Jetzt geht’s los: Die deutschen institutionellen Investoren werden ab sofort die Hedge-Fonds für sich entdecken und verstärkt investieren, schreibt Jörg Sittman von Citigroup Investment Deutschland im aktuellen Hedge Week Report. Ein Grund ist für den leitenden Geschäftsführer das bisher schwierige Jahr für so genannte long-only-Anleger.
Das sind Investoren, die Wertpapiere kaufen und auf Kurssteigerungen oder Ausschüttungen hoffen. Doch in diesem Jahr würden die Renten- und Aktienmärkte bei weitem nicht so gut mitspielen wie noch im vergangenen Jahr, so Sittman. Angesichts eines Dax-Gewinns von 20 Prozent sei es 2005 schwierig gewesen, Investoren für die eher marktneutralen Hedge-Fonds zu begeistern.
Zudem fallen Sittman zufolge drei Hemmschuhe weg, die die Verbreitung von Hedge-Fonds in Deutschland seit ihrer Zulassung im Jahr 2004 stark behindert haben. So würden die Anbieter endlich Steuerunterlagen erstellen, die den Anforderungen der deutschen Investoren gerecht werden. Bisher hatten sie in den Steuerbescheinigungen nur die Art und Höhe der Einnahmen nicht aber die Anlagen selbst angegeben. Die Deutschen wollten jedoch zusätzlich die durchgeführten Geschäfte ausgewiesen haben.
Hinzu kommen die Image-Schäden, die die Hedge-Fonds im vergangenen Jahr durch die Diskussion über ihre Arbeitsweise und die Rolle in der deutschen Wirtschaft erlitten hatten. Doch letztendlich sei das sogar hilfreich gewesen, so Sittman. Denn durch die Medienpräsenz der Branche hätten sich potenzielle Investoren stärker mit dem Thema Hedge-Fonds befasst. Inzwischen sei zwar die Diskussion verebbt, das Thema Hedge-Fonds aber deutlich populärer geworden.
Das dritte Hindernis betraf nur die Versicherungen, die die geeigneten Kontrollsysteme für Hedge-Fonds noch nicht hatten. Doch die aufwändige und teure Entwicklung sei inzwischen abgeschlossen, und die Versicherungen würden nun das neue Hedge-Fonds-Gesetz von 2004 endlich ausnutzen, kündigt Sittman an.
Jetzt geht’s los: Die deutschen institutionellen Investoren werden ab sofort die Hedge-Fonds für sich entdecken und verstärkt investieren, schreibt Jörg Sittman von Citigroup Investment Deutschland im aktuellen Hedge Week Report. Ein Grund ist für den leitenden Geschäftsführer das bisher schwierige Jahr für so genannte long-only-Anleger.
Das sind Investoren, die Wertpapiere kaufen und auf Kurssteigerungen oder Ausschüttungen hoffen. Doch in diesem Jahr würden die Renten- und Aktienmärkte bei weitem nicht so gut mitspielen wie noch im vergangenen Jahr, so Sittman. Angesichts eines Dax-Gewinns von 20 Prozent sei es 2005 schwierig gewesen, Investoren für die eher marktneutralen Hedge-Fonds zu begeistern.
Zudem fallen Sittman zufolge drei Hemmschuhe weg, die die Verbreitung von Hedge-Fonds in Deutschland seit ihrer Zulassung im Jahr 2004 stark behindert haben. So würden die Anbieter endlich Steuerunterlagen erstellen, die den Anforderungen der deutschen Investoren gerecht werden. Bisher hatten sie in den Steuerbescheinigungen nur die Art und Höhe der Einnahmen nicht aber die Anlagen selbst angegeben. Die Deutschen wollten jedoch zusätzlich die durchgeführten Geschäfte ausgewiesen haben.
Hinzu kommen die Image-Schäden, die die Hedge-Fonds im vergangenen Jahr durch die Diskussion über ihre Arbeitsweise und die Rolle in der deutschen Wirtschaft erlitten hatten. Doch letztendlich sei das sogar hilfreich gewesen, so Sittman. Denn durch die Medienpräsenz der Branche hätten sich potenzielle Investoren stärker mit dem Thema Hedge-Fonds befasst. Inzwischen sei zwar die Diskussion verebbt, das Thema Hedge-Fonds aber deutlich populärer geworden.
Das dritte Hindernis betraf nur die Versicherungen, die die geeigneten Kontrollsysteme für Hedge-Fonds noch nicht hatten. Doch die aufwändige und teure Entwicklung sei inzwischen abgeschlossen, und die Versicherungen würden nun das neue Hedge-Fonds-Gesetz von 2004 endlich ausnutzen, kündigt Sittman an.
Quelle: fundresearch.de