Noch während die tödliche Flutwelle über den Pazifik rollt, ändert die US-Suchmaschine Google ihre englischsprachige Startseite, um vor dem Tsunami zu warnen. "Tsunami-Alarm für Neuseeland, die Philippinen, Indonesien, Papua-Neuguinea, Hawaii und andere Staaten. Die vom Erdbeben der Stärke 8,9 in Japan verursachten Wellen werden wahrscheinlich in den nächsten Stunden aufschlagen", heißt es direkt unter dem Such-Fenster. Millionen Internetnutzer werden so auf die Katastrophe aufmerksam. Fernsehsender oder Radios können ihre Sendungen für Alarmmeldungen unterbrechen. Das Beispiel Google zeigt: Heute sind die Internetmeldungen genauso wichtig, weil das Medium mehr kann als nur informieren.
Quelle: Abendblatt