Als der Dollar in den 80er-Jahren schon einmal schwächelte, wurden bei den Banken Mark in Dollar getauscht, und die Dollar-Bündel wanderten in Schließfächer oder Verstecke zu Hause. Heute mischen Anleger komfortabler an den Devisenmärkten mit. So können sie etwa bei einer Bank ein Fremdwährungskonto in der jeweiligen Währung anlegen, mit dem sie auch von den höheren Zinsniveaus vieler Währungen profitieren können.
Daneben gibt es Internetplattformen, über die Anleger an den Devisenmärkten spekulieren können und dabei auch auf die Entwicklung unterschiedlicher Währungspaare setzen können, beispielsweise von US-Dollar und kanadischem Dollar. Allerdings arbeiten diese Modelle teils mit großen Kredithebeln, die sehr riskant sind. Das gilt auch für viele der Optionsscheine und Hebelzertifikate auf Währungskombinationen. [...]
Quelle/ Source: Devisenmärkte: Nichts für schwache Nerven
© 2008 Financial Times Deutschland