Die letzten zwanzig Jahre sind durch verschiedene Vermögenspreisblasen gekennzeichnet, wie die japanische Aktien- und Immobilienblase, die dot.com Bubble, die US Immobilienblase und zuletzt die Ölkrise, die sich durch aus hier einreihen lässt. Und der Ausdruck “Bubble Economy” ist mittlerweile zu einer Beschreibung der globalen Wirtschaft geworden. Beim diesjährigen Treffen der französischen, italienischen und deutschen Bankenvolkswirte am letzten Dienstag ging es unter anderem um die Frage, wie es sich vermeiden lässt, dass Vermögenspreise von ihren Fundamentalwerten abweichen. In meinem Kurzvortrag vertrat ich die Thesen, dass sich
Asset Price-Blasen nicht vermeiden lassen, da sie ein konstituierendes Merkmal marktwirtschaftlicher Systeme sind – sie treten nämlich meist dann auf, wenn das wirtschaftspolitische Umfeld besonders freundlich ist, wenn also die Inflation niedrig, das Wachstum robust und die Staatsfinanzen solide sind, und dass
durch gezielte Maßnahmen nur tendenziell verhindert werden kann, dass sie zu groß und damit zu gefährlich für den Wachstumsprozess werden.
Bevor ich meine Thesen am Beispiel der vier genannten Blase erläutere, zunächst die Frage: Was ist eine Blase und weshalb sind Blasen so gefährlich für die Wirtschaft?
Die letzten zwanzig Jahre sind durch verschiedene Vermögenspreisblasen gekennzeichnet, wie die japanische Aktien- und Immobilienblase, die dot.com Bubble, die US Immobilienblase und zuletzt die Ölkrise, die sich durch aus hier einreihen lässt. Und der Ausdruck “Bubble Economy” ist mittlerweile zu einer Beschreibung der globalen Wirtschaft geworden. Beim diesjährigen Treffen der französischen, italienischen und deutschen Bankenvolkswirte am letzten Dienstag ging es unter anderem um die Frage, wie es sich vermeiden lässt, dass Vermögenspreise von ihren Fundamentalwerten abweichen. In meinem Kurzvortrag vertrat ich die Thesen, dass sich
Bevor ich meine Thesen am Beispiel der vier genannten Blase erläutere, zunächst die Frage: Was ist eine Blase und weshalb sind Blasen so gefährlich für die Wirtschaft?
(more…)
View the full article