Ein weiterer Beitrag, der sehr gut in unsere Reihe - Wir warnen unbedarfte Anleger vor CFDs - passt.
II. CFDs – nur was für den Nervenkitzel
Differenzgeschäfte – neudeutsch „Contracts for Difference“ oder kurz CFDs genannt – erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Wie bei Zertifikaten oder Optionsscheinen handelt es sich hierbei um Derivate. Bei diesen Wetten wird vereinbart, dass der Anleger die Differenz zwischen dem heutigen und einem künftigen Kurs eines Basiswertes, z.B. einer Aktie, erhält. Der Anleger ist zwar an der Wertentwicklung des jeweiligen Basiswertes beteiligt, muss aber im Vergleich zur direkten Anlage ei-nen viel geringeren Betrag als Sicherheitsleistung investieren. Die Höhe dieser „Margins“ wird risiko-abhängig als Prozentsatz des Basiswertes festge-legt.
Entwickelt sich die Aktie in die erwartete Richtung, so macht der Anleger einen überproportionalen Gewinn. Beträgt die Sicherheitsleistung eines CFDs, der auf sinkende Kurse wettet, bei einem Basiswert von 100 Euro z.B. 10 Euro, so kann der Anleger – abgesehen von Gebühren – bei einem Kursrückgang um 10 Prozent auf 90 Euro seinen Einsatz auf 20 Euro verdoppeln. Steigt der Kurs aber auf 110 Euro, ist der gesamte Einsatz verloren. Für diesen Fall hat der Anleger eine „zweite Chance“: Er kann weitere Gelder als Sicherheitsleistungen „nachschießen“, allerdings mit dem Risiko, auch diese komplett zu verlieren, erläutert das Deutsche Aktieninstitut.
CFDs sind keine Anlageprodukte
..., sondern Wetten auf den Kursverlauf des Basiswerts. Das Risiko dieser Wette ist groß. CFDs eignen sich daher nur für Anleger, die genügend Geld übrig haben, einen Nervenkitzel suchen und sich zutrauen, die Kursentwicklung einer Aktie zuverlässig zu prognostizieren. Andere Anleger sollten sich nicht von zweifelhaften Gewinnaussichten blenden lassen.
Ein weiterer Beitrag, der sehr gut in unsere Reihe - Wir warnen unbedarfte Anleger vor CFDs - passt.
CFDs sind keine Anlageprodukte
..., sondern Wetten auf den Kursverlauf des Basiswerts. Das Risiko dieser Wette ist groß. CFDs eignen sich daher nur für Anleger, die genügend Geld übrig haben, einen Nervenkitzel suchen und sich zutrauen, die Kursentwicklung einer Aktie zuverlässig zu prognostizieren. Andere Anleger sollten sich nicht von zweifelhaften Gewinnaussichten blenden lassen.
Ihr Ansprechpartner:
Dr. Norbert Kuhn
Tel. 069/92915-20
E-Mail: Kuhn@dai.de
Quelle: Deutsches Aktieninstitut (DAI)
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