LIBOR steht für London Interbank Offered Rate , Referenzzinssatz im Interbankenhandel, dessen Fixing täglich um 11:00 stattfindet.
Über Angebot und Nachfrage werden werden die Zinsen ausgehandelt, zu denen sich international agierende Finanzinstitute Gelder von anderen Banken leihen können.
Jedem Trader, der irgendwann einmal CFD Positionen über Nacht gehalten hat, der müsste sich zwangsläufig mit Begriffen wie EONIA, LIBOR, LIBID oder der Fed Fund Rate beschäftigt haben. Diese Zinsen, plus den vom Brokern individuell festgelegten Zinssatz muss ein Trader nämlich zahlen, wenn er im Portfolio gehaltene Kontrakte nicht vor Handelsschluss glattstellt. Je nachdem wie hoch Referenzzinsatz und Markup des Brokers sind, können bei Longpositionen bis zu 9% Zinsen anfallen. Bei Shortpositionen ist das etwas anders, da werden die Zinssätze gegeneinander aufgerechnet.
Um das am Beispiel (hier CMC Markets) zu demonstrieren:
angenommen wird
300 Stück Aktie XY x 45,00 € = 13.500 € (Wert Ihrer Position auf Schlusskursbasis.)
LONG
Ihnen werden zu den offiziellen CMC Markets Finanzierungssätzen Soll-Zinsen berechnet. Dies wird dann mit Ihrer gesamten Marktposition (zum Schlusskurs) multipliziert und durch 360 (Tage des Jahres) geteilt.
CMC hat inzwischen die prozentualen Aufschläge geändert. Die Beschreibung bezieht sich allerdings noch auf die zuvor gültigen Werte.
Soviel zum allgemeinen/ CFD- Teil.
Welche Bedeutung die Zinssätze für die internationale Bankenwelt haben, verdeutlicht der folgende Artikel der Financial Times Deutschland von heute morgen:
Großbanken, Ölunternehmen, Hausbesitzer - sie allen schauen auf die Geldmarktsatz Libor. Doch jetzt wachsen Zweifel an der wichtigen Finanzkennzahl: Kritiker behaupten, dass hier systematisch getrickst wird. Der britische Bankenverband will nun gegensteuern.
Insgesamt 350.000 Mrd. $ an Kreditinstrumenten basieren auf der London Interbank Offered Rate (Libor). Mit ihrer Helfe werden Bewertungen von Aktien und Anleihen durchgeführt. Auf mehr als 300.000 Bildschirmen blinkt sie täglich auf. Dabei ist der Geldmarktsatz mehr als ein bloßer Indikator: Er ist das Fieberthermometer des Kapitalmarkts und gibt Auskunft über den Gesundheitszustand der Kreditwirtschaft.
Interessant ist auch und das wurde im Artikel nicht erwähnt, dass eine der größten Brokerfirmen, die ICAP Holding dabei ist, einen neuen Referenzzinsatz (NEW YORK FUNDING RATE) zu kreieren. In der englischen Presse war davon bereits mehrfach zu lesen.
LIBOR steht für London Interbank Offered Rate , Referenzzinssatz im Interbankenhandel, dessen Fixing täglich um 11:00 stattfindet.
Über Angebot und Nachfrage werden werden die Zinsen ausgehandelt, zu denen sich international agierende Finanzinstitute Gelder von anderen Banken leihen können.
Jedem Trader, der irgendwann einmal CFD Positionen über Nacht gehalten hat, der müsste sich zwangsläufig mit Begriffen wie EONIA, LIBOR, LIBID oder der Fed Fund Rate beschäftigt haben. Diese Zinsen, plus den vom Brokern individuell festgelegten Zinssatz muss ein Trader nämlich zahlen, wenn er im Portfolio gehaltene Kontrakte nicht vor Handelsschluss glattstellt. Je nachdem wie hoch Referenzzinsatz und Markup des Brokers sind, können bei Longpositionen bis zu 9% Zinsen anfallen. Bei Shortpositionen ist das etwas anders, da werden die Zinssätze gegeneinander aufgerechnet.
Um das am Beispiel (hier CMC Markets) zu demonstrieren:
angenommen wird
300 Stück Aktie XY x 45,00 € = 13.500 € (Wert Ihrer Position auf Schlusskursbasis.)
LONG
SHORT
Bitte beachten:
CMC hat inzwischen die prozentualen Aufschläge geändert. Die Beschreibung bezieht sich allerdings noch auf die zuvor gültigen Werte.
Soviel zum allgemeinen/ CFD- Teil.
Welche Bedeutung die Zinssätze für die internationale Bankenwelt haben, verdeutlicht der folgende Artikel der Financial Times Deutschland von heute morgen:
Quelle/ Source:
Der Preis des Geldes
Interessant ist auch und das wurde im Artikel nicht erwähnt, dass eine der größten Brokerfirmen, die ICAP Holding dabei ist, einen neuen Referenzzinsatz (NEW YORK FUNDING RATE) zu kreieren. In der englischen Presse war davon bereits mehrfach zu lesen.
weiterführende Links:
LIBOR
British Bankers' Association (BBA)
Link
NYFR