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FLUXX steigert Halbjahresumsatz durch Sportwetten um 110 %

Geschrieben

Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

- Starkes Wachstum bei myBet.com - Marketing- und Beratungskosten belasten Ergebnis - Beschleunigung des Stationärvertriebs im zweiten Halbjahr

 

Altenholz, 10. August 2006 - Der im SDAX notierte Glücksspielspezialist FLUXX AG (ISIN DE0005763502), veröffentlicht heute den Bericht über das zweite Quartal und das erste Halbjahr 2006. Demnach stieg der Umsatz im zweiten Quartal um 139 Prozent auf 14,3 Mio. Euro. Im Halbjahresvergleich stieg der Umsatz um 110 Prozent auf 23,5 Mio. Euro. Wesentlicher Wachstumstreiber war das Sportwettenangebot "myBet.com", das im Rahmen der Fußball-WM stark steigende Neuregistrierungen verzeichnete. Entgegen dem allgemeinen Branchentrend konnte myBet.com im zweiten Quartal trotz einer Vielzahl von Favoritensiegen und Einzelwetten eine hervorragende Rohertragsmarge von 15 Prozent erzielen.

 

Im Gegensatz zu dem starken Wachstum im Sportwettensegment hat ein im zweiten Quartal um 10 Prozent rückläufiger Lotto-Gesamtmarkt auch bei den von der FLUXX-Gruppe betriebenen Online-Lotto-Angeboten zu einem deutlichen Umsatzrückgang geführt. Die vermittelten Spieleinsätze lagen mit 17,6 Mio. Euro rund 15 Prozent unter denen des zweiten Quartals 2005. Im Halbjahresvergleich gingen die Spieleinsätze um knapp sechs Prozent auf 38,6 Mio. Euro zurück. Ursächlich für das schwache Lotto-Quartal waren in erster Linie fehlende Jackpots sowie die zum Ende des vergangenen Jahres beendigte Kooperation mit WEB.DE.

 

Erhöhte Aufwendungen belasten Ergebnis

 

Durch die erfolgreiche Neukundengewinnung, den Aufbau des Lotto-Stationärvertriebs im Einzelhandel sowie erhöhte Aufwendungen für Rechtsberatung im Zusammenhang mit den Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht und dem Bundeskartellamt, stiegen die Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr deutlich. In der Folge verringerte sich das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von 1,6 Mio. Euro im zweiten Quartal 2005 auf 303 Tsd. Euro im zweiten Quartal 2006, das EBIT fiel von 533 Tsd. Euro auf -1.199 Tsd. Euro. Das Konzernergebnis verringerte sich von 178 Tsd. Euro im zweiten Quartal 2005 auf -747 Tsd. Euro im zweiten Quartal 2006.

 

Im Halbjahresvergleich reduzierte sich das EBITDA von 2,9 Mio. Euro auf 1,2 Mio. Euro. Das EBIT sank von 950 Tsd. Euro im Vorjahr auf -1,5 Mio. Euro in den ersten sechs Monaten 2006. Das Konzernergebnis verringerte sich von 540 Tsd. Euro auf -731 Tsd. Euro, das Ergebnis je Aktie von 0,05 Euro auf -0,05 Euro.

 

Die liquiden Mittel inklusive Wertpapiere lagen zum 30.06.2006 bei 19,6 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote betrug 80,7 Prozent.

 

Ausblick

 

Das dritte Quartal 2006 ist mit einem Jackpot in Höhe von 21 Mio. Euro gestartet, was zu einer spürbaren Belebung des Online- und Stationärgeschäfts von FLUXX führte. Mit Beginn der Fußballbundesliga Mitte August wird auch im Sportwettensegment die umsatzschwache Phase nach der Fußball-WM beendet sein.

 

Die für Ende August erwartete Verfügung des Bundeskartellamts wird nach Einschätzung der juristischen Berater der Gesellschaft für FLUXX positiv ausfallen, was erhebliche Auswirkungen auf die Geschwindigkeit des Roll-Outs der Direkt-Lotto-Terminals hätte. Zum Ende des ersten Halbjahres 2006 waren rund 150 Supermärkte und Tankstellen im Roll-out. Im Falle eines ungehinderten Vertriebs ist die Ausstattung von 25 Standorten pro Woche angestrebt. Bis Ende 2007 sollen insgesamt rund 2.000 Standorte ausgestattet sein.

 

Mit dem Drogeristen Schlecker wurde Anfang Juli zunächst eine Online-Kooperation mit jaxx.de zur Vermittlung von Lottoscheinen vereinbart. Derzeit werden Gespräche über einen Stationärvertriebstest in einigen Schlecker-Filialen geführt.

 

Der sehr erfolgreich voranschreitende Aufbau des Sportwettensegments und die hohe Akzeptanz der myBet.com-Angebote haben den Vorstand der FLUXX AG dazu veranlasst, auch im zweiten Halbjahr 2006 verstärkt in die Neukundengewinnung und den Ausbau des Geschäftsbereichs zu investieren. Dank der hohen Wettbewerbsfähigkeit der myBet.com-Produkte konnte während der Fußball-WM ein signifikanter Anstieg der registrierten und aktiven Nutzer erzielt werden. Nun gilt es, auf dieser soliden Ausgangsbasis weiteres Wachstum zu generieren, weitere Marktanteile zu gewinnen und das Angebot um neue Produkte zu erweitern. Demzufolge ist mit einem deutlich höheren Umsatzwachstum in 2006 zu rechnen, als ursprünglich prognostiziert. Ergebnisseitig muss durch den für das zweite Halbjahr 2006 erhöhten Marketing- und Vertriebsetat die prognostizierte Gesamtjahressteigerung von 70 bis 80 Prozent nach unten korrigiert werden.

 

Für das Gesamtjahr 2006 wird nun ein Nettoumsatzwachstum zwischen 110 und 130 Prozent erwartet bei einem ausgeglichenen Konzernergebnis.

 

Quelle: ftd.de

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