Bevor ich mich an meinen Steuerberater wende und mich da blamiere, tue ich das lieber hier.
Mein Anliegen dreht sich um die Abgeltungssteuer und die Möglichkeit, diese mittels CFD "aushebeln" zu können.
Drauf gekommen bin ich beim Lesen eines Interviews, welches der Sprecher von CMC Markets, der ehemalige NTV Moderator Stephan Riße dem Herausgeber der Finanzseite Broker-Test gegeben hat.
Es gibt aber auch die Möglichkeit, nicht nur Steuern auf Gewinne mit CFDs zu zahlen, sondern auch Steuern mit CFDs zu sparen...
Das Zauberwort für die Steueroptimierung heißt Bestandsschutz plus CFDs. Und das trifft nicht direkt den Handel mit CFDs, sondern diese sind nur der Mittel zum Zweck. Mit CFDs kann der steuerliche Bestandsschutz für Aktieninvestments so lange wie möglich unangetastet bleiben.
Wie funktioniert das genau?
Für Wertpapiere, die bis einschließlich 31. Dezember 2008 erworben werden, gilt wie bisher: Kursgewinne sind nach Ablauf der 12-monatigen Spekulationsfrist steuerfrei. Werden diese Wertpapiere dann aber verkauft und wieder neu investiert, ist auch der steuerliche Bestandsschutz hinfällig. Um also sowohl die bis dahin angefallenen Gewinne als auch den Bestandsschutz abzusichern, kann ein Anleger ein CFD-Konto eröffnen und die gleiche Art und Anzahl an CFDs auf die Aktien verkaufen, die er in seinem klassischen Long-Depot hält. Mit solch einer Transaktion nimmt der Anleger das gesamte Risiko aus dem Depot, denn jeder Euro Verlust im Aktiendepot wird durch einen Euro Gewinn auf dem CFD-Konto kompensiert.
Aber dieser muss dann versteuert werden...
Genau. Erwartet der Anleger dann wieder steigende Kurse, kauft er die Short-Position zurück, damit ist der Anleger dann wieder wie vor der Absicherung voll investiert. Der Gewinn aus dieser Transaktion muss dann zwar versteuert werden. Der Effekt wird aber überlagert von dem weiter geltenden Bestandsschutz auf das klassische Aktiendepot. Egal wann der Anleger diese Bestände verkauft, der Gewinn aus dem Verkauf dieses Depots ist dann weiterhin steuerfrei.
Je öfter ich mir den Text durchlese, desto weniger verstehe ich wie das mit dem "Sparen" funktionieren soll. Meine Bitte an das Forum ist die, mir in möglichst einfachen Worten zu erklären, was mit der obigen Aussage gemeint ist und wie der Steuerspareffekt erreicht werden kann.
Guten Abend.
Bevor ich mich an meinen Steuerberater wende und mich da blamiere, tue ich das lieber hier.
Mein Anliegen dreht sich um die Abgeltungssteuer und die Möglichkeit, diese mittels CFD "aushebeln" zu können.
Drauf gekommen bin ich beim Lesen eines Interviews, welches der Sprecher von CMC Markets, der ehemalige NTV Moderator Stephan Riße dem Herausgeber der Finanzseite Broker-Test gegeben hat.
http://www.broker-test.de/forexbroker_port...a78547da8cad82c
Je öfter ich mir den Text durchlese, desto weniger verstehe ich wie das mit dem "Sparen" funktionieren soll. Meine Bitte an das Forum ist die, mir in möglichst einfachen Worten zu erklären, was mit der obigen Aussage gemeint ist und wie der Steuerspareffekt erreicht werden kann.
Vielen herzlichen Dank
Beste Grüße
Ralph