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Differenzkontrakte - Steigerung des Handelsvolumen um 292 Prozent

Geschrieben

Saxo Bank beobachtet starkes Wachstum beim Handel von CFDs - Investoren sind angesichts der volatilen Märkte auf der Suche nach Sicherheit

 

Das Handelsvolumen in Differenzkontrakten (CFDs) bei der Saxobank ist 2007 um 292 Prozent gestiegen. Dies belegen die neusten Zahlen der

Saxo Bank. Treiber dieser Entwicklung sind Anleger, die in diesen Produkten Zuflucht gesucht haben – in einem Jahr, das von starken Kursschwankungen und fallenden

Aktienkursen geprägt war. Statt ihr bestehendes Aktienportfolio mit Verlust zu verkaufen, wenden sich Anleger vermehrt CFDs zu, die ihnen die Möglichkeit geben, ihr

Risiko abzusichern oder auch von Marktturbulenzen zu profitieren.

 

Saxo Bank beobachtet vermehrt Privatanleger, die das Potential dieser Produkte in der gegenwärtigen Situation nutzen. Dabei gehen rund 40 Prozent des bei Saxo Bank gehandelten Volumens von CFDs auf aktienindexbasierte Produkte zurück. Von Januar 2007 bis Januar 2008 stieg das gehandelte Volumen von indexbasierten CFDs um 292 Prozent auf insgesamt 6,3 Milliarden Euro. Das Handelsvolumen von CFDs auf Einzelaktien stieg im gleichen Zeitraum um 39 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Die britische Finanzaufsichtsbehörde FSA schätzt, dass 30 Prozent des Handelsvolumens an der London Stock Exchange auf CFDs zurückzuführen sind.

 

Ein CFD ist eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien, bei Vertragsende den Differenzbetrag zwischen Eröffnungs- und Schlusspreis eines bestimmten Basiswertes multipliziert mit dem im Vertrag vereinbarten Volumen auszutauschen. Dabei ist es dem Anleger erlaubt, sowohl auf steigende, aber auch auf fallende Kurse zu setzen. CFDs sind Hebelprodukte, das heißt, Anleger können mit relativ kleinem Kapitaleinsatz bereits große Wirkung erzielen. Zudem können Anleger bei CFD-Anbietern wie der Saxo-Bank ihren Aktienbesitz als zusätzliche Sicherheit bzw. Handelsmargin einsetzen.

 

Charles-Henri Sabet, Global Head of Trading bei Saxo Bank, erklärt: “Mit CFDs können Anleger aus der Volatilität der Märkte, wie wir sie derzeitig beobachten, ihren Nutzen ziehen. So können Anleger mit CFDs zu jeder Zeit Short- und Long-Positionen aufbauen. Das Produkt bietet Anlegern größtmögliche Flexibilität in steigenden als auch fallenden Märkten, ohne sich mit dem Leihen von Aktien belasten zu müssen. Darüber hinaus erlauben es CFDs, einen erfolgreichen Trade zu hebeln. Ein bestehendes Portfolio als Sicherheit zu nutzen, bedeutet, dass sich Anleger mit nur geringem Einsatz von Kapital über einen CFD gegen sinkende Märkte absichern können.“

 

Privatanleger müssen beim Handel mit CFDs entscheiden, bis zu welchem Betrag sie gewillt sind, Verluste hinzunehmen, bevor sie ihr Aktienportfolio verkaufen, und – falls sie verkaufen – den Preis definieren, zu dem sie später wieder in den Markt einsteigen wollen. Sabet betont, dass man bei der Vielzahl von Privatanlegern, die sich derzeit diese Frage stellen, mehr Menschen auf die Funktionen von CFDs aufmerksam machen müsste. “CFDs ermöglichen es Privatanlegern, die langfristig aufgebauten Gewinne ihres Portfolios zu erhalten, indem sie sich gegen fallende Märkte absichern“, erklärt Sabet.

 

Um eine Aktienposition abzusichern, genügt es, genau die Anzahl an CFDs zu verkaufen, die dem Aktienanteil im Portfolio entspricht. Das Ergebnis ist, dass der Anleger in der gleichen Zeit, in der seine Aktien bei fallenden Märkten Verluste machen, über CFDs Gewinne einfährt. Somit dienen CFDs dem Schutz des Kapitals.

 

© 2008 Saxo Bank PR

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