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betandwin.de soll Konzession verlieren

Geschrieben

Der Kampf um Wettmonopol scheint wohl doch zu Gunsten des Staates auszugehen. Unglaubliche Posse und ein Rückschlag für den gesamten Sektor.

 

Bald wird es vermutlich eine Behörde a la RIAA geben, die infiltriert und User die Offshore wetten mit Sanktionen belegt.

 

Schöne heile Welt :nocry:

Featured Replies

Geschrieben

staranwälte wie die presse wird es vermutlich freuen :hihi:.

und den staat natürlich, beweisst dieser mal wieder sehr eindrucksvoll wozu er imstande ist.

Geschrieben

Sogar bluevex wird jetzt schon namentlich genannt. Ich bin echt gespannt, wie das weitergeht. Erinnert irgendwie an Hetzjagten aus dem letzten Jahrhundert....

 

Es müsse geklärt werden, wie mit privaten Wettanbietern in anderen Bundesländern zu verfahren sei, sagte Hofner. Unternehmen der Branche, die mit einer so genannten DDR-Lizenz arbeiten, sind «Sportwetten Gera», «digibet» und «bluevest» aus Berlin sowie die Deutsche Sportwettgesellschaft mbH (DSG) in Dresden.
Geschrieben
In Hamburg scheinen die Drohungen nichts zu bewirken. Die komplette Bandenwerbung ist schwarzgeld ;-).
Geschrieben
Betandlose

Sachsen verbietet Sportwetten

 

Das Bundesland Sachsen hat dem Sportwettenanbieter betandwin wie angekündigt am Donnerstag die Konzession entzogen. "Als Konsequenz zum Urteil des Bundesverfassungsgericht vom 28. März 2006 hat das im Freistaat Sachsen zuständige Regierungspräsidium Chemnitz heute Unterlassungsverfügung gegen die Unternehmen betandwin in Neugersdorf und die Bwin.com mit Sitz in Wien mit Sofortvollzug unter Androhung von Zwangsgeld erlassen", hieß es in einer Pressemitteilung des sächsischen Innenministieriums am Donnerstag.

 

Innenstaatssekretär Jürgen Staupe hob hervor, dass die Entscheidung Sachsens in Abstimmung mit allen übrigen Bundesländern vollzogen worden sei. Betandwin hatte für diesen Fall bereits Millionenklagen angekündigt und will trotz des Verbots via Internet und auf der Grundlage einer Lizenz aus Gibraltar weiter Wetteinsätze aus Deutschland annehmen.

 

Betandwin, das sich derzeit in Bwin umbenennt, operiert von Neugersdorf in Sachsen aus mit einer alten DDR-Lizenz. Der deutsche Ableger des österreichischen Mutterkonzerns investiert in diesem Jahr rund 56 Mio. Euro in den Sport, mehr als zwei Mio. Euro flossen seit 2004 in den Amateurbereich. 20.000 der etwa 170.000 Mannschaften innerhalb des DFB werden vom Wettanbieter ausgestattet.

 

der wahnsinn - die machen tatsächlich ernst...

Geschrieben
  • Autor

Ich frag mich echt, wozu wir jedes Jahr Milliarden an die EU überweisen.

 

EU-Kommission beobachtet Sportwetten-Streit heisst es, na toll.

"Sie will vorher aber nicht einschreiten" - wann denn frag ich Euch.

Die Dienstleistungsfreiheit wurde mehrfach kritisiert und trotzdem interessiert das keine S**

 

 

Die EU-Kommission beobachtet den Streit in Sachsen um die privaten Sportwettenanbieter. Sie will aber vorerst nicht einschreiten. Die EU-Behörde machte in Brüssel darauf aufmerksam, dass sie bereits seit April rechtlich gegen Deutschland und sechs weitere EU-Länder wegen Diskriminierungen auf dem Sportwettenmarkt vorgeht. Die EU-Behörde befürchtet, dass die EU- Dienstleistungsfreiheit eingeschränkt werden könnte.

 

Quelle: finanztreff.de

Geschrieben

Der Finanzmarkt scheint etwas pragmatischer mit dem Unternehmen umzugehen.

Bei 20€ hat es massive Käufe gegeben, ich vermute aus den Reihen der Oddset Führung bzw. der Chemnitzer Staatsdiener :hihi:

 

Tief bei 19,72/ Hoch 24,99 und geschlossen mit satten 10% plus bei 24,75.

 

 

n/a

Geschrieben

selten so gelacht

 

Sportwettenanbieter Bwin bittet um sein Überleben

 

Der private Sportwettenanbieter Bwin (früher betandwin) wendet sich mit einem öffentlichen Appell an den Freistaat Sachsen. Bwin war am Donnerstag die Lizenz entzogen worden. Der Firmenchef bittet in einem öffentlichen Brief, die Enscheidung zu überdenken und "ein sächsisches Unternehmen nicht leichtfertig zu zerstören".

 

mehr: Quelle

Geschrieben
  • Autor

Laut "Handelsblatt" wurde die Untersagungsverfügung gegen bwin vor allem mit drei Punkten begründet:

 

  • Dem Angebot variabler Wettquoten, der Beteiligung ausländischer Geldgeber sowie dem Online-Auftritt.

So beziehe sich die DDR-Lizenz der sächsischen bwin-Beteiligungsgesellschaft bwin e.K. nur auf Sportwetten mit festen Quoten.

 

 

aber nun kommt es noch dicker

 

Wetten in Geschäftslokalen

In der Unterlassungsverfügung wird auch argumentiert, dass sich die Zulassung von bwin e.K. nur auf den Betrieb eines Wettlokales beziehe.

 

Die Kunden müssten also in die Geschäftsstelle kommen und dürften nicht im Internet setzen. Zusätzlich sei die Lizenz auf eine Adresse ausgestellt, die nicht mehr deckungsgleich mit dem aktuellen Firmensitz sei.

 

.. na dann, Fahrgemeinschaft bilden und ab nach Neugesterdorf!

YP

Geschrieben
selten so gelacht

 

Sportwettenanbieter Bwin bittet um sein Überleben

 

Ich könnt k***** wenn ich dieses Geschmiere lese.

Bei dem Artikel redet man noch von "bittet".

 

Hier heisst es verächtlich bwin bettelt nach Lizenzentzug um Gnade.

Geschrieben

Könnte mal bitte jemand diese irren Politiker aus ihren Träumen reissen?

Langsam frag ich mich, ob ich hier in Deutschland oder Nordkorea bin.

Nachdem betwandwin sich mit Auswanderung nach Gibraltar liebäugelt, kommen die Staatsaffen schon auf die nächste dumme ID - Zugang sperren. Was kommt wohl als nächstes? Gibraltar, Malta und Barbados im Meer versenken?

 

Das reine Verbot von Sportwetten über den privaten Anbieter Bwin (früher Betandwin) reicht den deutschen Behörden offensichtlich nicht aus. Einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge soll nun auch der Internet-Zugang zu den Seiten des Online-Wettbüros gesperrt werden.

 

"Unser Ziel ist es, Wetteinsätzen aus Deutschland bei illegalen ausländischen Anbietern wirksam einen Riegel vorzuschieben", zitiert das Blatt den Staatssekretär Jürgen Staupe aus dem sächsischen Innenministerium. Er wolle nicht "tatenlos zusehen, wie der Markt durch das Internet unterwandert wird", so der Politiker. Sachsen hatte dem Anbieter aus Österreich gestern die Konzession entzogen.

 

Das Verbot will er mittels "schwarzer Listen" durchsetzen, die an Internet-Provider ausgegeben werden sollten. Als Vorbild nannte Staupe Italien, wo dies so gehandhabt werde.

 

Quelle: zdnet.de

Geschrieben
Was kommt wohl als nächstes? Gibraltar, Malta und Barbados im Meer versenken?

 

Interessante Fragestellung!

 

Der Hamburger Medienrechtler Ralph Oliver Graef gibt ein paar (mögliche) Antworten darauf, wie es weitergehen könnte.

 

http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060812008

 

Lesenswerter Artikel!

Inquirer

  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Zur Zeit sind die Gerichte wieder PRO private Wettanbieter eingestellt.

Scheint, als haben auch die Richter Spass am Zocken "gefunden"

 

Bei Fluxx waren's heut zeitweise 45% Aufschlag auf den Börsenkurs.

  • 4 Wochen später...
Geschrieben
  • Autor
02.10.2006

 

Am 30. September 2006 verabschiedete der US-Senat den so genannten

"SAFE Port Act", der auch einige Bestimmungen des "Unlawful Internet

Gambling Enforcement Act of 2006"("Act") zum Inhalt hat. Über den

Umweg der Behinderung des Zahlungsverkehrs soll erstmals ein Verbot

von Online-Gaming durchgesetzt werden. Diese Maßnahme betrifft auch

bwin. Es wird erwartet, dass das Gesetz durch Unterzeichnung von

Präsident George Bush binnen 14 Tagen Gültigkeit erlangt.

 

Als führender Anbieter von Online-Gaming-Entertainment in

Kontinentaleuropa generiert bwin 73 Prozent seiner

Brutto-Gaming-Erträge in Europa und knapp 22 Prozent im

US-amerikanischen Markt. bwin schließt seit mehreren Jahren in den

USA ansässige Kunden vom Sportwettenangebot aus. bwin bietet

Unterhaltung verantwortungsbewusst an. Das Produktangebot sowie die

geografische Präsenz werden kontinuierlich ausgebaut.

 

bwin analysiert derzeit, inwiefern sich die Umsetzung des "Act" auf

das US-Geschäft auswirkt. Das Unternehmen wird seine Strategie

entsprechend anpassen, um etwaige negative Konsequenzen so gering wie

möglich zu halten. Sollte der "Act" gesetzgebende Wirkung erlangen,

geht das Management von nachteiligen Konsequenzen für den

Geschäftsverlauf in den USA aus.

 

Die nicht in den USA ansässigen bwin Kunden sind von den

regulatorischen Veränderungen in den Vereinigten Staaten in keiner

Weise betroffen.

 

Über weitere Entwicklungen wird die Gesellschaft zeitnah informieren.

 

nach Desert Storm und Desert Storm II nun SAFE Port Act -wow!

 

Zitat: [...] Über den

Umweg der Behinderung des Zahlungsverkehrs soll erstmals ein Verbot

von Online-Gaming durchgesetzt werden. Diese Maßnahme betrifft auch

bwin. [..]

 

 

Die nicht zur Regierung gehörenden Amerikaner könnten einem echt leid tun :hihi:

 

#EDIT: sorry - Quelle vergessen

Original: => http://www.presseportal.ch/de/story.htx?nr=100516978

Geschrieben

ich denke die reaktionen der märkte sind überzogen und ich vermute mal das "werk" derkleinanleger.

viele sind jenseits der 70 € bei bwin eingestiegen und verfolgen nun mit dem grauen im gesicht jeden tag die kurstafel. falls jemand bei dem platzen der internetblase in wertpapieren investiert war, weiss vermutlich wie es den anlegern jetzt geht.

 

ich denke nicht, dass es viel weiter bergab geht. bwin ist sowas wie yahoo fürs internet. kein innovationsträger aber dennoch ein bigplayer. die werden das gemetzel sicher überleben. vielleicht sollte man sich jetzt ein paar stücke ins depot legen

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