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Tom Next - Daytrading Community

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Hallo Zusammen,

 

ich habe die letzten Wochen intensive Analysen zu meinem Dax-Trading durchgeführt und komme auf folgende Gedanken,

die ich gerne mit Euch teilen möchte:

 

Setup:

Ich trade den FDax auf 5 Minuten-Basis, folgende Charts schaue ich mir an: 5 Minuten mit EMA20 mit Volumen, 60 Minuten mit EMA20,

225 bzw. 175 TickChart mit Volumen. Sonst keinerlei Indikatoren. Ziel ist es pro Trade bei entsprechendem Volumen ca. 20% der Dayrange

zu erwirtschaften, bei niedrigem Volumen 10 Punkte.

 

- Kein Overnight!

- Keine Trade länger als 90 Minuten

- ca. 5 Trades pro Tag (hauptsächlich bis ca. 16:30 Uhr, danach eher S&P 500, Russel 2000)

 

Entry und SL

Da ich beim Dax eine "Ungenauigkeit" von ca. 15 Punkten sehe, aber trotzdem meinen Stop eng setzen möchte, muss ich ohne Preistrigger

traden! Das 20% Ziel wird ansonsten m. E. unerreichbar, wenn ich einen Preistrigger von 10-15 Punkte annehme, der Markt 10-15 Punkte ungenau

schwankt und ich noch einen Stop von 15 Punkte brauche. D. h. ich suche mir einen Preis, der mich interessiert und hochwahrscheinlichen Pullback

oder Reversal darstellt. Auf diesen lege ich eine Limitorder mit einem Stop so um die 15 Punkte, ggfs. weniger, wenn ich mir sehr sicher bin.

Reversals finde ich via VolumeProfile, Pullbacks via "old support is new resistance" oder EMA20.

 

Zwei Strategien

Wird meine Limitorder gefilled, fahre ich zweigleisig. Teilgewinn 1 ist eine 1/1 Chance. Ich bin erwarte hier eine Trefferquote über 50%.

Teilgewinn 2 ist eine 1/2 bis 1/5 Chance. Wird Teilgewinn 1 realisiert, wird SL auf Breakeven für die verbleibende Position gesetzt.

Diese zwei Strategie beruhigt und ermöglich es Gewinne laufen zu lassen. Niemand weiß, wie weit der Kurs läuft.

 

Vorzeitiger Exit via "AntiTrigger"

Fehlen entsprechende Signale bzw. kommen Trigger für Gegentrend wird ausgescaled oder früher auf Breakeven gezogen oder es wird alles

vorzeitig geschlossen.

 

Trailing

... nur, bei Position 2 und Chancen oberhalb von 1/2.

 

Dieses Vorgehen eignet sich hauptsächlich für die Handelszeit bis ca. 13:30 Uhr. Wenn die Amis den Markt bestimmen, gehe ich anders

vor und trade auch nur selten EUREX-Futures. Sehr schmerzhaft musste ich feststellen, dass der Charakter des S&P 500 ein ganz anderer ist, als beim

FDAX. Unter Umständen führt das dazu, dass morgentliche Gewinne verballert werden oder abendliche Gewinne am nächsten Morgen verballert werden.

Vielleicht hilft es dem ein oder anderen, anstelle des S&P nachmittags bzw. abends den Russel 2000 oder S&P MidCap 400 zu traden. Aber Vorsicht,

unter Umständen viel schlimmer als der FDAX!

 

Beste Grüsse,

 

 

der bs.trader

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