ibelieve Posted March 14, 2010 Report Posted March 14, 2010 Aber ohne das verstehen der Markttechnik, würde ich nicht viel verstehen von dem was und wie ich trade. Es wäre schön wenn mir einer mal das was man unter Markttechnik nach Voigt versteht mit einfachen Worten erklärt.(wirklich ernst gemeinte Frage) Ich halte es hier eher wie Ross,wenn ich Dir den Pegelstand des Rheins als Chart zeige wirst Du keinen Unterschied zu einer Aktien finden und auch genauso gut oder schlecht Dein System anwenden können. Wo sind da die Einflüsse der anderen Händler?oder was ist in dem Chart Markttechnik?
Aurelius Posted March 15, 2010 Report Posted March 15, 2010 In unserem Blog hat Clint mal eine gute Einführung gepostet. Ich kopiere mal den Text hier rein: Markttechnisches Trading (Einführung) Einleitung:Das „Markttechnische“ Trading basiert auf den Ausführungen von Michael Voigt in seinem Buch „Das große Buch der Markttechnik“.Hierin wird weniger eine spezielle Tradingstrategie, als vielmehr ein ganzheitlicher Tradingansatz, eine Einstellung zum Trading vorgestellt.Dieses wird auch bereits durch den Untertitel „Auf der Suche nach der Qualität im Trading“ deutlich.Das Buch steht auf vier Säulen:1.) Markt-Verständnis2.) Aufzeichnungen3.) Beständigkeit4.) Diversifikation Die Punkte 2.) – 3.) sollen hier nur kurz angerissen werden, für Näheres wird auf das Buch verwiesen.Ein Hauptaugenmerk sollte der Trader auf seine Aufzeichnungen (Trading-Journal, Trading-Tagebuch, Mental-Tagebuch) legen, nur durch diese kann er sich weiterentwickeln und aus seinen Fehler lernen, so dass „Qualität im Trading“ entstehen kann.Des Weiteren muss ein Trader Beständigkeit aufweisen und beharrlich seinen Trading-Plan befolgen; ähnlich einem Teppichhändler auf dem Basar, der beharrlich jeden Passanten anspricht in dem Wissen, dass nicht jeder Passant (Trade) ein Käufer (Gewinner) sein wird.Als letzter wichtiger (!) Punkt kommt die Diversifikation ins Spiel, durch die man eine Risiko-Streuung erreicht; hier wird im Buch Giacomo Casanova angeführt, der sein Liebesleben ebenfalls auf mehrere Frauen „diversifizierte“. Diversifikation bedeutet hier über die Märkte (z. B. Aktien-Indizes, Commodities, Währungen, Renten), über die Zeiteinheiten (Daily, Hourly, 15M, Tick …) als auch über die Signalgenerierung (Ausbruch, Bewegung, Trend). Die Markttechnik an sich bildet das Markt-Verständnis.Hierbei wird die Frage „Wo geht der Markt hin?“ durch die praktischere Frage „Wo kann Bewegung entstehen?“ ersetzt, denn es wird von vornherein klargestellt, dass niemand die zukünftigen Kursentwicklungen vorhersehen kann.Um diese Frage wo Bewegung entsteht beantworten zu können, muss sich der markttechnische Trader mit folgenden fünf Teilaspekten beschäftigen:1.) Kursentstehung/-veränderung: Durch einen Überhang von Angebot oder Nachfrage.2.) Orderverhalten der Marktteilnehmer: Long, Short, Flat, Entry-Orders, Stop-Orders.3.) Zeiteinheiten: Daily-, Hourly-, Minuten-, … Tick-Charts bauen aufeinander auf.4.) Trend-Aufbau: Der Trend besteht immer aus Bewegung und Korrektur.5.) Punktezählung 1-2-3: 1-2 = Bewegung / 2-3 = Korrektur / 3-2 = Bewegung … Anhand dessen wird schnell klar, dass der markttechnische Trader ausschließlich auf den Chart schaut, keine weiteren Indikatoren verwendet und sich der Tatsache bewusst ist, dass eine äußerst aufwendige Analyse zur Bestimmung des 100%-igen Einstiegspunktes nicht zielführend ist, sondern in einer Suche nach dem heiligen Gral enden würde. Basierend auf diesem Markt-Verständnis stellt Voigt dann verschiedene Einstiegsmöglichkeiten vor:1.) Break der 2: Das letzte Bewegungs-Hoch/-Tief wird unterschritten.2.) Umkehrstab: Erläuterungen folgen unten bzw. in einem folgenden Artikel.3.) Tageslinien: Tages-High/-Low/-Open/-Close als horizontale Supports/Resists.4.) Trendlinien5.) Handel in die Korrektur: Erläuterungen folgen unten. Da der eigentliche Entry jedoch eine eher untergeordnete Rolle spielt, wird mehr Wert auf das Trade Management gelegt.In welcher Zeiteinheit (Daily, Hourly, …) getradet wird ist u. a. abhängig von der Zeit, die man gewillt ist aufzubringen.Es muss ein Ziel aus einem vorliegendem Setup bestimmt werden, das mit diesem Trade verfolgt wird:1.) Trend (Bewegungen und Korrekturen werden mitgenommen bis der Trend wechselt).2.) Bewegung (es werden nur die Swings getradet bis es zu einer Korrektur kommt).3.) Ausbruch (mit einer erhöhten Stückzahl werden nur die nächsten paar Punkte mitgenommen, wenn ein Support/Resist gebrochen wird).Aus dem Ziel lässt sich dann der passende Stop (Initial Stop und Trailing Stop) ableiten: Beim Trend liegt der Stop immer unter der letzten 3 (Ende der Korrektur), bei der Bewegung liegt er unterhalb (Long) / oberhalb (Short) der letzten Candle, für den Ausbruch wird ein enger Initial Stop mit einem engen Profit Target verwendet. Trading:Die Markttechnik bietet somit einen umfassenden Satz von Markt- und Tradingüberzeugungen.Basierend auf den vorgestellten Entries und Exits kann wiederum eine eigene, individuelle Trading-Strategie entwickelt werden, die den persönlichen Vorlieben entspricht.Natürlich muss hier noch weiter entwickelt werden, aber eine gewisse Grundausrichtung wird einem bereits vorgegeben.Die Themen „Handel der Bewegung“ anhand eines „Umkehrstabes“ werden zum Beispiel sehr schön im Buch „Das Trader Coaching“ von Thomas Vittner aufgegriffen, der sein Trading speziell hierauf ausgerichtet hat.Er nimmt ebenfalls die Gedanken von Van K. Tharp bzgl. der R-Multiple auf und lässt auch die Überzeugungen von Oliver Velez und Greg Capra einfließen.Hier sei speziell der Swing Trading Course von Pristine (Velez/Capra) genannt, die mit ihren Trading-Strategien in eben diese Richtung gehen. (Swing-Trading = Handel der Bewegung, Musterzyklen = 1-2-3’s, dazu die NRBs und COGs)Diese ganzen Mosaiksteine fügen sich dann zu einem großen Ganzen, zu einem umfassenden Tradingansatz zusammen, der sich in den 3 Säulen Geschäfts-, Trading- und Strategie-Plan (analog der Vorgehensweise von Van K. Tharp und Birger Schäfermeier) widerspiegelt.Mir persönlich gefällt die (ebenfalls von Thomas Vittner gewählte) Kombination „Handel der Bewegung“ + „Umkehrstab“ (präferiert in der ZE Daily) am besten, so dass diese bei mir zum Tragen kommt und mit entsprechenden Strategie-Plänen bedacht wurde. Allerdings gehe ich nicht nur nach dem reinen Umkehrstab nach Voigt, sondern schaue auch nach sogenannten NRBs (Narrowing Range Bars nach Pristine), wie es auch wiederum Thomas Vittner praktiziert.Der Trendaufbau nach Voigt und Pristine sieht Folgendes vor: Ein Aufwärts-Trend besteht aus höheren Hochs und höheren Tiefs (Abw.-Trend vice versa). Solch ein Trend besteht in seiner Struktur aus (geradlinigen) Bewegungen und (unsauberen) Korrekturen. Diese werden zur besseren Visualisierung mit den Zahlen 1-2-3 versehen. Dies geschieht jedoch in einer eher simplen Art und Weise und hat nichts mit der Wellenzählung nach Elliott/Prechter zu tun. Im Aufw.-Trend trägt das Tief, an dem der Trend beginnt die „1“, das daraufhin folgende Bewegungshoch erhält die „2“, das Korrekturtief hiernach die „3“; sobald das letzte Hoch („2“) durchbrochen wird, gilt der Aufw.-Trend als bestätigt und das nächste Bewegungshoch erhält wiederum die „2“ usw.Beim Handel der Bewegung / Swing Trading anhand eines Umkehrstabes / NRBs versucht man frühzeitig an der entstehenden Bewegung teilzunehmen und so mit dem Trend zu schwimmen. Die Korrekturen sollen durch das Setzen von Trailing Stops ausgespart werden.Dieses Chartbild vor Augen (Trend = Bewegung + Korrektur) sucht man nun in einer Korrektur nach Zeichen für eine Umkehr, was also eine neue Bewegung und somit die Wiederaufnahme der Trendrichtung bedeuten würde. Anhaltspunkte (!) hierfür sind z. B. besagte Umkehrstäbe oder NRBs.Ausschlaggebend hierbei ist weniger, dass diese speziellen Chartformationen die 100%-igen Umkehrformationen sind (das sind sie wahrlich nicht, so etwas ist nicht möglich), sondern vielmehr, dass sie aufgrund der Marktpsychologie (Candlestickanalyse nach Steve Nison) zumindest für eine kurzfristige Umkehr sprechen bzw. sie nahe legen und (was hier viel wichtiger ist!) sie die Kurslevel für Entry und Stop Loss eindeutig festlegen. D. h.: „Das SetUp an sich ist rein diskretionär, die Kurslevel für den Trade sind jedoch eindeutig!“Diesem Hintergrund folgend kommen wir gleich zu einem weiteren, wichtigen Punkt: „Der Entry ist eher unwichtig (die Kurse können ohnehin nicht vorhergesehen werden), viel wichtiger sind Risk und Money Management (=Trade Management)!“Dies sind die beiden Kernaussagen Vittners, dessen Trading auf dem Markttechnischen Ansatz von Voigt basiert. Schlussgedanken:Bereits nach der Lektüre der beiden Bücher von Voigt und Vittner ist zu merken, dass sie weniger auf DEN Entry Wert legen.Sie setzen eher auf:Reproduzierbare Trades, Trade Management (MM + RM), Nachhaltigkeit, Beständigkeit, Selbstreflektion, Buchführung (Aufzeichnungen, Pläne).Des Weiteren muss der Handelsansatz unbedingt zum Trader passen, damit er sich mit „seiner“ Strategie identifizieren und ihr auch in stürmischen Zeiten folgen kann.Hierfür bietet der Markttechnische Ansatz eine Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten, aus denen jeder das für sich passende heraussuchen kann.
Aurelius Posted March 15, 2010 Report Posted March 15, 2010 Ergänzend dazu noch eine Erklärung zum "Umkehr-Stab (US)" und "Narrowing Range Bar (NRB)" ... auch von Clint: Umkehr-Stab (US) 1.) Überblick: Diese Strategie beruht auf den Erfahrungen/Beobachtungen von Michael Voigt und Thomas Vittner, wird von ihnen erfolgreich angewendet und ist in ihren Fachbüchern „Das große Buch der Markttechnik“ bzw. „Das Trader Coaching“ aufgeführt. a) Ein Trend besteht aus Bewegung und Korrektur. Mit dieser Strategie will man an den Bewegungen/Swings bereits frühzeitig partizipieren, sobald ein erstes Anzeichen für die Beendigung der Korrektur vorliegt. Bewegungen verlaufen geradliniger und sind einfacher zu traden als Korrekturen. b) Es können jedoch auch „unsaubere“ Swings getradet werden, denn dem eigentlichen Chartbild kommt wenig bis keine Bedeutung zu (Marktüberzeugung: „Indeterminismus“: Die Kursbewegungen können nicht vorhergesehen werden, die Trefferquote liegt über kurz oder lang bei 50%.). Set Up rein diskretionär, Kurslevel (Entry, SL) ist eindeutig festgelegt, um eine Duplizierbarkeit der Trades zu gewährleisten. Der US zeigt somit einen starken Wechsel zwischen Angebot und Nachfrage innerhalb einer Periode (ein 1-2-3 in einer untergeordneten ZE) an. = potenzieller (!) Umkehr-Punkt im Chart 2.) Definition: LONG: Neues Tief wird markiert, kann jedoch nicht gehalten werden, Close oberhalb Open. SHORT: Neues Hoch wird markiert, kann jedoch nicht gehalten werden, Close unterhalb Open. Beachten: Filter: Den vorherrschenden Trend beachten und den US mit dem Chartbild abstimmen; relevant sind nur US in Trend-Richtung oder aber gegen den Trend, wenn die Bewegung schon sehr weit gelaufen ist. Bestätigung/Aktivierung: Es gilt, das Überwinden/Unterschreiten des US-Hochs/-Tiefs abzuwarten. Kein Gegensignal: Ein Gegen-US führt nicht zum Exit, da dieser nun als IS wahrgenommen wird. Tages-/Trend-/Pivot-Linien: Erhöhen die Relevanz des US. 3.) Ziel: Swing-Trading: Handel der kurzfristigen Bewegung (RIM) -> TS 4.) ZE: Freie Wahl je nach Präferierung des Traders. (Höchste Wertigkeit auf Tagesbasis, max. bis 10 Min.-Chart verwenden.) 5.) Entry: Long: Über dem Hoch des US. Short: Unter dem Tief des US. 6.) Exit: SL: Unter Tief (Long)/über Hoch (Short) des US. TS: Unter Tief/über Hoch der letzten abgeschlossenen Periode. (Bei außergewöhnlichen/schnellen positiven Kursausbrüchen wird mind. eine ZE runtergeswitcht und der TS dort weitergeführt.) 7.) Positionsgröße: AnzahlCFDs = (Kapital * EPR) / (Entry – SL) -> %Risk-Modell (Antimartingale-Strategie) EPR: 1% GPR: Max. 6% (max. Überhang von 3). Hier nun 2 Chart-Beispiele: grüner Pfeil = Entry rote Linie = Trailing Stop roter Pfeil = Exit zur Anschauung:http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/us_ts.jpghttp://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/us.jpg Narrowing Range Bar (NRB) 1.) Überblick: Diese Strategie beruht auf den Erfahrungen/Beobachtungen von Oliver Velez und Thomas Vittner, wird von ihnen erfolgreich angewendet und ist in ihren Fachbüchern „Tools & Tactics für den Master-Trader“ bzw. „Das Trader Coaching“ aufgeführt. a) Ein Trend besteht aus Bewegung und Korrektur. Mit dieser Strategie will man an den Bewegungen/Swings bereits frühzeitig partizipieren, sobald ein erstes Anzeichen für die Beendigung der Korrektur vorliegt. Bewegungen verlaufen geradliniger und sind einfacher zu traden als Korrekturen. b) Es können jedoch auch „unsaubere“ Swings getradet werden, denn dem eigentlichen Chartbild kommt wenig bis keine Bedeutung zu (Marktüberzeugung: „Indeterminismus“: Die Kursbewegungen können nicht vorhergesehen werden, die Trefferquote liegt über kurz oder lang bei 50%.). Set Up rein diskretionär, Kurslevel (Entry, SL) ist eindeutig festgelegt, um eine Duplizierbarkeit der Trades zu gewährleisten. Der NRB ist eine Candle mit einer verhältnismäßig kleinen Kursspanne nach ein paar Candles mit normalen/großen Kursspannen und zeigt somit ein starkes Nachlassen von Angebot/Nachfrage innerhalb einer Periode an. = potenzieller (!) Umkehr-Punkt im Chart 2.) Definition: LONG: Nach längeren/normalen fallenden Candles folgt eine sehr kleine Kursspanne. SHORT: Nach längeren/normalen steigenden Candles folgt eine sehr kleine Kursspanne. Beachten: Filter: Den vorherrschenden Trend beachten und den NRB mit dem Chartbild abstimmen; relevant sind nur NRB in Trend-Richtung oder aber gegen den Trend, wenn die Bewegung schon sehr weit gelaufen ist. Bestätigung/Aktivierung: Es gilt, das Überwinden/Unterschreiten des NRB-Hochs/-Tiefs abzuwarten. Kein Gegensignal: Ein Gegen-NRB führt nicht zum Exit, da dieser nun als IS wahrgenommen wird. Tages-/Trend-/Pivot-Linien: Erhöhen die Relevanz des NRB. 3.) Ziel: Swing-Trading: Handel der kurzfristigen Bewegung (RIM) -> TS 4.) ZE: Freie Wahl je nach Präferierung des Traders. (Höchste Wertigkeit auf Tagesbasis, max. bis 10 Min.-Chart verwenden.) 5.) Entry: Long: Über dem Hoch des NRB. Short: Unter dem Tief des NRB. 6.) Exit: SL: Unter Tief (Long)/über Hoch (Short) des NRB. TS: Unter Tief/über Hoch der letzten abgeschlossenen Periode. (Bei außergewöhnlichen/schnellen positiven Kursausbrüchen wird mind. eine ZE runtergeswitcht und der TS dort weitergeführt.) 7.) Positionsgröße: AnzahlCFDs = (Kapital * EPR) / (Entry – SL) -> %Risk-Modell (Antimartingale-Strategie) EPR: 1% GPR: Max. 6% (max. Überhang von 3). Hier nun 2 Chart-Beispiele: grüner Pfeil = Entry rote Linie = Trailing Stop roter Pfeil = Exit zur Anschauung:http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/nrb_ts.jpghttp://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/nrb.jpg
Roti Posted March 18, 2010 Report Posted March 18, 2010 (edited) In unserem Blog hat Clint mal eine gute Einführung gepostet. Ich kopiere mal den Text hier rein: Markttechnisches Trading (Einführung) Einleitung:Das „Markttechnische“ Trading basiert auf den Ausführungen von Michael Voigt in seinem Buch „Das große Buch der Markttechnik“.Hierin wird weniger eine spezielle Tradingstrategie, als vielmehr ein ganzheitlicher Tradingansatz, eine Einstellung zum Trading vorgestellt.Dieses wird auch bereits durch den Untertitel „Auf der Suche nach der Qualität im Trading“ deutlich.Das Buch steht auf vier Säulen:1.) Markt-Verständnis2.) Aufzeichnungen3.) Beständigkeit4.) Diversifikation Hallo, danke und natürlich auf der Buchreihe "Der Händler" was an das große Buch der Markttechnik anknüpft Zusammenstellung von Member "Cobrafighter" - Dankeschön. Markttechnik (Beschreibung: Das große Buch der Markttechnik) 1-2-3-Trendmuster:Der Trend wird bei der Markttechnik nicht anhand von Trendlinien, Indikatoren oder was euch sonst noch so einfällt bestimmt!Sondern einzig und allein durch das Muster welches sich aus der Kursbewegung ergibt, das 1-2-3-Muster.Hier erfolgt die Trenddefinition also über drei Punkte, d.h. wenn diese drei Punkte für uns auf dem Chart ersichtlich sind, haben wir einen Trend in der jeweiligen Richtung des Musters vorliegen. Bewegung:Als Bewegung wird in der Markttechnik die Kursbewegung von einem Punkt 3 zu Punkt 2 bezeichnet. Ausbruch:Als Ausbruch wird in der Markttechnik die Kerze bzw. der Bar bezeichnet, der den letzten Punkt 2 durchbrochen hat. Korrektur:Als Korrektur wird in der Markttechnik die Kursbewegung von einem Punkt 2 zu Punkt 3 bezeichnet. Innen- und Außenstäbe:Als Innenstäbe werden in der Markttechnik die Kerzen bzw. die Bar's bezeichnet, die innerhalb der Kursspanne der vorherigen Kerze öffnen und schließen. Als Außenstäbe sind dann die Stäbe vor den Innenstäben zu verstehen.Hat jetzt zum Beispiel eine Kerze als Innenstab geschlossen und die nächste bzw. die nächsten Kerzen öffnen/schließen auch wieder im Kursbereich des Außenstabes, sind diese Kerzen ebenfalls als Innenstäbe zu erfassen. Sie sind erst dann nicht mehr als Innenstäbe zu verstehen wenn eine Kerze außerhalb dieser Spanne schließt. Typisch für Innenstäbe ist es das sie sehr oft keine klaren Richtungen aufweisen, d.h. Up/Down-Kerzen wechseln sich sehr oft ab! Und das heißt außerdem das man für eine Positionseröffnung lieber warten sollte bis sich die Sache beruhigt hat! Umkehrstäbe:Als Umkehrstäbe werden in der Markttechnik die Kerzen bzw. die Bar's bezeichnet, die zur vorherigen Kerze einen neun Höchst/Tiefstkurs erreichen, jedoch in die entgegengesetzte Richtung schließen. Sie deuten wie der Name schon sagt, auf eine Bewegungsumkehr hin! Tageslinien:Tageslinien nennt man in der Markttechnik den Höchst/Tiefst/Schlusskurs des Vortages und das Open des aktuellen Tages. © 2009 http://www.st-trader.eu/Forum.htm Dies ist keine Werbung für ein anderes Forum, sondern ich könnte es nicht besser beschreiben in dieser Kurzform. Großes Danke an Cobrafighter für die Zusammenfassung, natürlich auch an das daytradingteam. Viel Erfolg Edited March 18, 2010 by Roti
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