Bei einer "tom next"-Transaktion ist die Valutierung der Kassaseite eintägig und der Terminseite zweitägig. Für beide Swaparten besteht in den Währungen der westlichen Industrieländer in der Regel ein liquider Markt. Da die meisten Banken jedoch die kürzere Terminierung bevorzugen und im Bereich des kommerziellen Zahlungsverkehrs häufig eintägig benötigte Währungsein- und -ausgänge anfallen, sind die Umsätze in den "tom next"-Transaktionen etwas größer. Eine Bank, welche beispielsweise am 14.6. Valuta 16.6. 10 Mio. US-$ verkauft hat, kann die Fälligkeit dieser Position auf zwei verschiedene Arten hinausschieben: entweder durch Abschluß eines "spot next"-Geschäftes am 14.6. (Kauf von 10 Mio. US-$ per 16.6. und Verkauf von 10 Mio. US-$ per 17.6.) oder durch Abschluß eines "tom next"-Geschäftes am 15.6. (Kauf von 10 Mio. US-$ per 16.6. und Verkauf von 10 Mio. US-$ per 17.6.) Durch solche, sich wiederholende Transaktionen wird die spekulative Position im Rahmen eines Devisenspekulationsgeschäftes aufrechterhalten, ohne dass hierzu der Einsatz von Eigen- bzw. Kreditmitteln erforderlich wird. Allerdings ist zu beachten, dass die beiden Kurse des Swapgeschäftes nicht gleich sind. Dies führt dazu, dass entweder ein Swapgewinn (bei Short-Positionen) oder ein Swapverlust (bei Long-Positionen) entsteht.
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Bearbeitet von ronner
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