Interessanter Artikel in der SZ zum Thema Gesichtserkennung und wozu die dahinterliegende Technologie bereits heute in der Lage ist. Lesenswert (und ein bisschen beängstigend) zugleich...
Es geht mittlerweile schneller, einen einzelnen unter 325,7 Millionen US-Bürgern per Gesichtserkennung zu identifizieren als durch seine Fingerabdrücke.
"Rekognition", das von Amazon angepriesen wird als "hochpräzise Gesichtsanalyse", vermag, so die ACLU in ihrer Begründung, "bis zu 100 Personen in Bewegtbildern von beliebigen Menschenmengen zu identifizieren und zu verfolgen". Gleichzeitig, und sogar wenn deren Gesichter nicht kontinuierlich zu sehen sind
Amazons Preisübersicht belegt übrigens, dass man lediglich 10 Cent pro Minute Video-Erkennung und 12 Cent für eine Videominute Live-Überwachung bezahlen muss. Das Speichern von 1000 identifizierten und verschlagworteten Gesichtsdaten kostet: 1 Cent. Das ist ziemlich günstig, und die Nachfrage steigt. Denn was erkannte der ehemalige deutsche Innenminister Thomas de Maizière, nachdem er die Resultate seiner im August 2017 installierten Video-Überwachung am Bahnhof Berlin-Südkreuz in Augenschein nahm: "einen erheblichen Mehrwert" für die Polizeiarbeit.
Interessanter Artikel in der SZ zum Thema Gesichtserkennung und wozu die dahinterliegende Technologie bereits heute in der Lage ist.
Lesenswert (und ein bisschen beängstigend) zugleich...