Die Weltwirtschaftskrise von 1929, ihre Ursachen und ihre Folgen, rücken angesichts der aktuellen internationalen Schieflage der Finanzwelt heute wieder in den Mittelpunkt des Interesses. Geschichte kann sich wiederholen - daher ist der Blick auf die Vergangenheit für das Meistern der Zukunft unerlässlich. Die Dokumentation veranschaulicht in zwei Teilen die großen Umbrüche, die die Weltwirtschaftskrise 1929 hervorbrachte und verfolgt die Auswirkungen des "Black Friday" bis zum Zweiten Weltkrieg.
1924 Dawes-Plan: Deutschland erhält Auslandskredite von den USA, die es dem Land ermöglichen sollen, die im Versailler Vertrag festgelegten Reparationszahlungen zu leisten.
1926 In den USA wird ein neues System für kreditfinanzierte Aktienkäufe eingeführt, für die nur eine 10%ige Deckung notwendig ist. Die Spekulationsblase wächst.
1929 • 18., 19. und 24. Oktober: Erste massive Verkaufswellen von Aktien setzen ein. • Donnerstag, 24 Oktober: Schwarzer Donnerstag. Die Aktienmärkte geraten in Panik. Bis zum Mittag fällt der Dow Jones um 22%. Amerikanische Banken versuchen vergebens, durch Aktienkäufe die Kurse zu stabilisieren. • Montag, 28. Oktober: 9,25 Millionen Wertpapiere werden gehandelt. • Dienstag, 29. Oktober: Schwarzer Dienstag. Der Börsenkrach erreicht seinen Höhepunkt. Insgesamt 16,5 Millionen Aktien werden umgesetzt und die Wertpapiere verlieren im Durchschnitt 30% ihres Börsenwertes. Künstliche Aufkäufe von Wertpapieren durch amerikanische Banken sind nicht mehr möglich. Der Schwarze Dienstag markiert den Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise. • November 1929: Präsident Herbert Hoover unterschätzt das Ausmaß der Krise. Er weigert sich, staatliche Hilfen bereitzustellen.
ZUM FILM
Die Weltwirtschaftskrise von 1929, ihre Ursachen und ihre Folgen, rücken angesichts der aktuellen internationalen Schieflage der Finanzwelt heute wieder in den Mittelpunkt des Interesses. Geschichte kann sich wiederholen - daher ist der Blick auf die Vergangenheit für das Meistern der Zukunft unerlässlich. Die Dokumentation veranschaulicht in zwei Teilen die großen Umbrüche, die die Weltwirtschaftskrise 1929 hervorbrachte und verfolgt die Auswirkungen des "Black Friday" bis zum Zweiten Weltkrieg.
Die Weltwirtschaftskrise (1/2)
Die große Depression (2/2)
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Dawes-Plan: Deutschland erhält Auslandskredite von den USA, die es dem Land ermöglichen sollen, die im Versailler Vertrag festgelegten Reparationszahlungen zu leisten.
In den USA wird ein neues System für kreditfinanzierte Aktienkäufe eingeführt, für die nur eine 10%ige Deckung notwendig ist. Die Spekulationsblase wächst.
• 18., 19. und 24. Oktober: Erste massive Verkaufswellen von Aktien setzen ein.
• Donnerstag, 24 Oktober: Schwarzer Donnerstag. Die Aktienmärkte geraten in Panik. Bis zum Mittag fällt der Dow Jones um 22%. Amerikanische Banken versuchen vergebens, durch Aktienkäufe die Kurse zu stabilisieren.
• Montag, 28. Oktober: 9,25 Millionen Wertpapiere werden gehandelt.
• Dienstag, 29. Oktober: Schwarzer Dienstag. Der Börsenkrach erreicht seinen Höhepunkt. Insgesamt 16,5 Millionen Aktien werden umgesetzt und die Wertpapiere verlieren im Durchschnitt 30% ihres Börsenwertes. Künstliche Aufkäufe von Wertpapieren durch amerikanische Banken sind nicht mehr möglich. Der Schwarze Dienstag markiert den Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise.
• November 1929: Präsident Herbert Hoover unterschätzt das Ausmaß der Krise. Er weigert sich, staatliche Hilfen bereitzustellen.