Der Pharmariese Bayer hat den Übernahmekampf um Schering für sich entschieden. Am Mittwoch bot der Darmstädter Konkurrent Merck Bayer seinen Schering-Anteil von 21,8 Prozent an, wie die Bayer AG mitteilte. Der Kaufpreis beträgt 89 Euro pro Aktie. Zuvor hatte Bayer 86 Euro pro Aktie geboten.
„Auch alle anderen Schering-Aktionäre, die ihre Aktien innerhalb des öffentlichen Angebotsverfahrens angedient haben oder dies noch bis zum Ablauf der Annahmefrist am Mittwoch um Mitternacht deutscher Zeit tun wollen, werden in den Genuß dieses Preises kommen, der um drei Euro über dem ursprünglichen Angebot liegt“, kündigte Bayer an.
Bayer-Chef Werner Wenning zeigte sich „sehr froh über diese Entscheidung von Merck, denn ein langfristiger Bieterwettbewerb hätte die Zukunft von Schering stark beeinflußt“. Merck hatte den Bieterstreit um Schering verloren, danach aber begonnen, massiv Aktien aufzukaufen.
14. Juni 2006
Der Pharmariese Bayer hat den Übernahmekampf um Schering für sich entschieden. Am Mittwoch bot der Darmstädter Konkurrent Merck Bayer seinen Schering-Anteil von 21,8 Prozent an, wie die Bayer AG mitteilte. Der Kaufpreis beträgt 89 Euro pro Aktie. Zuvor hatte Bayer 86 Euro pro Aktie geboten.
„Auch alle anderen Schering-Aktionäre, die ihre Aktien innerhalb des öffentlichen Angebotsverfahrens angedient haben oder dies noch bis zum Ablauf der Annahmefrist am Mittwoch um Mitternacht deutscher Zeit tun wollen, werden in den Genuß dieses Preises kommen, der um drei Euro über dem ursprünglichen Angebot liegt“, kündigte Bayer an.
Bayer-Chef Werner Wenning zeigte sich „sehr froh über diese Entscheidung von Merck, denn ein langfristiger Bieterwettbewerb hätte die Zukunft von Schering stark beeinflußt“. Merck hatte den Bieterstreit um Schering verloren, danach aber begonnen, massiv Aktien aufzukaufen.
Quelle: FAZ