Geschrieben 19. August 201213 Jr. comment_138392 Hi Leute, spiele mit dem Gedanken ein Konto bei einem US Broker zu eröffnen, der aber nur USD Konten anbietet.Da ich aber keine Lust habe, daß mir der USD meine Tradinggewinne wegfrißt, möchte ich das Konto gegen Euro hedgen. Möglichkeit 1: ich gehe long im EURUSD via CFDsVorteil: ich brauche wegen Hebel wenig Kapital zum AbsichernNachteil: es fallen täglich Finanzierungskosten an Möglichkeit 2: ich gehe long in ein EUR ETF wie zb FXEVorteil: es fallen meines Wissens keine Finanzierungsgebühren anNachteil: ich binde genausoviel Kapital wie auf dem USD Konto, um es 1:1 abzusichern Möglichkeit 3: ich gehe short im USDCHF via CFDsVorteil: ich brauche wegen Hebel wenig Kapital zum Absichern und ich bekomme eine Gutschrift statt FinanzierungsgebührenNachteil: der USDCHF korreliert zwar stark mit dem EURUSD, aber das kann sich ändern. Soweit meine Gedanken.Wo mache ich einen Denkfehler?Was gibt es noch für Möglichkeiten ein USD Konto kostengünstig abzusichern bzw wie würdet ihr es machen? Danke euch! Melden
Geschrieben 19. August 201213 Jr. comment_138400 Solange die Korrelation nicht zu stark abweicht würde ich Version 3 nehmen ansonsten 1. Aber eine Mischung aus 1 und 3 wäre auch denkbar 50:50 man federt die Korrelation etwas ab und durch die andere hälft EURUSD Long ist man ziemlich Kosten neutral. Melden
Geschrieben 19. August 201213 Jr. comment_138405 Variante 1 und 3 enthalten aber die Möglichkeit des Totalverlustes des Hedge. Nehmen wir mal an, der EUR fällt und Dein Konto Variante 1 geht platt. Anschließend steigt der EUR wieder. Dann hast Du 2x "verloren". Ich spreche es nur an, da Du ja direkt angibst, dass Du hebeln willst. Den Hebel selber nennst Du aber nicht. So lange er Zu Variante 3: der USDCHF korreliert deswegen mit dem EURUSD da der EURCHF per Intervention der SNB nicht unter 1,20 fallen soll.Eventuell interessant für Dich: http://www.eltee.de/...id.php?id=31946 Melden
Geschrieben 19. August 201213 Jr. Autor comment_138411 Ja hast Du recht Conglom-o, also ich hab ne Margin von 2%, also Hebel 50.Könnte ja etwas mehr auf dem Konto lassen, falls der Margincall kommt.Das Geld ist ja nicht weg, habe ja dann auf dem USD Konto mehr, wenn der Dollar steigt.Hatte allerdings noch nie einen Margincall, daher weiss ich nicht wie schnell die das abwickeln, bzw. ob die sofort glattstellen auch wenn noch genug Geld vorhanden ist.Sonst bräuchte ich einen Broker mit einstellbarer Margin, wie CMC.Oder einen mit kleinerem Hebel.Variante 1+3 hate ich noch garnicht ins Kalkül gezogen, aber zum Glück gibt es ja schlaue Leute hier. Ein ETF mit Hebel größer 2 habe ich noch nicht gefunden, die haben auch alle wenig Volumen, glaub die handelt kaum jemand.Naja mal schauen ... Melden
Hi Leute,
spiele mit dem Gedanken ein Konto bei einem US Broker zu eröffnen, der aber nur USD Konten anbietet.
Da ich aber keine Lust habe, daß mir der USD meine Tradinggewinne wegfrißt, möchte ich das Konto gegen Euro hedgen.
Möglichkeit 1: ich gehe long im EURUSD via CFDs
Vorteil: ich brauche wegen Hebel wenig Kapital zum Absichern
Nachteil: es fallen täglich Finanzierungskosten an
Möglichkeit 2: ich gehe long in ein EUR ETF wie zb FXE
Vorteil: es fallen meines Wissens keine Finanzierungsgebühren an
Nachteil: ich binde genausoviel Kapital wie auf dem USD Konto, um es 1:1 abzusichern
Möglichkeit 3: ich gehe short im USDCHF via CFDs
Vorteil: ich brauche wegen Hebel wenig Kapital zum Absichern und ich bekomme eine Gutschrift statt Finanzierungsgebühren
Nachteil: der USDCHF korreliert zwar stark mit dem EURUSD, aber das kann sich ändern.
Soweit meine Gedanken.
Wo mache ich einen Denkfehler?
Was gibt es noch für Möglichkeiten ein USD Konto kostengünstig abzusichern bzw wie würdet ihr es machen?
Danke euch!