Es läuft bei IB folgendermaßen ab: Du hast offensichtlich ein Marginkonto. Nun willst du z.B. Aktien für 1000 USD kaufen. Diese leiht dir IB gegen Zinsen aus (ich meine von derzeit irgend etwas um die 1,6% p.a.; bin mir aber gerade nicht ganz sicher -einfach bei IB auf der Homepage mal raus suchen-). Irgend wann verkaufst du diese Aktien wieder. Z.B. hast du mit dem Trade 10% Gewinn gemacht. D.h., du bekommst für deine Aktien nun 1100 USD. 1000 davon bekommt IB zurück, denn diese hattest du dir ja geliehen. Bis hierhin gibt es keinerlei Währungsrisiko (außer der Euro würde so stark fallen, dass du die Margin nicht mehr bezahlen kannst, was jetzt aber kein Währungsrisiko im eigentlichen Sinne darstellt). 100 USD hast du in diesem Beispiel Gewinn gemacht. Dieses erscheint nun als positive Währungsbalance auch in USD. Beim nächsten Trade z.B. verlierst du 200 USD. Nun hast du eine negative Währungsbalance von 100 USD, auf die du die o.a. Zinsen ebenfalls zahlen musst. Kommen dann wieder Gewinne hinzu wird die Balance wieder positiv etc. Das Währungsrisiko schlägt immer erst dann zu, wenn du diese Währungsbalance ausgleichst (wird dann einfach als Trade ausgeführt). Entscheidend ist also die Kursdifferenz zum Zeitpunkt des glatt stellens der Währungsbalance. Ein Währungsrisiko besteht somit lediglich für anfallende Gewinne/Verluste und auch erst dann, wenn du diese in EUR umtauschst. Ich hoffe, alle Fragen ausgeräumt zu haben. Ansonsten einfach noch einmal nachfragen (ich musste mich da anfangs auch erstmal schlau machen und es ist am Anfang auch nicht sofort zu durchblicken). Diese Aussge bezieht sich ausdrücklich nur auf das Margin Konto. Bei einem Cashkonto hat man ein "komplettes" Währungsrisiko, gegen das man sich allerdings durch eine entsprechende Gegenposition im Forex oder Futures Markt absichern kann.