Die Finanzmarktaufsicht (FMA) in Österreich greift massiv in den Bankenmarkt ein und beschränkt die Vergabe der in der Alpenrepublik extrem beliebten Fremdwährungskredite. Neue Kredite in Schweizer Franken, Yen und US-Dollar dürfen nur noch in Ausnahmefällen vergeben werden. Die neuen Regeln für Fremdwährungskredite kommen einem Verbot gleich.
Privatkunden haben in Österreich Fremdwährungskredite vor allem für den Hausbau eingesetzt. Nach Angaben der Österreichischen Nationalbank beträgt das Volumen insgesamt 50 Milliarden Euro, was 17 Prozent der gesamten Kreditvergabe in Österreich entspricht. Bei den privaten Krediten liegt der Anteil sogar bei 30 Prozent. Vor allem im westlichen Österreich - nahe der Schweiz - haben die Banken Franken-Kredite in Milliardenumfang vermittelt.
Quelle: Wirtschaftswoche