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Devisionaer

Rookie
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  1. Es ging um die Klärung der Frage, wie ich im "Freundeskreis" (so hatte ich das formuliert) die Möglichkeit habe, meinen Freunden die Möglichkeit zu geben, an meiner Performance zu partizipieren. Wie ich nun als Trader letztendlich davon profitiere, stand gar nicht zur Diskussion. Selbstverständlich hätte ich das kostenlos und ohne Gewinnerzielungsabsicht gemacht ;-) Das tut aber nichts zur Sache. Alleine die Tatsache, dass ich äußerte, Geld vermehren zu wollen, welches auf den Konten meiner Freunde, auf deren Namen deponiert war, reichte aus, um mir mal auf den Zahn fühlen zu wollen. Einziger Weg ist die Gründung einer GbR oder besser einer KG, an der sich die Investoren anteilig im Verhältnis zu den eingebrachten Mitteln beteiligen können. Die Zulässigkeit der KG-Lösung musste man mir seitens der Bundesbank bestätigen, was der guten Laune im Gespräch nicht unbedingt zuträglich war. :-) Man hatte sich da wohl vor Gericht gestritten und richtig einen auf die Glocke bekommen. Das Problem der KG-Lösung ist jedoch, dass die Erträge als "Einkünfte aus Beteiligung" zu werten sind und somit nicht mehr der Abgeltungssteuer sondern der Einkommensteuer unterliegen. Wir haben das Süppchen dann auf ganz kleiner Flamme gekocht und haben zu dritt ein Gemeinschaftskonto eingerichtet. Die anderen mussten dann außen vor bleiben.
  2. Das ist in der Tat der meiner Meinung nach fairste weg. Da ich aus dem Finanzsektor komme, habe ich mir mal erlaubt eine gaaanz vorsichtig und völlig offen formulierte Mail an das Bafin und an die Bundesbank zu schicken. Es dauerte keine zwei Tage, da hatte ich eine Mail mit einer wirklich gut und umfangreich ausgearbeiteten Antwort auf meine simple Frage inklusive Ansprechpartner und allem was man so braucht. Ich habe dann da mal angerufen. "Wie lautet denn Ihr Aktenzeichen?" fragte mich mein Gegenüber. Die hatten doch tatsächlich gleich eine Akte angelegt. Das Aktenzeichen entnahm ich dann der Mail. Was folgte war ein fast einstündiges Informationsgespräch mit dem Tenor, ich solle gut aufpassen was ich mache! :-) Ich verzichtete dann auf die Einleitung des Prüfungs- und Zertifizierungsverfahrens und bat darum, die Akte zu schließen. Lange Rede kurzer Sinn: Die sind ganz heiß darauf Leute in die Finger zu bekommen, die in diesem Bereich nicht ganz hundertprozentig sauber arbeiten. Das ist auch gut so! Mir war die Geschichte vorläufig drei Nummern zu groß. Aber ich habe jetzt eine Akte bei der Bundesbank... :-) Also werde ich mich darauf beschränken meine Signale kostenlos so lange testen zu lassen, wie jemand das gerne wünscht. Wenn er zufrieden ist wird er schon kommen. Das bringt bedeutend mehr als ein paar mal 1.500 Euro von Leuten, die ich rasiert habe, und die hoffentlich nicht mehr genug Geld auf dem Konto haben, um soviel Sprit in den den Tank zu schütten, dass sie mich persönlich besuchen kommen können. :-) Ich wünsche allen schöne Weihnachten!
  3. Hallo Leute! Ich bin neu hier und bin auf der Suche nach Anregungen und Ideen auf diesen Thread gestossen. Warum gerade auf diesen Thread? Gemeinsam mit zwei Partnern beschäftige ich mich mit der Entwicklung von Expert Advisors. Einen EA zu schreiben ist das einfachste der Ding der Welt. Man nehme ein paar Regeln und einen guten Programmierer und fertig ist der EA. Das ganze zu testen ist auch kein Problem. Ob Demo- oder Liveaccount, es macht bei einem guten Broker keinen Unterschied. Und wenn, dann liegt der Unterschied nicht darin, ob ich am Monatsende eine Performance von 20% oder 23% aufweisen kann, sondern meistens darin, ob das Depot nach vier oder nach sechs Wochen geplättet ist. 99% aller EA´s, die ich nicht nur getestet habe, sondern deren Quellcode ich mir angeschaut habe, um die Regeln zu verstehen liefern dieses oder ein ähnliches Ergebnis. Und nun sollen diese EA´s für 1.500 Euro pro Stück erworben werden? Niemals! Ein fairer Anbieter wird immer eine kostenlose, voll funktionsfähige Testversion zur Verfügung stellen. Worin liegt die Absicht eines EA-Entwicklers? Er möchte Geld damit verdienen. Um das zu erreichen, gibt es zwei Wege: Ich verteile eine Testversion kostenlos, die meine potentiellen Kunden überzeugt und zum Kauf der Vollversion motiviert. Oder ich verkaufe gleich die Vollversion, weil das Produkt einem Test des Kunden nicht standhalten wird und freue ich über jeden Dummen, der mir meine Rechnung bezahlt. Ein weiterer wichtiger Asspekt ist die Produkpflege. Es ist ein geheimnis, dass Märkte sich verändern und es erscheint logisch, dass dann auch der EA angepasst werden muss. Geschieht das oder soll ich dann für 1.500 Euro den nächsten kaufen? @nathiard: Ich möchte hier nichts unterstellen aber die Rechnungen für die erworbenen EA´s würde ich als Interessent sehen wollen. Ich bin immer dann skeptisch, wenn Menschen etwas anbieten, dafür bei anderen Geld einsammeln und selber überhaupt kein Risiko tragen. #EDIT:{whipsaw} Beitrag als eigenständiges Topic ausgelagert
  4. Hallo Leute! Ich bin neu hier und bin auf der Suche nach Anregungen und Ideen auf diesen Thread gestossen. Warum gerade auf diesen Thread? Gemeinsam mit zwei Partnern beschäftige ich mich mit der Entwicklung von Expert Advisors. Einen EA zu schreiben ist das einfachste der Ding der Welt. Man nehme ein paar Regeln und einen guten Programmierer und fertig ist der EA. Das ganze zu testen ist auch kein Problem. Ob Demo- oder Liveaccount, es macht bei einem guten Broker keinen Unterschied. Und wenn, dann liegt der Unterschied nicht darin, ob ich am Monatsende eine Performance von 20% oder 23% aufweisen kann, sondern meistens darin, ob das Depot nach vier oder nach sechs Wochen geplättet ist. 99% aller EA´s, die ich nicht nur getestet habe, sondern deren Quellcode ich mir angeschaut habe, um die Regeln zu verstehen liefern dieses oder ein ähnliches Ergebnis. Und nun sollen diese EA´s für 1.500 Euro pro Stück erworben werden? Niemals! Ein fairer Anbieter wird immer eine kostenlose, voll funktionsfähige Testversion zur Verfügung stellen. Worin liegt die Absicht eines EA-Entwicklers? Er möchte Geld damit verdienen. Um das zu erreichen, gibt es zwei Wege: Ich verteile eine Testversion kostenlos, die meine potentiellen Kunden überzeugt und zum Kauf der Vollversion motiviert. Oder ich verkaufe gleich die Vollversion, weil das Produkt einem Test des Kunden nicht standhalten wird und freue ich über jeden Dummen, der mir meine Rechnung bezahlt. Ein weiterer wichtiger Asspekt ist die Produkpflege. Es ist ein geheimnis, dass Märkte sich verändern und es erscheint logisch, dass dann auch der EA angepasst werden muss. Geschieht das oder soll ich dann für 1.500 Euro den nächsten kaufen? @nathiard: Ich möchte hier nichts unterstellen aber die Rechnungen für die erworbenen EA´s würde ich als Interessent sehen wollen. Ich bin immer dann skeptisch, wenn Menschen etwas anbieten, dafür bei anderen Geld einsammeln und selber überhaupt kein Risiko tragen.

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