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  1. Bei der Systemfrage darf man aber folgendes nicht vergessen. Entweder der Kuchen wird für alle größer oder die Großen bedienen sich stärker am Teller der Kleinen. Es gibt dann noch Wachstum. Aber auf Kosten der Schwachen. (Wir können zwar den Industriestrom und die Infrastruktur subventionieren und der Warburgbank die Steuerschulden erlassen, aber für den Zahnarzt ist kein Geld mehr da.) Genau da befinden wir uns jetzt meiner Meinung nach. Deswegen die Staatsverschuldung (hier: Wachstum ohne echte Produktivitätssteigerung); die Kreditkarte der Unmündigen in den Händen der Mächtigen( oder abgewandelt mit Rene Pollesch gesprochen " Der Staat als Beute"). Deswegen auch geopolitischer Shift auf Hardpower und destruktive Spielweise. Die Gierigen werden niemals satt. Und wenn der Staat (pleite) die Raubtiere nicht mehr füttern kann, wird das Gewaltmonopol auf die Raubtiere übergehen(was gerade vonstatten geht). Und da wären wir wieder bei Facebook und Co. Wachstum ist ein klassisches Dilemma. Aber Google hatte schon damals eine Botschaft an die Schafe: " Dont be evil!" Heißt auf deutsch: Hör auf Widerstand zu leisten! Genießt die Sklaverei, ihr werdet auch gut unterhalten. (Viele Grüße von der "Dialektik der Aufklärung", Adorno, und dem "Panoptikum", Foucault). War übrigens Thema meiner Kunstaustellung 2014, "Modern Guilt" . Mit den Schulden hat das Gewaltmonopol begonnen seinen Herrschaftsanspruch nicht mehr über Schutzangebote zu definieren (denn die Welt war ja erstmal sicher), sondern über die Geburt des Individuums in Schulden. Schulden, die niemals getilgt werden können. Denn wie sagte Marianne Gronemeyer: " Nichts von dem zu begehren, was die Macht verwaltet ist gesetzeswidrig." Wer keinen Schutz mehr braucht bekommt halt zwangsweise Schulden. Herrschaft kann man nur über Bedürftige ausüben. Deshalb haben wir immer etwas zu brauchen.(die ökonomischen Konzepte der Mafia) Und wenn Marx sagte, dass den Menschen die Herrschaft über die Produktionsmittel entrissen worden sind, so beraubt uns der neue Kapitalismus der Wirklichkeit, der Realität. Und eins steht fest. Geben wir diese jemals auf, werden wir sie nie wieder sehen. Wir werden sie nie wiedererkennen. Und damit verlieren wir die Fähigkeit zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Wenn die Selbstermächtigung des Individuums Aufklärung hieß, dann hat jetzt die Epoche der Verdummung begonnen.
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  2. Geht's im Kapitalismus nicht primär um Geschäftsmodelle?? Ich frag nur für nen Freund! Wäre es anders, dann wäre zb das Ölgeschäft imho längst obsolet. Überall hört und liest man "Wachstum", das gehört hier zur Kultur sozusagen und damit sind nicht Pflanzen gemeint (also meist). Also wer die Sinnfage stellt, der muß imho auch die Systemfrage stellen.
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  3. Quelle: https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/social-media-ist-der-hoehepunkt-von-facebook-instagram-und-tiktok-vorbei,V0ICJ1x Vielleicht finde ich den Kommentar noch, als ich vor paar Jahren salopp meinte, wir werden noch da sein, wenn der Hype um das (kommerzielle) Social vorbei ist. Unterschied: SugarMountain ist paar Milliarden reicher ... . Am Artikel ist was dran. Interessant ist, dass Facebook überhaupt noch Erwähnung findet. Die Plattform kommt mir so vor, als wenn dort eine Parallelwelt entstanden ist, die reale Menschen nur in Form von Marketingagenten sieht.
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