Der Schweizerische Verband für strukturierte Produkte (SVSP) unternimmt einen weiteren Schritt zur Verbesserung der Informationsbasis für die Anleger. Wie im Februar angekündigt, führt der Interessenverband der Branche die Risiko-Masszahl «Value at Risk» (VaR) ein (vgl. Kasten). Damit soll es Anlegern ermöglicht werden, das Marktrisiko einer Investition und die Schwankungsbreite eines Produktes besser einzuschätzen. Die Berechnung der Kennzahl erfolgt täglich nach Handelsende, sie steht den Anlegern dann am nächsten Morgen auf den Internet-Seiten des SVSP (www.svsp-verband.ch) zur Verfügung. Die Daten zur Berechnung des VaR werden im Auftrag des Verbandes von Derivative Partners Research gesammelt, gepflegt und aufgearbeitet, die Berechnung übernimmt die Riskmetrics Group.
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Mit der derzeitigen Klassifizierung weicht der SVSP jedoch von anderen Verbänden ab. Während für den SVSP ein mittleres Risiko durch ein VaR von 15% bis 30% (bzw. je nach Lesart von 30% bis 39%) ausgedrückt wird, sieht der Deutsche Derivate-Verband (DDV) ein mittleres Risiko bei 7,5% bis 12,5%. Zwar sind die beiden Klassifizierungen nicht direkt vergleichbar, doch ist offenkundig, dass der DDV derzeit konservativer an die Einteilung der Risiken geht.
Quelle: NZZ