Heidelinde Z. hatte die 300000 Euro eigentlich für eine neue Scheune gespart. Doch als die Landwirtin aus Bayern einen Anruf von einem Vermögensvermittler bekam, überlegte sie es sich nochmal anders. Nur kurzfristig – so dachte sie.
In mehreren Telefonaten versprach ihr der Mann, ihr Geld in sicheren US-Börsengeschäften zu vermehren. Z. ließ sich darauf ein. Am Ende war fast ihr gesamtes Erspartes weg – binnen kürzester Zeit aufgefressen von völlig überzogenen Gebühren.
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Die Methode, mit der das Geld vernichtet wurde, heißt „Churning“, zu deutsch: „Buttern“ oder „Absahnen“ (siehe Kasten). Der Vermittler arbeitet dabei mit einem Broker (einem Wertpapierhandelshaus) im Ausland zusammen - oft in den USA. Über den Broker fließt das Geld in hochriskante Optionsscheine, mit denen auf Aktienkurse gewettet wird. Um die Wetten geht es aber gar nicht. Das Geld wird vielmehr ständig umgeschichtet. „Oft hundert Mal am Tag“, sagt Anwalt Mattil.
Quelle
Zwei Sachen die auffällig sind:
1. Wusste gar nicht, dass es in USA Optionsscheine gibt
2. Anwalt Mattil
Zu 2. - Hört sich so an, als würde es mit dieser Story zusammenhängen. Damals drehte sich es allerdings um CFDs