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Presidents Cup Wetten: Top International

Geschrieben

Auf Seiten der Internationalen sieht das ganze für mich ein wenig klarer aus. Ich kann mir hier kaum einen Spieler vorstellen, der mehr Punkte machen sollte als Jason Day oder Adam Scott. Beide sind wie gemacht für Team-Golf, beide haben ein Heimspiel und beide sind aktuell gut in Form. Beide landeten bei der Australian Open auf dem vierten Rang zwei Schläge hinter Woods. Allerdings war insbesondere bei Day mehr drin, doch eine 74er Schlussrunde reichte nicht für den Presidents Cup Rookie.

Die Australian Open war Day's erstes Turnier seit Ende der PGA Tour Playoffs. Das TOUR Championship beendete er als Sechster, ebenfalls geteilt mit Scott. Dieser wiederum spielte in der vorletzten Woche noch in Shanghai das große WGC Turnier, welches Martin Kaymer gewann, und wurde Elfter. Nichtsdestotrotz hat Scott nicht die beste Performance bisher abgeliefert in seinen bisherigen Presidents Cup Teilnahmen. Mit acht Siegen aus 20 Matches in vier Presidents Cups hat er sogar eine negative Bilanz. Brisant wird es doch erst dann, wenn Scott in einem Match gegen Woods spielen sollte. Denn dessen ehemaliger Caddy, Steve Williams, ist nun an der Tasche des Australiers. Die Trennung von Woods und Williams, die 13 seiner 14 Major-Siege zusammen erlebten, lief nicht harmonisch und gerade in der letzten Woche schoss Williams öffentlich einen rassistischen Kommentar gegen seinen Ex-Arbeitgeber ab.

Keine Frage, Scott hat in diesem Jahr einmal gewonnen und gute Ergebnisse abgeliefert. Doch Day - wenn auch ohne Sieg 2011 - ist in der Weltrangliste gleichauf mit Scott und hat den Vorteil, dass keiner sein Matchplay-Verhalten einschätzen kann. Der Junge ist abgebrüht und wurde bei zwei der vier Majors in diesem Jahr jeweils Zweiter.

Wie bereits im anderen Blog erwähnt, zeigen sich die meisten der anderen Spieler eher außer Form und konnten in den letzten Wochen keine guten Ergebnisse abliefern. K.J. Choi ist zwar ein starker Spieler, jedoch mehr im Einzel als im Team. Daher ist seine Bilanz der bisherigen Presidents Cups mit drei Siegen aus neun Spielen (davon zwei im Einzel) auch nicht gerade erfolgsversprechend. Der einzige, der den beiden Australiern gefährlich werden könnte, ist meiner Meinung nach Charl Schwartzel. Zwar ist auch er ein Presidents Cup Rookie, doch schaffte er bei den letzten drei Turnieren dreimal eine Top10 Platzierung, beim WGC und in der letzten Woche in Japan sogar jeweils Top5's.

Ich setze hier daher den Großteil des Einsatzes auf Jason Day zur Quote 8, sichere aber noch mit etwas weniger Einsatz auf Adam Scott und Charl Schwartzel zu 7,5 bzw. 10 ab.



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