Aus unserem Nachbarland, Quelle: Wirtschaftsblatt.at
"Minimaler Kapitaleinsatz, maximale Hebelwirkung, an beiden Richtungen verdienen, minimale Gebühren und hohe Transparenz" - mit diesen lukrativen Vorteilen bewirbt die Wiener Filiale der britischen Wertpapierfirma CMC Markets ihre derivativen Produkte "Contracts for Difference" (CFD).
Jetzt gibt es Ärger. Ein Wiener CMC-Kunde, vertreten von Anlegeranwalt Wolfgang Haslinger, hat eine Schadenersatzklage gegen CMC Markets eingebracht.
"Mein Mandant hat am 29. Oktober des Vorjahres 200 Stück CFD auf die A-Tec-Aktien zu einem Kurs von 31,69 € erworben", sagt Haslinger. "Der Kauf wurde zunächst vom CMC-System tatsächlich durchgeführt, erst im Nachhinein erfuhr mein Mandant, dass CMC Markets den Erwerb schlichtweg stornierte." Mit der Begründung: "Der Kunde habe zu einem falschen Kurs gehandelt, der Aktiensplit der A-Tec-Aktien von 1:4 sei im System noch nicht abgebildet gewesen."
"Das ist eine reine Schutzbehauptung", sagt Haslinger. "CMC wäre verpflichtet gewesen, den Aktiensplit einzubuchen. Die Stornierung sei rechtswidrig, grob schuldhaft und unberechtigt."
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