Die Amerikaner legalisieren gerade im großen Stil, was sie 2006 noch über den Unlawful Gambling Act und Co. aus dem Land jagen wollten.
Die ESMA reagiert und sendet relativ schnell Signale in den Markt, analog der Perpetuals ;-) - auch so eine Story, die die Amerikaner dank Trumps Appetit nach Krypto & Co. Milliarden hofieren.
Bei uns ist das Thema seit mehr als 20 Jahren präsent. Erstaunlich, wie sich das gerade entwickelt. Sie auch Bannerwerbung WM.
ESMA and NCAs observe the increased offering of “event contracts” and growth of so-called “prediction markets”. Event contracts are agreements whose financial outcome is binary (a fixed payout or no payout at all) and depends on a yes-or-no answer to a question about a future event.
Zum Inhalt:
ESMA stellt klar, dass Event Contracts beziehungsweise Prediction-Market-Produkte nicht allein deshalb außerhalb des Finanzmarktrechts stehen, weil sie anders bezeichnet werden. Entscheidend ist nicht das Label „Event Contract“, sondern die konkrete rechtliche und wirtschaftliche Ausgestaltung des Produkts.
Ein Event Contract wird sinngemäß beschrieben als eine Art Vertrag (CFD -> auch hier steht das 'C' für Contract/Vertrag), dessen finanzielles Ergebnis binär ist: Es gibt entweder eine feste Auszahlung oder keine Auszahlung. Der Ausgang hängt von einer Ja-/Nein-Frage zu einem zukünftigen Ereignis ab.
Regulatorische Einordnung: Nicht jeder Event Contract ist automatisch ein Finanzinstrument. Die ESMA grenzt aber ab: Event Contracts, deren Ereignisfrage sich auf einen Basiswert im Sinne von MiFID II Annex I Section C(4) bis C(10) bezieht, können als Finanzinstrumente qualifizieren. Dann handelt es sich typischerweise um Derivate.
Laut gedacht:
Dow Jones schließt am Jahresende über 25.000 Punkten -> Y/N -> Binärkontrakt auf Finanzinstrument -> Kein Retail möglich
AFD stellt Regierung in Brandenburg -> Y/N -> Binärkontrakt auf Event -> Retail möglich
Wäre noch die Frage, ob Peer-to-Peer anders behandelt werden würde, da kein Mittelsmann existieren würde.
Die Amerikaner legalisieren gerade im großen Stil, was sie 2006 noch über den Unlawful Gambling Act und Co. aus dem Land jagen wollten.
Die ESMA reagiert und sendet relativ schnell Signale in den Markt, analog der Perpetuals ;-) - auch so eine Story, die die Amerikaner dank Trumps Appetit nach Krypto & Co. Milliarden hofieren.
Bei uns ist das Thema seit mehr als 20 Jahren präsent. Erstaunlich, wie sich das gerade entwickelt. Sie auch Bannerwerbung WM.
Zum Inhalt:
ESMA stellt klar, dass Event Contracts beziehungsweise Prediction-Market-Produkte nicht allein deshalb außerhalb des Finanzmarktrechts stehen, weil sie anders bezeichnet werden. Entscheidend ist nicht das Label „Event Contract“, sondern die konkrete rechtliche und wirtschaftliche Ausgestaltung des Produkts.
Ein Event Contract wird sinngemäß beschrieben als eine Art Vertrag (CFD -> auch hier steht das 'C' für Contract/Vertrag), dessen finanzielles Ergebnis binär ist: Es gibt entweder eine feste Auszahlung oder keine Auszahlung. Der Ausgang hängt von einer Ja-/Nein-Frage zu einem zukünftigen Ereignis ab.
Regulatorische Einordnung: Nicht jeder Event Contract ist automatisch ein Finanzinstrument. Die ESMA grenzt aber ab: Event Contracts, deren Ereignisfrage sich auf einen Basiswert im Sinne von MiFID II Annex I Section C(4) bis C(10) bezieht, können als Finanzinstrumente qualifizieren. Dann handelt es sich typischerweise um Derivate.
Laut gedacht:
Dow Jones schließt am Jahresende über 25.000 Punkten -> Y/N -> Binärkontrakt auf Finanzinstrument -> Kein Retail möglich
AFD stellt Regierung in Brandenburg -> Y/N -> Binärkontrakt auf Event -> Retail möglich
Wäre noch die Frage, ob Peer-to-Peer anders behandelt werden würde, da kein Mittelsmann existieren würde.
ESMA35-243228190-8148_Public_Statement_on_the_application_of_the_national_product_intervention_measures_on_binary_options_to_event_contracts.pdf