Der Kursrutsch seit Mai hat das Klima für Neuemissionen eingetrübt. Laut der "Financial Times Deutschland" sind Finanzinvestoren bereit, große Zugeständnisse zu machen, wie im Falle des Stahlhändlers Klöckner. Der Bauer-IPO könnte verschoben werden.
Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) schließt laut FTD nicht aus, den Börsengang des Tiefbauspezialisten Bauer zu verschieben. Ursprünglich war das Bauer-IPO für Ende Juni angepeilt worden. Jetzt macht die schlechte Börsenlage der DBAG einen Strich durch die Rechnung. Wie DBAG-Chef
Wilken von Hodenberg gestern einräumte, zeige der Kursverfall der DBAG-Aktie in den vergangenen Wochen, dass der Markt nicht mehr an einen Börsengang von Bauer glaube. Dennoch spreche fundamental alles für einen Börsengang von Bauer. Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren, sagte Hodenberg. Die DBAG hält rund 41 Prozent an Bauer. Angeblich sollen insgesamt Aktien im Wert von 200 Millionen Euro verkauft werden (siehe Link "DBAG baut weiter auf Bauer").
Klöckner-IPO kommt billiger
Das schlechte Börsenklima hinterlässt seine Spuren auch beim geplanten Börsengang des Stahlhändlers Klöckner & Co. Die Private Equity-Gesellschaft Lindsay Goldberg & Bessemer (LGB) sei bereit, einen deutlichen Abschlag auf ihre ursprünglichen Preisvorstellungen zu akzeptieren, berichtet die FTD unter Berufung auf Finanzkreise. Während der Konsortialführer Deutsche Bank einen Marktwert von 1,3 bis 1,4 Milliarden Euro angesetzt hatte, sei LGB nun bereit, einen Abschlag bis auf eine Milliarde Euro hinzunehmen, hieß es. Erst jüngst hatte KlöCo seine Börsenpläne bekräftigt und als spätesten Termin den 13. bis 18. Juli genannt (siehe Link " KlöCo bekräftigt Börsenpläne").
Bei Wacker keine Konzessionen
Dennoch scheinen Finanzinvestoren nicht in jedem Fall zu derartigen Zugeständnissen bereit: So gab LGB an, beim Börsengang des Baumaschinenhersteller Wacker Construction weniger nachgiebig zu sein. Sollte der Markt die Bewertung zu stark drücken wollen, sei eine Verschiebung des Wacker-IPOs auf das kommende Jahr vorstellbar, hieß es. Beim Börsengang soll Wacker mit rund 400 Millionen Euro bewertet werden.
Börsenklima macht IPOs zu schaffen
Der Kursrutsch seit Mai hat das Klima für Neuemissionen eingetrübt. Laut der "Financial Times Deutschland" sind Finanzinvestoren bereit, große Zugeständnisse zu machen, wie im Falle des Stahlhändlers Klöckner. Der Bauer-IPO könnte verschoben werden.
Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) schließt laut FTD nicht aus, den Börsengang des Tiefbauspezialisten Bauer zu verschieben. Ursprünglich war das Bauer-IPO für Ende Juni angepeilt worden. Jetzt macht die schlechte Börsenlage der DBAG einen Strich durch die Rechnung. Wie DBAG-Chef
Wilken von Hodenberg gestern einräumte, zeige der Kursverfall der DBAG-Aktie in den vergangenen Wochen, dass der Markt nicht mehr an einen Börsengang von Bauer glaube. Dennoch spreche fundamental alles für einen Börsengang von Bauer. Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren, sagte Hodenberg. Die DBAG hält rund 41 Prozent an Bauer. Angeblich sollen insgesamt Aktien im Wert von 200 Millionen Euro verkauft werden (siehe Link "DBAG baut weiter auf Bauer").
Klöckner-IPO kommt billiger
Das schlechte Börsenklima hinterlässt seine Spuren auch beim geplanten Börsengang des Stahlhändlers Klöckner & Co. Die Private Equity-Gesellschaft Lindsay Goldberg & Bessemer (LGB) sei bereit, einen deutlichen Abschlag auf ihre ursprünglichen Preisvorstellungen zu akzeptieren, berichtet die FTD unter Berufung auf Finanzkreise. Während der Konsortialführer Deutsche Bank einen Marktwert von 1,3 bis 1,4 Milliarden Euro angesetzt hatte, sei LGB nun bereit, einen Abschlag bis auf eine Milliarde Euro hinzunehmen, hieß es. Erst jüngst hatte KlöCo seine Börsenpläne bekräftigt und als spätesten Termin den 13. bis 18. Juli genannt (siehe Link " KlöCo bekräftigt Börsenpläne").
Bei Wacker keine Konzessionen
Dennoch scheinen Finanzinvestoren nicht in jedem Fall zu derartigen Zugeständnissen bereit: So gab LGB an, beim Börsengang des Baumaschinenhersteller Wacker Construction weniger nachgiebig zu sein. Sollte der Markt die Bewertung zu stark drücken wollen, sei eine Verschiebung des Wacker-IPOs auf das kommende Jahr vorstellbar, hieß es. Beim Börsengang soll Wacker mit rund 400 Millionen Euro bewertet werden.
Quelle: boerse.ard.de