Die Staatsanwaltschaft München hat nach über zweijährigen Ermittlungen den bisher größten Schlag gegen den organisierten Aktienbetrug in Deutschland geführt. Nach FTD-Informationen durchsuchten Ermittler bereits am Dienstag insgesamt 48 Büro- und Privaträume vor allem in Süddeutschland und Österreich - darunter pikanterweise auch die Büroräume der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) in München.
Die Strafverfolger ermitteln gegen insgesamt 31 Verdächtige wegen des Verdachts auf Marktmanipulation und Insiderhandel. Dabei geht es um Aktien von 20 verschiedenen Gesellschaften. Drei Beschuldigte kamen auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft. Auch die Finanzaufsicht BaFin ist seit Monaten in die Ermittlungen eingebunden.
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Justiz gelingt spektakulärer Schlag gegen Anlagebetrüger - Handelsblatt © 2010