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Kurt Viermetz

Geschrieben
Er ist einer der mächtigsten Aufsichtsräte in Deutschland: Kurt Viermetz leitet die Kontrollgremien bei Hypo Real Estate und der Deutschen Börse. Doch nach dem Debakel um den Münchner Immobilienfinanzierer wackeln seine zwei Stühle.

 

2002 - 2007 Vorsitzender des Hochschulrats der Universität Augsburg :dj:

 

 

1.jpg

Featured Replies

Geschrieben
Ich wage zu behaupten, dass das Gros der Manager nur zwei Sachen im Sinn haben und das ist a) möglichst schnell die Karriereleiter rauf und b) möglichst viel verdienen. Hat man einen bestimmtes Level erreicht, kann man nur noch nach oben fallen. Selbst wenn der größte Bockmist fabriziert wird, helfen Netzwerke und Amigos das Überleben zu sichern. Managerhaftung wäre der richtige Ansatz. Haftung im Sinne von Verantwortung übernehmen. Die Nadelstrieifenanzugträger stehen zwei Wochen im Rampenlicht, verschwinden bis Gras über die Sache gewachsen ist und tauchen später wie Phönix aus der Asche wieder auf.
Geschrieben

dekadent

 

Belohnung für Versager

 

Die Banker liessen es sich im nobeln St-Regis-Ressort gut gehen: Golfen. Wellnessen. Edel dinnieren. Ein Zimmer im St. Regis kostet zwischen 250 und 425 Dollar die Nacht. Auch die Präsidenten-Suite, 3200 Dollar pro Nacht, stand den Bankern für fünf Nächte zur Verfügung. Für eine Woche liessen die Manager insgesamt 440´000 Dollar liegen. Das sei, so eine Sprecherin des St. Regis, «etwas mehr als durchschnittlich bei solchen Firmenausflügen ausgegeben wird».

 

http://www.blick.ch/news/wirtschaft/flop-m...0-dollar-102242

 

Pleite-Manager erhielt eine Million – pro Monat

 

Er war für den Kollaps des US-Versicherers AIG mitverantwortlich – und wurde noch belohnt: Top-Manager Joseph Cassano durfte nach seinem Rücktritt bei AIG als Berater weiterarbeiten, für ein monatliches Honorar von einer Million Dollar. Zuvor hatte er Zulagen über 34 Millionen Dollar kassiert

 

http://www.welt.de/wirtschaft/article25457...-pro-Monat.html

 

 

 

....

Geschrieben

Alle absägen. Die gesamte Führungsetage einer Pleitebank (dazu zähle ich IKB und HRE trotz "Rettung" sollten verpflichtet sein, die Boni der letzten 3 Jahre zurückzuzahlen, besser noch mit dem Privatvermögen zu haften.

Ich finde es unerträglich, dass meine Steuergelder dafür verwendet werden, die eklatanten Fehlentscheidung von Heuschrecken und Raubtierkapitalisten zu kaschieren. Der Arbeitnehmer darf sich die nächsten 5 Jahre wieder an Kosteneinsparungen erfreuen weil das Land oder der Bund mit Millionen oder Millardenbeträgen in die Bresche springen musste.

 

Und unsere verrottete Politikergattung macht nichts außer sich gegenseitig zu zerfleischen und Schuldzuweisungen ohne entsprechende Konsequenzen zu betreiben. Von wegen Verpflichtung den Wohlstand des Deutschen Volkes zu mehren - erwiesenermaßen ist das erste Ziel des Abgeordneten erst einmal die eigene Tasche aufzufüllen, ob durch Diätenerhöhung, höhere Kostenpauschalen und einfach die Tatsache Cousin und Cousine als Bürokräfte einzustellen.

 

Das Skandalöse dabei ist doch wirklich, dass wir auf unseren Arbeitslohn Jahr für Jahr höhere Abgaben zahlen und damit diesen ganzen Zirkus direkt und zu 100% finanzieren. Im Gegenzug wird dann noch die Entfernungspauschale gestrichen, übrigens eine Einsparung von 2.5 MRD €, gleichzeitig wird aber das zehnfache in eine Bürgschaft für die HRE gesteckt. Sowas macht mich absolut krank - Einen Teil meiner Arbeits/Lebenszeit verbringe ich effektiv damit, für die Obrigkeit zu arbeiten/leben. Das System geht tendenziell tatsächlich richtung 1984 oder Schöne Neue Welt.

 

/megarant

  • 2 Wochen später...
Geschrieben
  • Autor

Dieser Typ ist immer noch im Geschäft ... :10points:

 

Aus der FTD vom 21.10.2008

Derzeit laufen zwei Suchprozesse für einen neuen Aufsichtsratschef. Der Nominierungsausschuss des Gremiums, bestehend aus Viermetz, Privatbankier Friedrich von Metzler und Investmentmanager Richard Hayden, lässt sich dabei von der Personalberatung Spencer Stuart unterstützen.

 

Einflussreiche Aufsichtsräte wollen dagegen das sogenannte integrierte Geschäftsmodell der Börse erhalten, die zuletzt ihren operativen Gewinn (Ebitda) im zweiten Quartal um 17 Prozent auf 375 Mio. Euro steigern konnte.

 

Damit ist sie das renditestärkste Dax-Unternehmen.

 

Nach Informationen der FTD strebt TCI an, erst den Kassamarkt

sowie die Abwicklungstochter Clearstream zu verkaufen

und danach den Restkonzern mit der

 

US-Börse CME zu fusionieren.

:vogel:

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