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Emittentenrisiko

Geschrieben

Wir hatten das Thema kürzlich im Zusammenhang mit den ic.arrow.right.png Straight Forward Dealings von LUS. Durch die aktuellen Verwerfungen an den Finanzmärkten bekommt das Thema Emittentenrisiko eine ganz neue Bedeutung.

 

Mit dem Begriff Emittentenrisiko assoziiert man im Allgemeinen das Risiko, dass der Emittent eines Optionsscheins beziehungsweise eines Zertifikates während der Laufzeit des jeweiligen Intrumentes illiqiuide wird. In anderen Worten bedeutet es nichts anderes, als dass der Handel und die Ausübung des Kontraktes nicht mehr gewährleistet werden kann.

 

Von Lehman Brothers wissen wir inzwischen, dass das Unternehmen per se nicht mehr existiert. In Folge der Insolvenz kommt es für die Halter der Garantie-, Return-, Airbag- +++ Zertifikate möglicherweise zum Supergau.

 

CFD und FSB könnten als Gewinner aus dem Disaster hervorgehen. Nicht unbedingt in der jetzigen Form, aber produkttechnisch weiterentwickelt gibt es ganz gewiss Potential und naja, inzwischen auch mehr positive Argumente PRO Leveraged Trading. Mal sehen, ob die Broker ihre Chancen nutzen werden ;-)

 

 

 

 

Quelle/ Source: source.png Zertifikaten droht Totalausfall

 

 

Den Besitzern der mehr als 200 am deutschen Markt gehandelten Lehman-Brothers-Zertifikaten droht der Totalverlust ihres eingesetzten Geldes, nachdem die in den Vereinigten Staaten beheimatete Investmentbank am Montag Insolvenzantrag stellte. Zertifikate, die von der Gesellschaft in Deutschland emittiert wurden, sind Inhaberschuldverschreibungen und als solche im Insolvenzfall nicht geschützt.

 

„Das Risiko eines Zahlungsausfalls für die Zertifikatebesitzer ist hoch“, sagt Carsten Heise, Geschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW). „Im Fall Lehman können Anleger nur warten, ob die Bank vor der Fälligkeit der Zertifikate wieder aus der Insolvenz herausfindet, denn als Gläubiger steht man hintenan“, fügt DSW-Hauptgeschäftsführer Ulrich Hocker hinzu.

 

bullet-arrow.gif © 2008 FAZ online - all rights reserved

Featured Replies

Geschrieben

Euwax News

 

Aufgrund der aktuellen Ereignisse bei Lehman Brothers weisen wir darauf hin, dass sämtliche Produkte mit Basiswert Lehman Brothers oder von Lehman Brothers emittierte Papiere bis auf weiteres nur sehr eingeschränkt oder überhaupt nicht gehandelt werden.

 

 

http://www.euwax.de/div/lehmann_news.htm

  • 2 Wochen später...
Geschrieben
  • Autor

Nicht nur deutsche Kunden sind frustriert.

 

Immer mehr Credit-Suisse-Kunden klagen, die Grossbank habe sie zum Kauf von Lehman-Produkten gedrängt. Die CS lehnt jede Verantwortung ab

 

Warum auch...

 

«Das Emittentenrisiko bei strukturierten Produkten trägt der Kunde»

 

Frustrierte CS-Kunden: ic.arrow.right.png «Grosser Teil der Pensionskasse weg»

Geschrieben

...kein Einzelfall. :vogel: "Ihr Zertifikat wird mit 0 EUR ausgewiesen"

Sie legte 10.000 Euro an, jetzt sind sie weg. Ingrid Otto, Rentnerin aus Berlin, hat ihr Vermögen verloren, weil sie sich "krisenfeste" Zertifikate :rofl2: der Pleitebank Lehman andrehen ließ.

 

So wie ihr geht es Tausenden deutschen Kleinsparern - in diesen Tagen bekommen sie die Hiobsbotschaften per Post.

Quelle

 

 

 

 

Titel des Originals: Wie die Finanzkrise eine 70-Jährige um die Ersparnisse brachte

Beschreibung des Originals: Sie legte 10.000 Euro an, jetzt sind sie weg

Bearbeitet von whipsaw
Themen zusammengeführt

Geschrieben

...oder auch:

Quelle/ Source: source.png Wie die Finanzkriese nach Bad Vilbel kam

 

 

 

Dabei sei er doch "extra zu einer Sparkasse und nicht zu irgendeiner Bude" gegangen. Die habe für ihn bis heute als verlässlicher Partner gegolten, der vorsichtig mit dem Geld seiner Kunden umgeht: "Ich wollte alles, nur kein Risiko eingehen. Das habe ich auch gesagt".

 

Noch am 9. September, also nicht einmal eine Woche vor der Bekanntgabe des Gläubigerschutzantrags, mailte die Beraterin von Höttges an ihren mittlerweile besorgten Kunden: "Wir gehen derzeit jedoch nicht von nicht von Schwierigkeiten bezüglich eines Zahlungsausfalls aus"
Geschrieben
  • Autor
Höttges ist bei weitem kein Einzelfall. "Unserer Schätzung nach haben Zehntausende Anleger in den letzten Monaten Lehman-Zertifikate gekauft", sagt Volker Pietsch vom Deutschen Institut für Anlegerschutz.

 

Die meisten Anleger wissen auch nicht, dass sie Teil einer "Vertriebskette" sind, genau der Teil von dem man spricht, wenn man meint "den letzten fressen die..".

Der Käufer steht am Ende der Nahrungskette und hat durch die schillernden Prospekte noch nicht einmal ein schlechtes Gefühl beim Kauf/ Zeichnung.

 

Wenn die Zertifikatebranche ihre unfassbaren Wachstumsraten bejubelt (jetzt nicht mehr), dann bedeutet das nur, das

 

a) der Emittent sein Geld verdient hat

b) bei der Vertriebsbank (von der Sparkasse bis zum letzten Onlinebroker) die Kickbacks stimmen

c) der Kundenberater, der anteilsmäßig provisioniert wird einen (aus seiner Sicht) guten Job gemacht hat.

Geschrieben

Eine (noch unvollständige) Liste von Banken, die Lehman-Zertifikate in Deutschland an Privatanleger verkauft haben:

 

* Citibank

* Sparkasse(n)

* Volks- und Raiffeisen-Bank(en)

* Dresdner Bank

* Delbrück Bethmann Maffei

* Postbank

* DAB Bank

* DZ Bank

 

 

http://www.lehman-zertifikateschaden.biz/index.php

Geschrieben
  • Autor

Der Betreiber geht auf Nummer "Sicher"

 

Der Webmaster wie auch der Host/Server dieser Webseite sind nicht in Deutschland angesiedelt. Daher besitzt diese Webseite auch kein dem deutschen Recht entsprechendes Impressum (nur falls jemand sich dran stört oder eine Abmahnung schicken will).

 

Den Kommentaren nach, stehen besonders Citi Filialen in der Kritik.

 

Eine erste Indikation, wie hoch der Schaden im Einzelfall sein könnte, gibt ein Analyst von Cheuvreux

 

Joachim Müller, Analyst von Cheuvreux, stuft die Aktie der DAB bank (ISIN DE0005072300 / WKN 507230) unverändert mit "underperform" ein und bestätigt das Kursziel von 4,20 EUR.

 

Derzeit mache die Bank keine genauen Angaben, wie hoch der Schaden aus der Insolvenz von Lehman Brothers sein werde. Die direkten Kosten würden sich nach Angaben der Bank auf nicht mehr als 20 Mio. EUR belaufen.

 

Quelle: Aktiencheck

 

 

ähnliche Themen:

Die beste Anlageberatung: Selber denken, Die wenigsten Dinge bekommt man geschenkt

 

Bankberater packen aus: "Ich habe Sie betrogen"

Geschrieben
  • Autor

Lobbyarbeit für die Zertifikate(industrie)

 

ARD und ZDF treiben Deutschland ins Tal der Ahnungslosen - Teil 1 door_in.png

 

10.10.2008 - 09:01

Liebe Maybritt, Liebe Anne,

Lieber Frank, Lieber Johannes B.,

 

ich mache mir große Sorgen. Nicht so sehr wegen der Finanzkrise, sondern mehr um die Zeit danach. Da wird es in Deutschland vermutlich noch weniger Investoren geben als bisher. Zumindest wenn Ihre Einschaltquoten so gut sind, wie ich vermute. Dann nämlich werden die Auswirkungen der Hexenjagd, die Sie dieser Tage mit ihren Sendungen betreiben verheerend sein. So wie gestern Abend. Da hat der ehemalige Bundesminister Hans Eichel bei JBK ein flammendes Plädoyer für die Anlage auf Sparkonten gehalten – dem wie in diesen Sendungen üblich - natürlich niemand wiederversprochen hat. Da zeigen sich dann die Schwächen des Fernsehens, dessen Informationstiefe meist deutlich geringer ist als bei Printmedien. Sendezeit ist eben teurer als Papier.

 

Aber zurück zu Herrn Eichel, der uns Volk also rät etwas weniger gierig zu sein und das Geld lieber bei Mini-Zinsen aufs Sparkonto zu legen. Das ist super und passt in die aktuelle Stimmungslage. Bei Einhaltung der journalistischen Sorgfaltspflicht hätte man indes hinzusetzen sollen, dass Vadder Eichel eben jener Regierung angehörte die das Thema Private Altersvorsorge auf die Agenda hob, weil mit gesetzlicher Rente allein, in absehbarer Zeit nicht mehr viel zu holen ist. Und dann hätte man ergänzen müssen, dass derselbe Sparbuch-Eichel eine monatliche Pension von beinahe 10.000 Euro bekommt. Lebenslang.

 

Das ist nämlich eine wichtige Information, die sein Anlageverhalten erklärt. Denn wenn ich wüsste, dass ich bis ans Ende meiner Tage jeden Monat eine Überweisung von 10.000 Euro bekomme, dann würde ich mich ebenfalls mit dem Erhalt meines Kapitals begnügen. Blöd ist nur, dass mir niemand diesen Blankoscheck ausschreiben will, weswegen ein bisschen kapitalgestützte Anlage wohl doch nötig sein wird, wenn am Ende die Zuständigkeit meiner Versorgung nicht doch beim Eichel-Kollegen Hartz (Nummer 4) liegen soll.

 

Und noch etwas möchte man dem 10.000-Euro-Eichel zurufen: Bist du sicher, dass es im Sinne unseres Landes ist, wenn deutsche Unternehmen künftig nur noch in der Hand von ausländischen Investoren liegen? Das wird die logische Konsequenz sein, wenn alle Deutschen ihr Geld von der Börse abziehen, um es auf dem gelobten Sparkonto zu deponieren. Amis, Chinesen, Saudis und Russen würde das bestimmt freuen, weil sie dann das deutsche Know How zum Schleuderpreis bekommen und sie gemütlich unsere Wirtschaft aufkaufen können. Mit 10.000 Euro Pension ist auch das kein Problem, aber – wie gesagt – nicht jeder von uns wird so fürstlich von der Bundesrepublik bedient.

 

ARD und ZDF treiben Deutschland ins Tal der Ahnungslosen - Teil 2 door_in.png

Aber Hans E. war ja nicht der einzige Gast in den aktuellen Folgen der Serie „Hexenjagd auf Börsianer“. Mit dabei war auch mal wieder ARD-Börsenprofi Frank Lehmann, der mittlerweile die Kollegin Anja Kohl aus der Gunst der Programmdirektoren verdrängt hat. Sein Credo ist allerdings dem von Frau Kohl sehr ähnlich. Positiv ist dabei, dass beide zumindest nicht a la Eichel zum Ausstieg aus Aktien raten. Negativ ist, dass beide das mit den Zertifikaten scheinbar nicht so ganz verstanden haben. Das allein wäre nicht schlimm, weil ja niemand zum Kauf dieser Produkte gezwungen wird. Schlimm ist, dass sie ihre Auftritte vor einem Millionenpublikum nutzen, um ihre Halbwahrheiten zu streuen.

 

Um das gleich vorweg zunehmen: Ja, das mit Lehman Brothers ist schlimm. Ja, manche der Lehman-Zertifikate waren schlecht. Ja, es gibt keinen Zweifel dass es dabei Fehlberatung gegeben hat und dass mancher Berater dabei mehr auf die eigene Provision geschielt hat als auf das Kundenwohl. Das gleiche dürfte aber auch bei mancher verkauften Lebensversicherung und bei dem einen oder anderen Schiffsfonds der Fall gewesen sein. Natürlich auch beim Verkauf des letzten Autos oder Fernsehers, weil auch diese nur sehr selten zum Selbstkostenpreis abgegeben werden. Ach und bei Fonds, liebe Frau Kohl, gibt es übrigens auch Abschluss- und Bestandsvergütungen, nur falls Ihnen das entgangen ist.

 

Ach und noch was. Liebe Anti-Zertifikate-Gemeinde, erklären Sie mir bitte doch bei Gelegenheit, warum es besser sein soll alles in Aktien zu stecken. Am besten, wie bei manchem jetzt geschädigten Lehman-Anleger, alles in eine einzelne Aktie – schließlich wollen wir ja Äpfel mit Äpfeln vergleichen. Wie wäre es da zum Beispiel mit der Aktie eines der weltgrößten Autokonzerne. Das ist ja wohl grundsolide und hat nichts mit Zockerei und wilder Gier zu tun. General Motors ist so ein Autokonzern (wobei man das gleiche Szenario auch mit Dax-Werten wie der Telekom oder Hypo Real Estate skizzieren könnte). Also man nehme General Motors und man nehme Anja Kohl – „Kauft Aktien und nicht dieses neumodische Zertifikatezeug“. Wohl an, die Verluste die es dabei in den letzten zwölf Monaten gab liegen bei rund 80 Prozent, wobei schon heute noch etwas dazukommen kann. Aktienanleger haben heute also nur noch 20 Prozent ihres Geldes, was im Übrigen deutlich unter der erwarteten Recovery-Rate von Lehman-Verbindlichkeiten liegt. Es liegt aber noch viel weiter unter dem was jene Anleger erwarten können, die ihr General-Motors-Investment über ein Pfui-Teufel-Safe-Zertifikat der Commerzbank abgedeckt haben. Die liegen heute nämlich nur mit etwa acht Prozent hinten.

 

Frau Kohl, wir haben da mal eine Frage. Warum soll es besser sein 80 Prozent zu verlieren, wenn ich mit Zertifikaten meine Verluste auch auf 8 Prozent beschränken kann?

 

Ralf Andreß

 

http://nachrichten.finanztreff.de/news_new...opup,popup.html

Geschrieben

Berlin, 10. Oktober 2008

 

Das Vertrauen der Anleger in Zertifikate als attraktive Anlageprodukte ist ungebrochen. Das zeigt eine Online-Umfrage des Handelsblattes vom 10. Oktober 2008. Der Umfrage zufolge haben 19,2 Prozent der Teilnehmer in Zertifikate als Geldanlage das meiste Vertrauen, Zertifikate liegen damit auf Platz zwei

 

PM_Handelsblatt_Umfrage_081010.pdf

 

 

Solange die Emittenten ihren Zahlungsverpflichtungen (Prospekthaftung) nachkommen können, ist keine Gefahr im Verzug. Wenn sie es aber wegen der potentiellen "Selbstläufer" versäumt haben, die Produkte zu hedgen, dann stehen die Emissionsbanken bald wieder in den Schlagzeilen.

 

Die Good News von der Branche dienen auch ein Stück dem Selbstzweck. Wenn der sythetisch kreiierte Produktkreislauf zum Stillstand kommt, werden abertausende Banker in den Arbeitsmarkt gespült. Meiner Meinung nach sind die Produkte nicht schlecht, nur nicht für den Massenmarkt/ Kleinstsparer geeignet. Das man den Vertrieb so stark auf diese Gruppe konzentriert hat, liegt nicht an denen, die die Zertifikate konzipiert und herausgegeben haben. Schuld sind die Banken, die ohne Skrupel auf Hard Sales gesetzt haben.

Geschrieben
  • Autor

Ein Vorstoß in die richtige Richtung - Umkehr der Beweislast bei Falschberatung

 

Der Bund will Kleinanleger besser vor falscher Beratung schützen. Dazu soll die Beweislast bei Schadensersatzklagen umgekehrt werden. In Zukunft müsste dann nicht mehr der geprellte Kunde vor Gericht beweisen, dass er falsch beraten wurde.

 

ic.arrow.right.png Staat nimmt Bankberater in die Pflicht

 

 

Unter dem Einfluss der jüngsten Ereignisse und der Geschwindigkeit, mit der heute Gesetze ratifiziert werden, könnte das bereits ab Ende Oktober (2008) möglich sein :vogel: So jedenfalls die Theorie...

Geschrieben
  • Autor
wie immer zu spät - warum man nicht mal im Vorraus an sowas denkt... Aber immerhin.

 

Das Thema ist nicht wirklich neu. Das letzte Mal standen Bankenberater in der Kritik, als sie exzessiv Technologiefonds an unbedarfte Anleger vermittelten.

Nachdem das "Technologiezeitalter" börsenseitig abgehakt wurde, sind Hunderte dieser Investmentfonds abgewickelt/ liquidiert worden. In den Jahren 2000 - 2003 haben viele Anleger Geld verloren. Schon damals wurde der Ruf nach Umkehr der Beweislast laut.

Geschrieben

http://lehmanschaden.19.forumer.com

 

http://www.lehman-zertifikateschaden.biz

 

Die Webseite http://www.lehman-zertifikateschaden.biz wird laufend aktualisiert. Wenn Sie schon einige Tage nicht mehr auf der Seite waren sollten Sie das schnellstmöglich nachholen! Es waren seit dem 27.9. über 28.000 Besucher aus 62 Ländern auf der Webseite und haben seit dem 3.10. auf über 91.000 Seiten zugegriffen. Und da ist das Forum noch nicht einmal mitgezählt! Weitere Kennzahlen hier: http://www.lehman-zertifikateschaden.biz/kennzahlen.html.

 

 

#Edit:

Beitrage zusammengefasst: Titel des Originals

http://lehmanschaden.19.forumer.com/, Interessengemeinschaft der durch Lehman Brothers Zertifikate

Bearbeitet von whipsaw
Beiträge zusammengeführt

Geschrieben

 

Danke Ecart. Ich habe mich eben mal ein bisschen durch das Forum durchgelesen.

Ehrlich zugegeben hat mich das, was ich von einigen Usern las einerseits traurig und andererseits wuetend gemacht.

 

Als ich vor vielen Jahren bei meiner Bank war und die mir Anlagen empfohlen haben, kann ich mich noch sehr gut daran erinnern, dass ich nach meiner Risikobereitschaft gefragt wurde. Und selbst mit der geringsten Risikostufe, blieb noch immer ein Restrisiko.

 

Und Risiko heisst nun auch einmal, dass ich Geld verlieren kann.

Muss nicht sein, aber kann. Soviel Verstand sollte jeder aufbringen.

 

Traurig was passiert ist, unverstaendlich das Anleger teilweise von sicheren Anlagen ausgegangen wurde. Definitiv gibt es die nicht.

Geschrieben
  • Autor

Ecart, ich habe die Beiträge zusammengeführt. Hoffe das passt so.

 

 

Zum Thema Zertifikate und Co. gab es in den vergangenen Tagen einige (hoch-)interessante Schlagzeilen.

 

z.B.

 

» Zertifizierte Sicherheit «

 

Anleger halten Zertifikate für sicherer als Bundeswertpapiere - das besagt eine Onlineumfrage. Dumm nur: Banker haben die Abstimmung manipuliert.

 

Quelle: FTD.de

 

 

sowie

 

» Derivatebranche unter Beschuss «

 

In der Zertifikatebranche brodelt es. Hinter den Kulissen herrscht vielfach Verärgerung über das Verhalten des Deutschen Derivate Verbands (DDV) seit der Lehman-Pleite. Der erste Ausfall eines Emittenten am deutschen Zertifikatemarkt belastet die Branche schwer

 

Quelle: FTD.de

 

 

 

Kommentieren muss man das nicht, Konsequenzen ziehen vielleicht schon.

Geschrieben
Umfragen trau ich sowieso keinen Meter weit mehr. Entweder sind die Fragen von vornherein gezielt ausgesucht um ein bestimmtest Ergebnis zu forcieren oder man gibt halt mal eben den Bekannten, Verwandten, Angetrauten, Verschwägerten oder Gefallenschuldigen den Auftrag mal einen Link aufzurufen...
Geschrieben
  • Autor
Umfragen trau ich sowieso keinen Meter weit mehr.

 

 

Auch eine Marktlücke, die von Finanztest nicht geschlossen werden konnte.

 

Entweder sind die Fragen von vornherein gezielt ausgesucht um ein bestimmtest Ergebnis zu forcieren oder man gibt halt mal eben den Bekannten, Verwandten, Angetrauten, Verschwägerten oder Gefallenschuldigen den Auftrag mal einen Link aufzurufen...

 

Das lässt mich bereits heute wieder dem :10points:

  • 4 Wochen später...
  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Habe diese E-Mail erhalten und setze diese hier mal rein.

Ecart

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

 

Presseanfrage von DEUTSCHE WELLE TV

 

Sehr geehrtes Forum,

 

ich produziere in der kommenden Woche eine TV-Reportage zum Thema Anlageopfer für die Wirtschaftsredaktion bei Deutsche Welle TV (Wirtschaftsmagazin "made in germany", Details unter :www.dw-world.de).

 

Ein Aspekt in der Reportage wird die "Lehman-Brothers Informationsveranstaltung" der Anwaltskanzlei "baum-reiter & collegen" in Düsseldorf sein (näheres dazu auf

deren Website).

 

Darüber hinaus suche ich Betroffene, die bereit sind vor die Kamera zu gehen. Dafür bitte ich Sie und Ihr Forum um Unterstützung. Möglicherweise können Sie

mir kurzfristig entsprechende Kontakte vermitteln.

 

Meine Erreichbarkeit, auch übers Wochenende: Tel. 0179 46 58 482

 

Beste Grüße!

 

Hagen Tober

Tel. 0179 46 58 482

hagen.tober@dw-world.de

Geschrieben
  • Autor

Wie ich gerade erfahren habe, gibt es weitere Seite, die sich mit der Thematik Lehman Zertifikate auseinandersetzt.

 

http://zertifikate-schaden.de/

 

Nieding + Barth

Rechtsanwaltsaktiengesellschaft

An der Dammheide 10

60486 Frankfurt

 

Fon +49 - 69 - 23 85 38 - 0

Fax +49 - 69 - 23 85 38 - 10

recht@niedingbarth.de

www.niedingbarth.de

 

 

Die Zertifikatekrise schweißt einstige Feinde zusammen: Der heftig gescholtene Derivate-Verband schließt sich ausgerechnet mit Anlegerschützern kurz.

 

Derivate-Verband gelingt PR-Coup

 

 

siehe auch:

Checkliste für Zertifikate-Anleger

  • 2 Monate später...
Geschrieben
  • Autor
Die Entschädigungen für deutsche Anleger im Fall Lehmann laufen an. Der Einlagensicherungsfonds zahlt Milliarden an die Kunden der Pleitebank. Wer allerdings Lehman-Zertifikate gekauft hat, geht leer aus.

 

ic.arrow.right.png Zahlungen im Fall Lehmann beginnen

 

Liebe Redakteure der FTD - die heißen Lehman Brothers :laugh:

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