenario 100.000 Kapital mit 15.000 Gewinn durch die Günstigerprüfung dann weniger Steuern zahlt als die 25% + Soli. Müssten sogar nur so was um die 15% + Soli sein.


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Marktgedanken - ...denn der Markt vergisst nie!

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#30 Mako

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Posted 07 November 2013 - 10:54 AM

@Mako  RE: 1 bis 3 kann ich bestätigen.

Wobei drei Jahre ne verdammt lange und karge Zeit sind, um sich zu motivieren.

Aber vermutlich meinst Du eher nach 24 Monaten als nach 36.. 

 

Genau. Maximal zwei Jahre Galgenfrist, danach muß es laufen. Und das mahnende Beispiel für mich ist immer das eines meiner Kumpels, der mit - ich glaube es waren so um die 250.000 Euro - angefangen hat, aber 8 Jahre hintereinander nie auf einen grünen Zweig kam und trotzdem nicht die Reißleine gezogen hat, weil er nun mal meinte, er sei zum Traden geboren und am Ende nicht nur pleite, sondern überschuldet und jetzt Hartz IV mit EV ist und gar nichts mehr machen kann, selbst wenn er jetzt das Superkonzept oder die Superidee hätte (und ironischerweise hatte er sie sogar: vor rund 7 Jahren war er fest von einem neuen Bullmarkt im Gold überzeugt und blieb Bulle bis zum Jahr 2011, nur leider hatte er damals schon kein Geld mehr um noch was draus zu machen).


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#31 TomMunich

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Posted 07 November 2013 - 10:59 AM

Genau. Maximal zwei Jahre Galgenfrist, danach muß es laufen. Und das mahnende Beispiel für mich ist immer das eines meiner Kumpels, der mit - ich glaube es waren so um die 250.000 Euro - angefangen hat, aber 8 Jahre hintereinander nie auf einen grünen Zweig kam und trotzdem nicht die Reißleine gezogen hat, weil er nun mal meinte, er sei zum Traden geboren und am Ende nicht nur pleite, sondern überschuldet und jetzt Hartz IV mit EV ist und gar nichts mehr machen kann, selbst wenn er jetzt das Superkonzept oder die Superidee hätte (und ironischerweise hatte er sie sogar: vor rund 7 Jahren war er fest von einem neuen Bullmarkt im Gold überzeugt und blieb Bulle bis zum Jahr 2011, nur leider hatte er damals schon kein Geld mehr um noch was draus zu machen).

 

Das ist echt bitter...


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#32 whipsaw

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Posted 07 November 2013 - 11:50 AM

Was man vor der Entscheidung auch auf dem Schirm haben sollte, ist eine "Exit" Strategie.
 

Denn: Musst man nach der freiberuflichen Handelstätigkeit wieder ins Laufrad zurück, kann das Fehlen einer entsprechenden/ plausiblen Verargumentierung des Scheiterns doppelt nach hinten losgehen. Zumindest Branchen-intern wird es schwierig ohne nachweislich positiven Track Record wieder Fuß zu fassen. 


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#33 Roti

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Posted 07 November 2013 - 12:08 PM

Wobei man natürlich dazu sagen muss, dass man bei dem Minimal-Szenario 100.000 Kapital mit 15.000 Gewinn durch die Günstigerprüfung dann weniger Steuern zahlt als die 25% + Soli. Müssten sogar nur so was um die 15% + Soli sein.

 

 

Hallo,

 

zum Minimalszenario kommt noch unter Umständen künftig die Finanztransaktionssteuer (auch im Verlustfall) und könnte das Unternehmen "selbstständiger Daytrader" beim Verhältnis Ertrag (Gewinne minus Verluste) zu Kosten empfindlich stören und zur "Geschäftsaufgabe" zwingen oder zu einer Strategieumstellung "auffordern" bspw. passives Investieren ...

 

Das Problem das viele neben der mentalen, sozialen Seite des selbstständigen Daytradens nicht recht sehen sind eben die Gesamtkosten des Spiels analog als wie man sich selbstständig macht nach einem Angestelltenjob, dies kann ein enormer Druck sein um sein Auskommen zu verdienen welchen man erst mal aushalten muss, ich zolle Respekt pelo1.gif

 

Der Markt selbst ist sowieso knallhart und unterliegt ständiger Veränderung und nimmt auf einen keinerlei Rücksicht, gut wenn man da ein großes Finanzpolster zur Verfügung hat. Gebe jedoch zu das Daytrading seinen eigenen Reiz hat.

 

Viel Erfolg.


  • 0
Beste Grüße

Roti :)

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#34 conglom-o

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Posted 07 November 2013 - 01:02 PM

Hallo,

 

zum Minimalszenario kommt noch unter Umständen künftig die Finanztransaktionssteuer (auch im Verlustfall) und könnte das Unternehmen "selbstständiger Daytrader" beim Verhältnis Ertrag (Gewinne minus Verluste) zu Kosten empfindlich stören und zur "Geschäftsaufgabe" zwingen oder zu einer Strategieumstellung "auffordern" bspw. passives Investieren ...

 

Nun das kommt ja auf das Land und den Markt an shades.gif .


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