Den Anlegerschutz bei so genannten Differenzkontrakten ("Contract for Difference", CFD) haben Bündnis 90/Die Grünen zum Gegenstand einer Kleinen Anfrage (16/9520) gemacht. Die Fraktion ordnet die CFDs wie die Zertifikate den "derivativen Finanzprodukten" zu, die Kleinanlegern am Bankschalter angeboten würden. Sie ermöglichten es, auf fallende Kurse zu setzen und an Basiswerten teilzuhaben, zu denen Kleinanleger sonst kaum Zugang hätten. CFDs böten einen Anreiz für hohe Gewinne, würden aber zugleich das Risiko eines Totalverlustes bergen.
Die Bundesregierung soll die Entwicklung des CFD-Geschäfts in Deutschland bewerten und sagen, in welchem Umfang Anleger hierzulande derzeit CFD-Kontrakte halten. Gefragt wird ferner, ob die Regierung die Risikoaufklärung durch die Banken in diesem Zusammenhang für ausreichend hält.
Direkt aus dem Bundestag...
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