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Drucksignal per Kabel an Computer zum verarbeiten

Geschrieben

Ihr habt mir so toll geholfen bei meinem COM-Port-Problem :ph34r: - jetzt muss ich noch etwas fragen:

 

Also: Altes Messgerät hat Parallelportanschluss (Drucker). Daten werden ausgedruckt, anschließend gescannt und im Computer eingelesen. Sehr aufwändig.

 

Gibt es eine Möglichkeit, statt eines Druckers einen Computer anzuschließen (der dann den Drucker simuliert) und das Messgerät quasi in eine Datei druckt?

 

Es ist so schwer bei google danach zu suchen - ich finde nichts vernünftiges.

Falls jemand einen Tipp hat - Danke!!

Featured Replies

Geschrieben

Ich hab nicht so ganz verstanden was du genau meinst: ausdrucken einscannen einlesen

Was mir spontan einfällt zum Thema "in eine Datei drucken" wäre ein PDF Drucker. Dann hast du kein Papierexemplar sondern eine PDF-Datei.

Vieleicht hilfts ja, ich rechne nicht damit :ph34r:

 

Viele Grüße,

Rumpel

Geschrieben
  • Autor

Hilft leider nicht :ph34r:

 

Also:

Ein Messgerät. Daran ist ein Drucker per Parallelport-Kabel angeschlossen.

Die Daten vom Messgerät will ich auf den Computer kriegen.

 

Das bedeutet, ich muss vom Messgerät drucken. Den Ausdruck scanne ich dann ein, um diesen weiter am PC verarbeiten zu können.

 

Kann ich das Messgerät per Druckerkabel direkt am PC anschließen? Das geht ja. Nun muss aber der Rechner für das Messgerät einen Drucker simulieren.

Jetzt verständlicher? Also statt dem Drucker am Messgerät soll der PC angeschlossen werden, der den Druckauftrag entgegennimmt und in irgendeine Datei speichert.

Geschrieben

Mhm also so fit bin ich ja da auch nicht ....

 

Hast du schonmal versucht das an nen PC anzustöpseln?

Geschrieben

Mhm also so fit bin ich ja da auch nicht ....

 

Hast du schonmal versucht das an nen PC anzustöpseln?

 

*** Ja ein Post reicht eigentlich ***

Bearbeitet von Rumpel

Geschrieben

Wenn das Instrument keinen speziellen exotischen Drucker mit aufwendiger bidrektionaler Steuerung verlangt, sollte eine geeignete Parallel-Port-Monitoring-Software (sollte es Unmengen von geben), nach der Du mal suchen müßtest, die Daten aufzeichnen können. Wenn das Instrument einen simplen ASCII-Drucker annimmt, sollte es einfach sein, die paar Steuerzeichen zu entfernen. Wenn es eine Ausgabe in einer Drucker-Sprache wie PCL oder PS erzeugt, kann man das mitgeschnittene File mit einem sicher auch im Netzt zu findenden PS2txt- bzw. PCL2txt-Converter in Text konvertieren.

 

Wenn die Stecker nicht passen sollten, muß man den richtigen Konverter (m/w, Polzahl und gegebenenfalls danach noch auf USB) kaufen. Da hat reichelt.de meist das Richtige zum guten Preis zu bieten.

Geschrieben
  • Autor

Vielen Dank,

jetzt habe ich erstmal Ansatzpunkte zum suchen.

 

Der Drucker ist schon 12 Jahre alt, der musste mit ca. 8-10 kleinen Hebelchen auf die richtigen EInstellungen für das Messgerät (1995 etwa) gebracht werden. Glaube aber, ASCII war bei den Einstellungen mit dabei.

 

Danke nochmal :ph34r:

Wenn es geklappt hat berichte ich noch einmal.

Geschrieben
Wenn das Instrument keinen speziellen exotischen Drucker mit aufwendiger bidrektionaler Steuerung verlangt, .....

boah, das haut ja selbst den stärksten Eskimo vom Schlitten :ph34r:

Ich bin überrascht was hier für Fachpersonal unterwegs ist.

 

Viele Grüße,

Rumpel

 

:full:

Bearbeitet von Rumpel

Geschrieben

@ Rumpel

 

In meinem Hauptberuf beschäftige ich mich wirklich mit heterogenen IT-Systemen in Unternehmen, bei denen alles Mögliche zur hard- und software-technischen Zusammenarbeit zusammengebracht werden muß. Irgendwomit mußte ja das Stammkapital verdient werden.

 

Unterschiedliche Systeme zur Zusammenarbeit zu bringen, ist dabei nicht mal die undankbarste Aufgabe in der IT, da die meisten Beteiligten schlichtweg nicht die Lust haben, sich in mehrere (meist alleine schon recht komplexe) Systeme (jeweils mit diversen Eigenarten und Macken) einzuarbeiten und dann auch noch Wege für die technisch praktikable und semantisch korrekte Anpassung dazwischen zu suchen und neben den vielen rein technischen Fragen in den damit verbundenen diversen Fragen zur Anpassung der Unternehmensabläufe und den daraus folgenden unternehmenspolitischen Auseinandersetzungen mitzumischen.

 

Im industriellen Umfeld hat das den Vorteil, daß mit nur minimalem Wissensvorsprung in einigen technischen Fragen und ein wenig social skills in vielen Fällen die konzeptuelle Führungsrolle in einem Projekt über den beteiligten Einzel-Anbietern übernommen werden kann, die Komponenten-Zulieferer aber die Hauptlast der eigentlichen Implementierungs-Aufwände tragen müssen.

 

Das nennt man dann System-Integration, die sehr weit reicht, von der Ansteuerung eines Einzelsensors/-aktors, über industrielle Steuerungen (die in den Schaltschränken drin sind), über übergeordnete Steurungen für ganze Produktions-Abschnitte, die wiederum übergeordnete Steuerung durch ERP-Systeme, wie z. B. SAP, sowie die Anbindung der Office-Bereiche und von Kunden- und Lieferanten-Systemen.

 

Zusätzlich zu den Hauptfunktionen zur Unterstützung eines Geschäftsablaufes kommen noch diverse Unterstützungs-Funktionen hinzu, wie z. B. Sicherheits-Features, die durchaus bis zum Realtime-Monitoring allen Daten-Transfers und automatischer Video-/Audio-Auswertung gehen können.

 

Je nach Eignung und Kundenwunsch kommt dabei auch recht exotisches Equipment zum Einsatz. Grundsätzlich kann man alles mit allem zusammenschalten und die Deutschen sind darin auch ziemlich gut, es ist immer nur eine Frage des Aufwandes.

 

Daß dabei immense Datenmengen und deren Verarbeitungs-Protokolle in unterschiedlichsten Modell-Ebenen recht abstrakt behandelt werden müssen, versteht sich von selbst. Ein sehr datenzentriert-statistischer Ansatz prägt übrigens auch mein Trading.

Geschrieben

Ich sitze ja auch auf dem IT Zweig. Aber ich denke nicht das es mich dort so unbedingt halten wird.

Sobald es in die ganz tiefe Materie geht da wirds mir auch zu anstrengend. :ph34r:

 

Da überlasse ich dann lieber solchen Leuten wie dir das Feld :full:

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