Die Zahl der Trader, die Optionsscheinen den Vorzug gegenüber CFDs oder FSBs geben ist hoch. Währenddessen die CFD Community des Öfteren über die hohen Finanzierungskosten stöhnt, wissen viele der Warranttrader bislang nicht, dass auch sie kräftig zur Kasse gebeten werden. Die "Overnight Charge" ist keine Erfindung der CFD Broker, sondern fällt im Derivatehandel fast bei jedem Trade an.
Hebel und Spread müssen stimmen, so der Tenor vieler Käufer von Turbos und Knock-outs mit unbegrenzter Laufzeit. Doch die Finanzierungskosten sind ein wesentlicher Faktor, und zwar vor allem für Anleger, die die Papiere länger halten.
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Die Gebühren sind bei Hebelpapieren abhängig von der Haltedauer. Diese beträgt nach Angaben der European Derivatives Academy durchschnittlich zwar nur 17 Tage. Einige Anleger halten die Produkte jedoch deutlich länger, denn der Schnitt berücksichtigt auch die große Schar der Day-Trader, die ihre Knock-out-Scheine innerhalb eines Tages verkaufen.
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Warum die Gebühren überhaupt erhoben werden, erläutert Nicolai Tietze, Derivateexperte bei X-Markets: "Der Zinsanpassungsfaktor deckt unter anderem die Absicherungsrisiken der Emittenten, wozu auch die Gefahr eines Overnight-Gap gehört." Hierunter versteht man das Risiko, dass über Nacht starke Kurssprünge oder Lücken, Gap genannt, eintreten. Dagegen sichert sich der Emittent ab.
Die Zahl der Trader, die Optionsscheinen den Vorzug gegenüber CFDs oder FSBs geben ist hoch. Währenddessen die CFD Community des Öfteren über die hohen Finanzierungskosten stöhnt, wissen viele der Warranttrader bislang nicht, dass auch sie kräftig zur Kasse gebeten werden. Die "Overnight Charge" ist keine Erfindung der CFD Broker, sondern fällt im Derivatehandel fast bei jedem Trade an.
Quelle/ Source:
Auf die Dauer belasten die Gebühren