Kabinett will Meldeschwelle für Firmenbeteiligung auf 3% senken
BERLIN (Dow Jones)--Die Bundesregierung will die Meldeschwelle für Beteiligungen von Investoren an deutschen Unternehmen auf 3% von derzeit 5% senken. Das sieht der Entwurf des Gesetzes zur Umsetzung der EU-Transparenzrichtlinie vor, den das Kabinett am Mittwoch nach Angaben des Bundesfinanzministeriums (BMF) auf den Weg gebracht hat. "Das Transparenzrichtlinien-Umsetzungsgesetz führt zu einer deutlichen Verbesserung der Kapitalmarkttransparenz über das europarechtlich Notwendige hinaus", erklärte das BMF in einer Mitteilung.
"Künftig wird schon derjenige, der mehr als 3% der Stimmrechte an einem börsennotierten Unternehmen erwirbt, dieses dem Emittenten sowie der BaFin melden und die Information europaweit bekannt machen", hob das Ministerium hervor. Ergänzt werde die niedrigere Meldeschwelle durch verschärfte Pflichten zur Aggregation von Stimmrechten
Kabinett will Meldeschwelle für Firmenbeteiligung auf 3% senken
BERLIN (Dow Jones)--Die Bundesregierung will die Meldeschwelle für Beteiligungen von Investoren an deutschen Unternehmen auf 3% von derzeit 5% senken. Das sieht der Entwurf des Gesetzes zur Umsetzung der EU-Transparenzrichtlinie vor, den das Kabinett am Mittwoch nach Angaben des Bundesfinanzministeriums (BMF) auf den Weg gebracht hat. "Das Transparenzrichtlinien-Umsetzungsgesetz führt zu einer deutlichen Verbesserung der Kapitalmarkttransparenz über das europarechtlich Notwendige hinaus", erklärte das BMF in einer Mitteilung.
"Künftig wird schon derjenige, der mehr als 3% der Stimmrechte an einem börsennotierten Unternehmen erwirbt, dieses dem Emittenten sowie der BaFin melden und die Information europaweit bekannt machen", hob das Ministerium hervor. Ergänzt werde die niedrigere Meldeschwelle durch verschärfte Pflichten zur Aggregation von Stimmrechten
Quelle:FAZ