Berlin/Palo Alto - Das US-Unternehmen Nanosolar aus Palo Alto, Kalifornien, will in Berlin eine Fabrik zur Herstellung neuartiger Solarmodule gründen. Die Produktion wird voraussichtlich im Sommer 2007 mit zunächst rund 50 Mitarbeitern ihren Betrieb aufnehmen, sagte Erik Oldekop, Europa-Chef für Nanosolar dieser Zeitung. In einem späteren Ausbauschritt sollen über 150 Mitarbeiter in Berlin rund eine Million Solarmodule pro Jahr herstellen.
In Berlin ist mit der Solon AG der größte deutsche Hersteller von Solarmodulen ansässig, der sich bislang allerdings auf die Verarbeitung von herkömmlichen Silizium-Zellen konzentriert. Die Solon AG beschäftigt in Berlin rund 250 Mitarbeiter.
Die Firma Nanosolar wurde 2002 mit Hilfe einer Anschub-Finanzierung der Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin in Kalifornien des deutschstämmigen Stanford-Absolventen Martin Roscheisen gegründet. In diesem Jahr wurden mit Hilfe weiterer Geldgeber genug Mittel zusammengebracht, um eine Massenproduktion von neuartigen Dünnschicht-Solarzellen aufzubauen. Zum Gründungskapital von rund 100 Mio. Dollar beigetragen haben nach Firmenangaben unter anderem der Schweizer Rückversicherer Swiss Re und die Beteiligungsfirmen der SAP-Gründer Klaus Tschira und Dietmar Hopp.
Den Plänen zufolge sollen Solarzellen mit einer Leistung von 430 Megawatt pro Jahr in einer Fabrik bei San Francisco produziert und in Berlin zu Modulen weiterverarbeitet werden. Dabei handelt es sich um Dünnschicht-Solarzellen auf der Basis von Kupfer, Indium, Gallium und Diselenid (CIGS).
Nanosolar nutzt eine neue Fertigungstechnologie, bei der diese Stoffe in Form von Nanopartikeln auf eine Trägerfolie aufgedruckt werden. Das ist günstiger und in der Anwendung flexibler als herkömmliche Solarzellen aus "starrem" Silizium.
Berlin/Palo Alto - Das US-Unternehmen Nanosolar aus Palo Alto, Kalifornien, will in Berlin eine Fabrik zur Herstellung neuartiger Solarmodule gründen. Die Produktion wird voraussichtlich im Sommer 2007 mit zunächst rund 50 Mitarbeitern ihren Betrieb aufnehmen, sagte Erik Oldekop, Europa-Chef für Nanosolar dieser Zeitung. In einem späteren Ausbauschritt sollen über 150 Mitarbeiter in Berlin rund eine Million Solarmodule pro Jahr herstellen.
In Berlin ist mit der Solon AG der größte deutsche Hersteller von Solarmodulen ansässig, der sich bislang allerdings auf die Verarbeitung von herkömmlichen Silizium-Zellen konzentriert. Die Solon AG beschäftigt in Berlin rund 250 Mitarbeiter.
Die Firma Nanosolar wurde 2002 mit Hilfe einer Anschub-Finanzierung der Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin in Kalifornien des deutschstämmigen Stanford-Absolventen Martin Roscheisen gegründet. In diesem Jahr wurden mit Hilfe weiterer Geldgeber genug Mittel zusammengebracht, um eine Massenproduktion von neuartigen Dünnschicht-Solarzellen aufzubauen. Zum Gründungskapital von rund 100 Mio. Dollar beigetragen haben nach Firmenangaben unter anderem der Schweizer Rückversicherer Swiss Re und die Beteiligungsfirmen der SAP-Gründer Klaus Tschira und Dietmar Hopp.
Den Plänen zufolge sollen Solarzellen mit einer Leistung von 430 Megawatt pro Jahr in einer Fabrik bei San Francisco produziert und in Berlin zu Modulen weiterverarbeitet werden. Dabei handelt es sich um Dünnschicht-Solarzellen auf der Basis von Kupfer, Indium, Gallium und Diselenid (CIGS).
Nanosolar nutzt eine neue Fertigungstechnologie, bei der diese Stoffe in Form von Nanopartikeln auf eine Trägerfolie aufgedruckt werden. Das ist günstiger und in der Anwendung flexibler als herkömmliche Solarzellen aus "starrem" Silizium.
Quelle: Berliner Morgenpost