Weltweit entstehen neue und innovative Methoden für den elektronischen grenzüberschreitenden Geldtransfer. Diese neuen Zahlungsinstrumente umfassen sowohl eine Weiterentwicklung etablierter Zahlungssysteme als auch neue Zahlungsmethoden, die sich erheblich von herkömmlichen Transaktionen unterscheiden. Neue Zahlungsmethoden geben Anlass zur Sorge im Hinblick auf Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierung, weil Kriminelle sich schnell anpassen können um solche neuen Möglichkeiten auszunutzen.
Die vorliegende Studie analysiert Prepaid-Karten, Internetzahlungssysteme, Zahlungen per Mobiltelefon und digitale Edelmetalle, um (1) Trends bei der Einführung neuer Zahlungsmethoden zu
ermitteln, (2) Anfälligkeiten für Geldwäsche (ML) und Terrorismusfinanzierung (TF) zu bewerten, (3) festzustellen, ob die Vierzig Empfehlungen und Neun Sonderempfehlungen (40 + 9) der Financial Action Task Force (FATF) potenzielle Anfälligkeiten angemessen regeln.
Die Studie hat ergeben, dass für jede der analysierten Zahlungsmethoden eine legitime Marktnachfrage vorhanden ist, dennoch bestehen potenzielle Anfälligkeiten für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Insbesondere Offshore-Provider neuer Zahlungsmethoden können im Vergleich zu Dienstleistern, die in Onshore-Gebieten tätig sind, zusätzliche Geldwäsche- und
Terrorismusfinanzierungsrisiken darstellen.
Obwohl die Auffassung besteht, dass die 40 + 9 FATF-Empfehlungen geeignete Leitlinien zur Bekämpfung der mit diesen Zahlungsmethoden verbundenen Anfälligkeiten zur Verfügung stellen,
legt diese Studie eine weitere Untersuchung der Auswirkungen nahe, die diese neu entstehenden Technologien auf grenzüberschreitende und innerstaatliche regulatorische Rahmenkonzepte haben können, um deren Vereinbarkeit mit den 40 +9 FATF-Empfehlungen zu gewährleisten.
Folgende Studie wurde gestern offiziell von der BaFin der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.
Titel: BERICHT ÜBER NEUE ZAHLUNGSMETHODEN
Title: REPORT ON NEW PAYMENT METHODS
Datum/Date: 13.10. 2006
© 2006 FATF/OECD
Inhalt/ Zusammenfassung
Weltweit entstehen neue und innovative Methoden für den elektronischen grenzüberschreitenden Geldtransfer. Diese neuen Zahlungsinstrumente umfassen sowohl eine Weiterentwicklung etablierter Zahlungssysteme als auch neue Zahlungsmethoden, die sich erheblich von herkömmlichen Transaktionen unterscheiden. Neue Zahlungsmethoden geben Anlass zur Sorge im Hinblick auf Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierung, weil Kriminelle sich schnell anpassen können um solche neuen Möglichkeiten auszunutzen.
Die vorliegende Studie analysiert Prepaid-Karten, Internetzahlungssysteme, Zahlungen per Mobiltelefon und digitale Edelmetalle, um (1) Trends bei der Einführung neuer Zahlungsmethoden zu
ermitteln, (2) Anfälligkeiten für Geldwäsche (ML) und Terrorismusfinanzierung (TF) zu bewerten, (3) festzustellen, ob die Vierzig Empfehlungen und Neun Sonderempfehlungen (40 + 9) der Financial Action Task Force (FATF) potenzielle Anfälligkeiten angemessen regeln.
Die Studie hat ergeben, dass für jede der analysierten Zahlungsmethoden eine legitime Marktnachfrage vorhanden ist, dennoch bestehen potenzielle Anfälligkeiten für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Insbesondere Offshore-Provider neuer Zahlungsmethoden können im Vergleich zu Dienstleistern, die in Onshore-Gebieten tätig sind, zusätzliche Geldwäsche- und
Terrorismusfinanzierungsrisiken darstellen.
Obwohl die Auffassung besteht, dass die 40 + 9 FATF-Empfehlungen geeignete Leitlinien zur Bekämpfung der mit diesen Zahlungsmethoden verbundenen Anfälligkeiten zur Verfügung stellen,
legt diese Studie eine weitere Untersuchung der Auswirkungen nahe, die diese neu entstehenden Technologien auf grenzüberschreitende und innerstaatliche regulatorische Rahmenkonzepte haben können, um deren Vereinbarkeit mit den 40 +9 FATF-Empfehlungen zu gewährleisten.
BERICHT._BER.NEUE.ZAHLUNGSMETHODEN.pdf