Die monatliche Pressekonferenz, die der Präsident der Europäischen Zentralbank Jean-Claude Trichet im Anschluss an die Sitzung des EZB Rats am Donnerstag hielt, ließ nichts besonderes erwarten. So wurde der Leitzins dann auch bei 4 Prozent belassen. Und in seinem Statement wies Trichet wie üblich auf die Inflationsrisiken hin, erklärte, dass das Wachstum in Euroland zwar nachlässt, aber die Fundamentaldaten “sound” also gesund sind und es nicht zu Zweitrundeneffekten kommen darf. Die Überraschung brachte das anschließende Frage und Antwort Spiel mit den Journalisten. Auf die Frage, was er mit dem Ausdruck “heightened alertness” signalisieren wolle, den er mehrfach gebraucht hatte, ließ Trichet die Katze aus dem Sack. Es habe ein Diskussion im Rat gegeben mit unterschiedlichen Einschätzungen und eine Anzahl der Mitglieder habe für eine Zinserhöhung argumentiert. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass man sich demnächst für eine kleine Anhebung entscheiden wird. Ob dies schon im Juli der Fall sei, dem widersprach Trichet nicht ausdrücklich und deutete ein Anhebung um 25 Basispunkte an. Die Sensation war perfekt. Auch wenn er mehrfach wiederholte: “It is not certain, it is possible”, scheint der nächste Zinsschritt der EZB so gut wie sicher und er wird nach oben gehen. Es bleibt allein die Frage, was treibt die Herren im EZB Rat?
Die monatliche Pressekonferenz, die der Präsident der Europäischen Zentralbank Jean-Claude Trichet im Anschluss an die Sitzung des EZB Rats am Donnerstag hielt, ließ nichts besonderes erwarten. So wurde der Leitzins dann auch bei 4 Prozent belassen. Und in seinem Statement wies Trichet wie üblich auf die Inflationsrisiken hin, erklärte, dass das Wachstum in Euroland zwar nachlässt, aber die Fundamentaldaten “sound” also gesund sind und es nicht zu Zweitrundeneffekten kommen darf. Die Überraschung brachte das anschließende Frage und Antwort Spiel mit den Journalisten. Auf die Frage, was er mit dem Ausdruck “heightened alertness” signalisieren wolle, den er mehrfach gebraucht hatte, ließ Trichet die Katze aus dem Sack. Es habe ein Diskussion im Rat gegeben mit unterschiedlichen Einschätzungen und eine Anzahl der Mitglieder habe für eine Zinserhöhung argumentiert. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass man sich demnächst für eine kleine Anhebung entscheiden wird. Ob dies schon im Juli der Fall sei, dem widersprach Trichet nicht ausdrücklich und deutete ein Anhebung um 25 Basispunkte an. Die Sensation war perfekt. Auch wenn er mehrfach wiederholte: “It is not certain, it is possible”, scheint der nächste Zinsschritt der EZB so gut wie sicher und er wird nach oben gehen. Es bleibt allein die Frage, was treibt die Herren im EZB Rat?
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