Jens Hagemann, ehemals Vorstand der DAB, startet mit einer Bank für Vermögensverwalter. Seinem Ex-Arbeitgeber hat er Finanzkreisen zufolge weit über ein Dutzend Mitarbeiter abgeworben - und will der Münchener Direktbank nun kräftig Konkurrenz machen.
... Seit Mitte 2007 baut er seine Direktbank mit rund 30 Mitarbeitern auf. "Banken gibt es genug", sagt der gebürtige Frankfurter. "Wir sind in einer Nische tätig." Die Idee: Die Bank will sich als Dienstleister für unabhängige Vermögensverwalter aufstellen. Die sollen dann Wertpapiere, Devisen und Fonds jeglicher Art handeln. Die DAB Bank ist heute in dem Bereich der Platzhirsch, gefolgt von Deutscher Bank und der Augsburger Aktienbank.
Doch genau diese sind auch mit eigenen Vermögensverwaltern am Markt tätig. "Es braucht einen wirklich unabhängigen Anbieter", wirbt Hagemann. Die V-Bank werde besser und günstiger sein. Einen Teil seiner Kunden hat er sich bereits gesichert - als Aktionäre. 30 bis 40 Vermögensverwalter halten rund 35 Prozent des Stammkapitals und dürften aus dem Stand für Orders sorgen.
Jens Hagemann, ehemals Vorstand der DAB, startet mit einer Bank für Vermögensverwalter. Seinem Ex-Arbeitgeber hat er Finanzkreisen zufolge weit über ein Dutzend Mitarbeiter abgeworben - und will der Münchener Direktbank nun kräftig Konkurrenz machen.
Quelle/ Source: Wildern beim Ex
© 2008 Wirtschaftswoche
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