In Greenspans kürzlich erschienen Memoiren, einem 530 Seiten-Schmöker, durch den ich mich gerade arbeite, gibt es eine Fülle von anregenden Berichten aus dem Zentrum der Wirtschaftspolitik der Nachkriegszeit, wie man sie so schnell nicht wieder finden dürfte. Nach diesem chronologisch angeordneten Teil, der die Hälfte des Buches ausmacht, kommen mehrere gut geschriebene Kapitel grundsätzlicher Art, die ich wegen ihrer gelegentlich ungewohnten Perspektive sehr lehrreich finde, etwa das über das Leistungsbilanzdefizit und die Schuldensituation der USA (S. 346 – 362), oder das berühmte “Conundrum”, die Frage, warum die Anleiherenditen im letzten Zinserhöhungszyklus gesunken statt gestiegen sind (S. 377 – 391). Auf manches kann man allerdings auch verzichten, vor allem auf die ziemlich penetrante Erfolgsgeschichte des Kapitalismus (S. 267 – 345).
In Greenspans kürzlich erschienen Memoiren, einem 530 Seiten-Schmöker, durch den ich mich gerade arbeite, gibt es eine Fülle von anregenden Berichten aus dem Zentrum der Wirtschaftspolitik der Nachkriegszeit, wie man sie so schnell nicht wieder finden dürfte. Nach diesem chronologisch angeordneten Teil, der die Hälfte des Buches ausmacht, kommen mehrere gut geschriebene Kapitel grundsätzlicher Art, die ich wegen ihrer gelegentlich ungewohnten Perspektive sehr lehrreich finde, etwa das über das Leistungsbilanzdefizit und die Schuldensituation der USA (S. 346 – 362), oder das berühmte “Conundrum”, die Frage, warum die Anleiherenditen im letzten Zinserhöhungszyklus gesunken statt gestiegen sind (S. 377 – 391). Auf manches kann man allerdings auch verzichten, vor allem auf die ziemlich penetrante Erfolgsgeschichte des Kapitalismus (S. 267 – 345).
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