.... nein diesmal geht es nicht um Paddy Allwissend..., wie der Titel vielleicht vorweg nehmen würde.
Hochstapler-Syndrom....
....das klingt wie eine lustige Umschreibung für die Unsicherheit angesichts einer beruflichen Herausforderung. Tatsächlich kann es ein psychologisches Störungsbild sein. Zwei amerikanische Wissenschaftlerinnen beschrieben es erstmals in den Siebzigerjahren. Betroffene halten sich für Betrüger, obwohl sie gar keine sind; Erfolg im Beruf schreiben sie Glück und Zufall zu, nicht sich selbst. Auf kleinste Aufgaben bereiten sich viele irre aufwendig vor, können das Erreichte aber nie genießen. Im schlimmsten Fall führt das zu sozialen Phobien, Depressionen, Selbstmord.
Die Heidelberger Psychologieprofessorin Birgit Spinath sieht eine Ursache für diese quälende Form des Tiefstapelns in der modernen Leistungsgesellschaft: Wir vergleichen uns ständig mit anderen. Einige Studien legen nahe, dass Frauen stärker zum großen Grübeln und Brüten neigen, sich beruflich mehr infrage stellen als Männer. Eingebildete Schwindler unterschätzen ihre Fähigkeiten. Wie Peggy, meine "Mad Men"-Serienheldin: Die New Yorker Werbetexterin verkauft ihr Können ständig unter Wert und verkrampft und vereinsamt trotz einiger Erfolge.
.... nein diesmal geht es nicht um
Paddy Allwissend..., wie der Titel vielleicht vorweg nehmen würde.
Hochstapler-Syndrom....