EMail von der Deutschen Rentenversicherung Rheinland
Nachfolgende EMail erhielt ich soeben...
Viele Autobauer müssen derzeit kurzarbeiten. Beim Gehalt sind die Einbußen groß, bei der Rente nicht.
finanztest 03/2009
Kurzarbeit drückt die spätere Rente; allerdings nur ein bisschen.
Zwar zahlen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geringere Rentenbeiträge. Sie berechnen
sich aufgrund des reduzierten Verdienst des Kurzarbeiters. Doch zusätzlich zahlt der Arbeitgeber allein noch Beiträge auf der Basis von 80 Prozent des wegen Kurzarbeit ausgefallenen Verdienstes. So erwirbt ein Arbeitnehmer mit
einem Monatsverdienst von 2 400 Euro brutto, der ein Jahr Kurzarbeit machen
muss und in dieser Zeit nur 1 000 Euro monatlich verdient, einen Rentenanspruch von 21,90 Euro im Monat.
Ohne Kurzarbeit wären es 24,80 Euro. Der Unterschied beträgt also nur knapp 3 Euro.
Im Rahmen des Konjunkturpakets der Bundesregierung erhalten die Arbeitgeber
2009 und 2010 50 Prozent ihres Anteils an den Sozialabgaben für Kurzarbeiter zurück.
Mit freundlichen Grüßen
xxxxxxxxxx
Referat Selbstverwaltung
Deutsche Rentenversicherung Rheinland
Empfohlene Kommentare