Sonderangebote, im Einzelhandel längst gang und gäbe, machen mehr und mehr auch in der Finanzbranche Schule. Ein Beispiel dafür bieten die Online-Broker im Fondsgeschäft
Immer häufiger werden dort Ausgabeaufschläge weiter reduziert oder gänzlich gestrichen. Das Prinzip ist immer das gleiche: billig wie nie, exklusiv und nur für kurze Zeit.
So gewährt die Comdirect Bank von Ende Juni bis Mitte August für drei Fonds von Franklin Templeton 80 Prozent Rabatt auf die regulären Kaufspesen. "Der höchste von einer Bank in Deutschland vergebene Discount bei dieser renommierten Gesellschaft", wirbt der Commerzbank-Broker. Neben dieser Sonderaktion gibt es den Fonds des Monats, der im Juli HSBC Chinese Equity heißt und mit 90 Prozent Discount zu haben ist. Damit nicht genug: Als dritte Offerte werden fünf "Adig-Fonds-Highlights" als besonders günstig angepriesen, zudem können Kunden ab einem bestimmten Ordervolumen Bonusmeilen von Air Berlin sammeln.
Rabatte und Payback-Punkte
Cortal Consors lockt die Anleger regelmäßig mit einem Sonderrabatt auf den Ausgabeaufschlag. Oben drauf gibt es beim Fondskauf jetzt 100-Payback-Punkte pro 1000 Euro Ordervolumen. Das Topangebot des Hauses bleibt der Fonds des Monats, für den im Juli der Nordea Nordic Equity auserkoren wurde. Als weiteren Blickfang hat Cortal Consors den HSBC Global Emerging Freestyle-Fonds ins Online-Schaufenster gelegt, der befristet ganz ohne Ausgabeaufschlag zu haben ist. Der Online-Broker der Sparkassen wiederum offeriert aktuell Fonds der BW-Invest mit 75 Prozent Discount. Hinzu kommen thematische Aktionen: "Statt Ausgabeaufschlag - bis Ende Juli alle vorgestellten Asienfonds für pauschal 30 Euro". "In die Konditionen für den Fondskauf ist Bewegung gekommen", sagt DAB-Vorstand Jens Hagemann. Sein Haus hat Anfang März die so genannte Tiefstpreisgarantie von 20 auf 30 Topfonds ausgeweitet. Wer als Kunde innerhalb von fünf Tagen bessere Konditionen nachweisen kann, erhält die Differenz der Gebühren zurückerstattet. Allerdings muss das Angebot von einer Bank kommen und nicht von einem der günstigen Internet-Fondsvermittler. Zwölf Spitzenfonds bietet ING Diba an - und zwar zu 100 Prozent Rabatt. Das Besondere: Die Produkte werden von anderen Instituten nicht so günstig angeboten, woraufhin DAB den Europa Aktienfonds Ulm von seiner Tiefstpreisgarantie-Liste gestrichen hat. DAB-Kunden hätten sonst die gezahlten Kaufgebühren zurückfordern können. Es sind nicht die hohen Temperaturen, die die Preise beim Fondskauf schmelzen lassen, sondern der Fondshandel an der Börse, der den Online-Brokern Probleme bereitet. Dort entfällt das Agio ganz, dafür werden Bankprovision, Börsen- und Maklerentgelt sowie die Handelsspanne fällig. Doch die sind oft günstiger als der Kauf auf Rabatt.
Sonderangebote, im Einzelhandel längst gang und gäbe, machen mehr und mehr auch in der Finanzbranche Schule. Ein Beispiel dafür bieten die Online-Broker im Fondsgeschäft
Immer häufiger werden dort Ausgabeaufschläge weiter reduziert oder gänzlich gestrichen. Das Prinzip ist immer das gleiche: billig wie nie, exklusiv und nur für kurze Zeit.
So gewährt die Comdirect Bank von Ende Juni bis Mitte August für drei Fonds von Franklin Templeton 80 Prozent Rabatt auf die regulären Kaufspesen. "Der höchste von einer Bank in Deutschland vergebene Discount bei dieser renommierten Gesellschaft", wirbt der Commerzbank-Broker. Neben dieser Sonderaktion gibt es den Fonds des Monats, der im Juli HSBC Chinese Equity heißt und mit 90 Prozent Discount zu haben ist. Damit nicht genug: Als dritte Offerte werden fünf "Adig-Fonds-Highlights" als besonders günstig angepriesen, zudem können Kunden ab einem bestimmten Ordervolumen Bonusmeilen von Air Berlin sammeln.
Rabatte und Payback-Punkte
Cortal Consors lockt die Anleger regelmäßig mit einem Sonderrabatt auf den Ausgabeaufschlag. Oben drauf gibt es beim Fondskauf jetzt 100-Payback-Punkte pro 1000 Euro Ordervolumen. Das Topangebot des Hauses bleibt der Fonds des Monats, für den im Juli der Nordea Nordic Equity auserkoren wurde. Als weiteren Blickfang hat Cortal Consors den HSBC Global Emerging Freestyle-Fonds ins Online-Schaufenster gelegt, der befristet ganz ohne Ausgabeaufschlag zu haben ist. Der Online-Broker der Sparkassen wiederum offeriert aktuell Fonds der BW-Invest mit 75 Prozent Discount. Hinzu kommen thematische Aktionen: "Statt Ausgabeaufschlag - bis Ende Juli alle vorgestellten Asienfonds für pauschal 30 Euro". "In die Konditionen für den Fondskauf ist Bewegung gekommen", sagt DAB-Vorstand Jens Hagemann. Sein Haus hat Anfang März die so genannte Tiefstpreisgarantie von 20 auf 30 Topfonds ausgeweitet. Wer als Kunde innerhalb von fünf Tagen bessere Konditionen nachweisen kann, erhält die Differenz der Gebühren zurückerstattet. Allerdings muss das Angebot von einer Bank kommen und nicht von einem der günstigen Internet-Fondsvermittler. Zwölf Spitzenfonds bietet ING Diba an - und zwar zu 100 Prozent Rabatt. Das Besondere: Die Produkte werden von anderen Instituten nicht so günstig angeboten, woraufhin DAB den Europa Aktienfonds Ulm von seiner Tiefstpreisgarantie-Liste gestrichen hat. DAB-Kunden hätten sonst die gezahlten Kaufgebühren zurückfordern können. Es sind nicht die hohen Temperaturen, die die Preise beim Fondskauf schmelzen lassen, sondern der Fondshandel an der Börse, der den Online-Brokern Probleme bereitet. Dort entfällt das Agio ganz, dafür werden Bankprovision, Börsen- und Maklerentgelt sowie die Handelsspanne fällig. Doch die sind oft günstiger als der Kauf auf Rabatt.
Quelle: boerse-online.de