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Professionelles Scalp Trading

Geschrieben

Vor kurzem im Godmode Content gefunden

 

Thema: Professionelles Scalp Trading - Arbitrage Scalper, die bösen Buben der Traderszene ?

 

Ich bin mir nicht wirklich sicher (wirklich wirklich nicht sicher) wie ich aus dem Text diese Textpassage deuten soll.

 

Der Scalper holt sich über Bloomberg oder Reuters den DAX Future (ganz besonders) realtime, sieht den DAX Future bei einem Breakout bereits losrennen, läßt sich über seinen CFD Market Maker fillen und nimmt dann den sicheren Profit von einigen Punkten mit. Sie können sich vorstellen, dass CFD Broker soetwas nicht gerne sehen. Ganz einfach deswegen, weil der Gewinn des Arbitrage Scalpers der Verlust des Brokers ist. Der Broker zahlt drauf.

 

Wer kann mir den sagen, was mich verwirrt?

 

Quelle: Godmode-Trader.ch

Featured Replies

Geschrieben
Ich bin mir nicht wirklich sicher (wirklich wirklich nicht sicher) wie ich aus dem Text diese Textpassage deuten soll.

Na, Du siehst auf dem linken Monitor den FDax ausbrechen (z.B. nach oben), kaufst Dir 1 Nanosekunde später auf dem rechten Monitor nen Dax CFD. Da der nachhinkt (so die Annahme), ist da der Kurs noch günstiger als im selben Moment beim FDax, da der Ausbruch beim CFD quasi noch bevorsteht. Du weißt aber, dass er da zwingend kommen muss, da sozusagen das "Underlying" die Bewegung schon vorgemacht hat. Beim FDax wärst Du wahrscheinlich zu spät drin, da auf solche Ausbrüche ja viele lauern, aber als Signal für den CFD ist es eventuell gut.

 

Da muss man nur RICHTIG schnell sein und einen wohlgesonnenen Broker (und das ist wohl das Hauptproblem) und gutes Eqipment haben (I-Net, unabhängiger Datenfeed etc.)

So stell ich mir das vor. Wie gut es in der Praxis klappt - keine Ahnung.

Geschrieben
Wer kann mir den sagen, was mich verwirrt?

ich hätte spontan gedacht, das sowas kaum noch möglich ist - vielleicht früher. Aber heute? Manchmal hab ich das Gefühl, das z.B. IG schneller taxt als das Underlying :wub: . Dazu kommt noch die Gedenksekunde bis die Order durch ist und natürlich der Spread. Bis vor unlängerer Zeit lag der Daxspread noch bei 4 Punkten - selbst bei 2 Punkte aktuell ist es doch für 1-5 Punkte Scalper risikoreich.

 

Abgesehen davon finde ich diese Stelle bemerkenswert:

 

Die Market Maker haben auf diese Vorgehensweise seit geraumer Zeit reagiert. Sobald sie merken, dass jemand gegen ihr System arbitrierend scalpt, wird entweder das Konto geschlossen oder aber auf manuelle Ausführung umgestellt.
Geschrieben
  • Autor
War es das, was Du wissen wolltest ?

 

Nein. ( :wub: autsch, das war jetzt hart)

 

Mir ging es eigentlich um etwas anderes. Einen Sachverhalt (im sinne Informationsfindung), bei dem ein Krümel eine besondere Rolle spielt.

Dreh mal die Zeit ein paar Monate zurück und versuche Dich an die DAX FDAX (CFD-) "Anomalie" zu erinnern und setze das dann in ein Verhältnis zu der "Arbitrage" -Erklärung.

Geschrieben
Nein. ( :wub: autsch, das war jetzt hart)

 

Mir ging es eigentlich um etwas anderes. Einen Sachverhalt (im sinne Informationsfindung), bei dem ein Krümel eine besondere Rolle spielt.

Dreh mal die Zeit ein paar Monate zurück und versuche Dich an die DAX FDAX (CFD-) "Anomalie" zu erinnern und setze das dann in ein Verhältnis zu der "Arbitrage" -Erklärung.

Ähem, ja, ich versteh, was Du meinst, aber das war damals ja eine Ausnahmesituation. Hat man bei Saxo ja auch schön gesehen, wie es deren Berechnungsalgorithmus ausgehebelt hat.

 

Wenn man davon ausgeht, dass der DAX-CFD, der seit neuestem (*feier*) bei Saxo auch "Germany 30" heißt (wahrscheinlich gab's Copyrightprobleme mit der Deutschen Börse AG *kicher*, das hatte mich damals ja schwer gewundert)....

also, wenn man davon ausgeht, dass der Dax-CFD-Trade vom Marketmaker per Dax Future gehedgt wird... was ist jetzt das Problem ? Die relative Bewegung des Wertes bleibt doch die gleiche (oder sollte es zumindest sein), nur der absolute Wert ist natürlich ein anderer. Aber das ist doch Wurscht an der Stelle.

 

Und nur weil es einmal im Jahrzehnt ne Ausnahmesituation gibt, muss ja die Idee nicht schlecht sein. Ansonsten hätte es ja auch keinen Handlungsbedarf für die Broker gegenüber Scalpern gegeben (Kontostilllegung etc.)

Geschrieben
  • Autor

Ich glaube es liegt an mir, weil ich mich manchmal in der Kürze der Zeit etwas verhalten kryptisch ausdrücke. Meine Gedanken hüpfen wie wild durcheinander, die muss ich irgendwann mal ordnen (lassen) gallery_446_5_32464.gif

 

Bezugnehmend auf den Kontext, ging es um die Tatsache, dass in einer vollkommen intakten CFD Welt ein Kursdifferenzkontrakt das Spiegelbild eines bestimmten Underlying ist, welches im Umkehrschluss bedeutet, dass die Wertentwicklung auf Kursbasis exakt der des Basiswertes entspricht. Am einfachsten ist das an den Equity-CFDs nachzuvollziehen. Ein Adidas-CFD-Kontrakt reflektiert in seinen Specs den börslich notierten Basiswert Adidas AG, WKN 500340, ISIN DE0005003404.

 

Das Underlying der Index-CFDs ist nicht (immer) der jeweilige Index, sondern (meistens) dessen Future minus den Zinsen bis zum Verfallstag.

Wenn die Kontrakte bereits von Seiten der Broker Datenfeed-technisch so aufgesetzt sind, wo bitte soll da das Überraschungsmomentum aufgehängt werden?

 

Das der Zusammenhang von FDAX und DAX gerne in Lagerfeuergeschichten verpackt wird und bei Seminaren erstaunten Heavytradern hinter vorgehaltener Hand als der Erfolgstrick schlechthin päsentiert wird, ist nicht neu. Diejenigen, die schon etwas länger Börsenhandel betreiben, wussten das schon Ende des letzten Jahrtausends.

Da die CFD Broker alle aus Nicht-Dax-Ländern kommen, haben die natürlich keine Ahnung, wie das bei uns so abläuft und werden regelmäßig von toughen Tradern abgescalped.

 

Die Market Maker haben auf diese Vorgehensweise seit geraumer Zeit reagiert. Sobald sie merken, dass jemand gegen ihr System arbitrierend scalpt, wird entweder das Konto geschlossen oder aber auf manuelle Ausführung umgestellt.

 

Godmode weiss das aus erster Hand. Die arbeiten mit CMC zusammen.

Geschrieben
Da die CFD Broker alle aus Nicht-Dax-Ländern kommen, haben die natürlich keine Ahnung, wie das bei uns so abläuft und werden regelmäßig von toughen Tradern abgescalped.

 

:wub:

bin mir nicht sicher, ob wirklich bei jedem Broker der Future hinterlegt ist - aber rein technisch gesehen sollte ja selbst wenn dies nicht so wäre die eigene menschliche Reaktionsfähigkeit viel zu langsam sein, um noch rechtzeitig eine Order durchschicken zu können.

 

1. Schauen

2. Entscheidung treffen

3. Blick zur Ordermaske

4. Klick

Geschrieben
  • Autor
bin mir nicht sicher, ob wirklich bei jedem Broker der Future hinterlegt ist

 

Ich kenne zwei, weiss von denen aber auch, dass da der Händler drüberschaut.

 

Broker die Streaming-Quotes anbieten und Tradern so coole Spielerreien wie One-Click-Trading überlassen, kommen imho gar nicht umhin, den Future als Underlying zu verwenden. Alles andere wäre Selbstmord. Und eins muss allen klar sein, ein CFD Broker, dessen Risikomanagement nicht stimmt, überlebt nicht lange. Wenn jemand die alten Taschenspieler-Tricks kennt, dann die OTC Broker.

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