Der aus bescheidenen Verhältnissen stammende Nick Leeson wird von der renommierten Londoner Barings Bank nach Singapur geschickt, um ins Warentermingeschäft einzusteigen. Mit seinem Spielerinstinkt gelingt es Nick, ungeheure Profite zu erwirtschaften und sich als „König der Trader" zu etablieren - bis man sich darüber zu wundern beginnt, dass er mehr und mehr Geld aus London anfordert. „Das schnelle Geld – Die Nick Leeson-Story" ist ein Börsenthriller, der von Ewan McGregors differenzierter Darstellung des berüchtigt gewordenen Traders lebt.
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Der junge Nicholas Leeson (Ewan McGregor), Stuckateurssohn aus dem englischen Watford, ist entschlossen, es zu etwas zu bringen - selbst wenn er bei seinem Arbeitgeber Barings, einer renommierten Handelsbank mit 200-jähriger Tradition, zunächst nur als kleiner Angestellter firmiert. Da das gesamte britische Bankwesen in einem Umstrukturierungsprozess begriffen ist und eine offenere Personalpolitik betreibt, erhält Nick die Chance seines Lebens: Nachdem er in Djakarta ein komplexes buchhalterisches Problem gelöst hat, wird er in den fernen Osten geschickt, um die Barings Bank ins Warentermingeschäft einzuführen. An der Börse von Singapur ist der frisch verheiratete und zum General Manager beförderte Nick ganz auf sich gestellt; die von ihm angeheuerten Mitarbeiter haben keinerlei Erfahrung. Nick selbst verfügt zwar über Instinkt und eine ausgeprägte Spielernatur, gerät aber bald unter Druck. Um einen Verlust zu decken, den eine seiner Untergebenen gemacht hat, ist er zu riskanten Manövern gezwungen, die nur deshalb nicht auffallen, weil die Geschäftsführung von Barings vom modernen Kontraktgeschäft nichts versteht. Mit viel Glück schwenken Nick und seine Frau Lisa (Anna Friel) auf die Gewinnerstraße ein. Doch die exorbitanten Profite, die der Cheftrader erzielt, sind mit dubiosen, teilweise illegalen Mitteln erwirtschaftet. Und es stellt sich die Frage, ob die Nerven des „Goldjungen" unvorhergesehenen Kursschwankungen standhalten können.
Der englische Drehbuchautor und Regisseur James Dearden („Der Kuss vor dem Tode") erzählt die wahre Geschichte des Traders Nick Leeson, der Mitte der 90er Jahre Englands traditionsreichste Bank in den Ruin stürzte und in Singapur zu sechs Jahren Haft verurteilt wurde, als Börsenthriller mit sozialer und menschlicher Komponente. Energisch und differenziert gespielt von Ewan McGregor („Trainspotting", „Moulin Rouge"), erscheint Leeson hier nicht als gewissenloser Spekulant, sondern als Aufsteiger aus einfachen Verhältnissen, der versucht, in einem nur an Profit und Erfolg orientierten Milieu Fuß zu fassen.
Das Erste | Freitag, 13.06.2008 | 00:20 Uhr
Das schnelle Geld - Die Nick Leeson-Story
ARD (Stern.) | Länge: 95 Minuten
Der aus bescheidenen Verhältnissen stammende Nick Leeson wird von der renommierten Londoner Barings Bank nach Singapur geschickt, um ins Warentermingeschäft einzusteigen. Mit seinem Spielerinstinkt gelingt es Nick, ungeheure Profite zu erwirtschaften und sich als „König der Trader" zu etablieren - bis man sich darüber zu wundern beginnt, dass er mehr und mehr Geld aus London anfordert. „Das schnelle Geld – Die Nick Leeson-Story" ist ein Börsenthriller, der von Ewan McGregors differenzierter Darstellung des berüchtigt gewordenen Traders lebt.
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Der junge Nicholas Leeson (Ewan McGregor), Stuckateurssohn aus dem englischen Watford, ist entschlossen, es zu etwas zu bringen - selbst wenn er bei seinem Arbeitgeber Barings, einer renommierten Handelsbank mit 200-jähriger Tradition, zunächst nur als kleiner Angestellter firmiert. Da das gesamte britische Bankwesen in einem Umstrukturierungsprozess begriffen ist und eine offenere Personalpolitik betreibt, erhält Nick die Chance seines Lebens: Nachdem er in Djakarta ein komplexes buchhalterisches Problem gelöst hat, wird er in den fernen Osten geschickt, um die Barings Bank ins Warentermingeschäft einzuführen. An der Börse von Singapur ist der frisch verheiratete und zum General Manager beförderte Nick ganz auf sich gestellt; die von ihm angeheuerten Mitarbeiter haben keinerlei Erfahrung. Nick selbst verfügt zwar über Instinkt und eine ausgeprägte Spielernatur, gerät aber bald unter Druck. Um einen Verlust zu decken, den eine seiner Untergebenen gemacht hat, ist er zu riskanten Manövern gezwungen, die nur deshalb nicht auffallen, weil die Geschäftsführung von Barings vom modernen Kontraktgeschäft nichts versteht. Mit viel Glück schwenken Nick und seine Frau Lisa (Anna Friel) auf die Gewinnerstraße ein. Doch die exorbitanten Profite, die der Cheftrader erzielt, sind mit dubiosen, teilweise illegalen Mitteln erwirtschaftet. Und es stellt sich die Frage, ob die Nerven des „Goldjungen" unvorhergesehenen Kursschwankungen standhalten können.
Der englische Drehbuchautor und Regisseur James Dearden („Der Kuss vor dem Tode") erzählt die wahre Geschichte des Traders Nick Leeson, der Mitte der 90er Jahre Englands traditionsreichste Bank in den Ruin stürzte und in Singapur zu sechs Jahren Haft verurteilt wurde, als Börsenthriller mit sozialer und menschlicher Komponente. Energisch und differenziert gespielt von Ewan McGregor („Trainspotting", „Moulin Rouge"), erscheint Leeson hier nicht als gewissenloser Spekulant, sondern als Aufsteiger aus einfachen Verhältnissen, der versucht, in einem nur an Profit und Erfolg orientierten Milieu Fuß zu fassen.
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