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Windows-Speedtuning

Geschrieben

ich bin gestern über einen kleinen Trick gestolpert, der über die Veränderung der Auslagerungsdatei von Windows bei mir einen spürbaren Tempogewinn brachte.

 

Eventuell hilft dieser Tipp dem einen oder anderen ebenfalls, diejenigen die über HighEnd oder Gamingmaschinen verfügen, sicherlich aber nicht so.

 

Hintergrund: die Auslagerungsdatei zieht einen erheblichen Rechenaufwand nach sich, da sie im Normalfall dynamisch eingestellt ist, also ihre Größe variieren kann und dementsprechend berechnet werden muß.

 

Die Größe wird nun entsprechend der PDF bzw. wie im Link gezeigt, angepasst. Bisher konnte ich keine negativen Auswirkungen feststellen.

 

Auslagerungsdatei_richtig_einstellen.pdf

 

oder hier, Quelle windows-tweaks.info: linked.gif

Featured Replies

Geschrieben

naja also 1024mb reichen nicht jedem zur auslagerung. vor allem wäre ein großer nachteil zu bedenken: was macht windows wenn weder ram noch auslagerungsdatei ausreicht? :top:

 

der tipp die auslagerungsdatei auf die schnellste platte zu legen ist semi-gut gemeint. denn wenn ich bsp. ein programm auf der 2ten platte hab, diese auch etwas schneller ist als die erste, wäre es sinnvoller die auslagerungsdatei dennoch auf der ersten platte zu lassen, denn so muss die 2te platte nicht ständig "hin-und-herspringen" was deutlich mehr performance kostet als sie schneller ist ggü. der 1ten ist (okay wenn eure 1te platte eine 2gb ente aus dem letzten jahrtausend ist dann sicherlich nicht).

 

bei systemen die über viel ram verfügen und diesen wohl nie ausnutzen, macht es sinn gar keine auslagerungsdatei zu definieren, denn leider lagert windows nicht nur das aus, was nicht in den ram passt, sondern entscheidet sich teilweise sehr "spontan" einfach mal was dort reinzuschreiben. :top:

 

und btw. die berechung der größe kostet keine performance (ne taschenrechner aufgabe kann man den heutigen rechnern wohl zutrauen) viel schlimmer ist, dass die platte sich jedesmal eine neue stelle suchen muss wo sie auslagern kann, sprich die datei wird sehr zerissen, was nicht passiert wenn ich eine feste größe definiere, da hier windows immer die volle größe anlegt und den platz somit freihält. nachteil wäre natürlich, dass es die meiste zeit über toter platz ist, welchen man nicht für persönliche daten nutzen kann.

  • 1 Jahr später...
Geschrieben

Würde ich nicht so sehen, eine gute (schnelle) "SLC" SSD ist ungleich teurer als eine normale "MLC" SSD.

Das Problem bei den SSDs ist immer noch die Schreibgeschwindigkeit.

 

Momentan ist es - auch vom Preis-Leistungs-Verhältnis- besser, ein vernünftiges Raid 0 - Plattensystem am laufen zu haben.

Ich habe in meinem Shuttle zB 2 recht kleine, aber schnelle Festplatten als Raid 0 verbunden, wo das Betriebssystem und die Programme drauf laufen und zusätzlich ganz normal 2x 2TB-Platten, wo große Dateien drauf sind, die ich per Hand auch auf den beiden großen Platten kopiere (als Sicherung, zB die Digitalfotos). Auch die "Eigenen Dateien" sind auf eine der großen Platten verlinkt.

 

Diese Anordnung hat neben der Geschwindigkeit und der Sicherung der Daten den Vorteil, dass das Betriebssystem schnell neu aufgesetzt werden kann, und alle eigenen Dateien etc. unberührt bleiben, da nach der Neuinstallation einfach nur der "Eigene Dateien" - Ordner auf die den bisherigen Ordner auf der großen Platte gepointet werden muss.

 

 

Und: diese Konstellation ist immer noch billiger als ein System mit schneller SSD (und dabei nicht langsamer).

Geschrieben

Ich habe das ähnlich wie Henrik gelöst, System + Apps auf einem RAID 0 mit WD Raptor, Daten allerdings gar nicht auf den diversen Rechnern, sondern auf einem Ubuntu Samba NAS, das mit RAID 1 läuft, und nachdem ich Datenverlust nicht mag werden die Daten vom NAS regelmässig auf einer externen HD gesichert.

 

Die Lösung hat ausserdem den Vorteil, dass ich von jedem Rechner Zugriff auf die Daten habe, das ist bei Verwendung mehrerer PC gelegentlich ganz praktisch und nachdem das LAN mit Gbit realisiert ist geht der Zugriff auf die Daten sehr schnell.

Geschrieben
... ganz praktisch und nachdem das LAN mit Gbit realisiert ist geht der Zugriff auf die Daten sehr schnell.

 

Wenn ich mir mal ein eigenes Haus baue, werde ich garantiert in jeden Raum umlaufend großzügige Kabelschächte einbauen.

Evtl. statt umlaufenden Schächten in den Wänden dann Schächte im Fußboden quer durch die Zimmer, das ist aber auch teurer und macht die Fußbodengestaltung schwieriger.

 

Dann kann ich nach Herzenslust LAN-Kabel ziehen - da freue ich mich schon drauf. Mit meiner W-LAN-n Lösung momentan bin ich nicht so zufrieden, kann es aber nicht ändern.

Die Schächte haben auch den Vorteil, dass man auch alle anderen Kabel kreuz und quer ziehen kann (TV, Audiokabel, ...).

 

Uhhh da freue ich mich schon drauf, aber es dauert noch ein paar Jährchen bis ich baue.

 

Dies mit den Kabelschächten nur als Tipp für alle die vorhaben, demnächst selber zu bauen.

Geschrieben
Mit meiner W-LAN-n Lösung momentan bin ich nicht so zufrieden, kann es aber nicht ändern.

 

 

WLAN -auch n- ist und bleibt ein "Krampf", ich habe nur in meinem Arbeitsbereich Kabalkanäle montiert, der Rest des Hauses ist mit DLAN vernetzt, das ist zwar nicht Gbit, aber für die Rechner meiner besseren Hälfte und Nachwuchs reicht es, ich habe Devolo Adapter im Einsatz, funktionieren einwandfrei, sind tatsächlich plug&play Geschichten, so bekommt du das Netzwerk überall hin, beim Junior hängt am Devolo ein Switch, auch das funktioniert einwandfrei, das WLAN-n nutzen wir nur mit diversen Notebooks, die Latenzeiten sind über DLAN besser als über WLAN, die realisitische Datenübertragungsrate ist bei den Teilen, die ich im Einsatz habe, im Bereich von 130 Mbit/s, das erreicht das n Netz zwar teilweise auch, aber eben nur teilweise.

 

Ganz billig ist der Spass nicht, aber trotzdem eine Kaufempfehlung.

 

Devolo

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