Das für den Handel mit Wertpapieren zentrale Wall-Street-Unternehmen DTCC hat diese Woche einen zukunftsweisenden Praxisversuch gestartet. Kauf und Verkauf einer Aktie, Anleihe oder einer gebündelten Auswahl davon wie eines ETFs werden dabei „tokenisiert“. Das bedeutet: Jeder Handelsvorgang damit wird geprüft und als eine Art digitaler, fälschungssicherer Kassenzettel – ein sogenannter Token – abgespeichert. Genutzt wird dafür die Speichertechnologie der „Blockchain“, die bereits Grundlage für Kryptowährungen wie Bitcoin ist.
Der Wertpapierhandel wird auf diese Weise massiv beschleunigt und die Gebühren für Anleger dürften in Zukunft weiter sinken.
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Die Tokenisierung gilt als einer der letzten Schritte hin zu einer vollständigen Automatisierung des Börsenhandels.
Quelle: Deutschlandfunk (Link) & DTCC (Link)