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abgetrennt - Datenauswertung mit R (Offtopic)

Geschrieben

Edit by Krümel:

Offtopic-Teile des Threads ic.arrow.right.png Datenauswertung in R werden in diesen Thread ausgelagert.

 

 

Für die einfachere Handhabe

 

Dann warte mal ab, bis :pfue: die Fingernagelzange aus dem Patronengürtel zieht :sad:

@Mythos - Dir noch ein schönes Leben dann :sad:

 

 

 

 

 

@Mythos - Psst! Leiiiiiisee - wir haben Dich vermisst .... ich hau aber erst mal ab und warte bis die Wogen geglättet sind ... ciao :wink2:

Featured Replies

Geschrieben
Dann warte mal ab, bis :wink2: die Fingernagelzange aus dem Patronengürtel zieht :sad:

 

Ich hab die Handhabe von R gemeint, nit die von :pfue: *duckundweg* :sad:

 

(Und jetzt hör auf den schönen Tutorialthread hier zu highjacken :sad: )

Geschrieben
(Und jetzt hör auf den schönen Tutorialthread hier zu highjacken )

Ich lagere sowieso alles in nen Diskussions-Thread aus, was mir nicht passt. Also tut Euch beim Schreiben keinen Zwang an :wink2:.

Geschrieben

Krümel, könntest du bitte noch hier ganz kurz schreiben, was genau man mit R machen kann?

zB man kann einen EA schreiben und diesen dann an MT4 anbinden. Auch eine Optimierung mit MT4-Kursdaten ist möglich, und zwar mit...

Das ist das, was ich hören will :wink2:

 

 

Tolle Anleitung, bis jetzt habe ich glaube ich sogar alles verstanden.

Danke!

Geschrieben
Krümel, könntest du bitte noch hier ganz kurz schreiben, was genau man mit R machen kann?

zB man kann einen EA schreiben und diesen dann an MT4 anbinden. Auch eine Optimierung mit MT4-Kursdaten ist möglich, und zwar mit...

Das ist das, was ich hören will :sad:

Du kannst Fragen stellen !!! :pfue:

 

Also, R ist für mich ein Excel ohne Grenzen. Ideal ist es für folgendes: Du liest so eine Aussage irgendwo in nem Forum:

Untersuchungen der historischen XETRA DAX Daten führten zu dem Ergebnis, dass seit 2003 bei einer durchschnittlichen VDAX Schwankungsbreite von 15-25 die morgendlichen Kurslücken zu 90% unter 35 Punkten notierten.

ic.arrow.right.png Link

 

Das kann man natürlich noch in Excel machen, aber es ist nicht mehr ganz trivial. Und wehe, Du willst mehr !

Mit R kann das richtig flink gehen. Und dann will man einfach noch dies gucken und das nachrechnen und noch ne 3. Idee, die einem beim Betrachten einer Grafik kommt nachschieben... Da macht's einfach auch Spaß zu forschen.

 

EAs/Tradingsysteme kann man mit R programmieren, das ist aber auch keine Kunst, das geht ja mit so ca. jeder Programmiersprache mehr oder weniger aufwendig. Die Frage ist ja immer nur, ob man irgendwie an nen Broker ankoppeln kann oder nicht. Zum Life-Trading würde ich R allerdings nicht nutzen.

 

Ich teile mir das auf: Ideen sammeln mit Tradesignal, Ersten Test-EAs implementiere ich auch mit Equilla, weil es recht flott geht, um mal rasch nen Ergebnis zu produzieren. Die Endvariante wird dann auch wieder in Equilla programmiert und in MQL, sozusagen als Zweit-Plattform.

 

Zwischendurch läuft alles in R (auf exportierten Daten, die ich mir aus Tradesignal oder MT exportiere), darin implementiere ich mir Signaltabellen (die Einstiege zu bestimmten Systemen + die verschiedenen Ordertypen) und schaue dann, wie sich CRV,Trefferquote, Profitfaktor u.ä. bei verschiedenen SLs und TPs verhalten, was man maximal rausholen kann, wie die Wahrscheinlichkeiten sich verändern usw. Ist alles noch recht rudimentär, aber das Vorgehen hat sich für mich als recht brauchbar herausgestellt. Ich bin leider kein Mathematiker und auch in Bezug auf Statistik wird es sehr schnell dünn. Mythos und andere können aus dem Tool sicher noch mehr rausholen.

 

 

Es gibt richtig viele Pakete mit Funktionen für alles Mögliche, die man aus dem Internet nachladen kann (Funktion install.packages, oder über die GUI).

 

R hat diverse Schnittstellen zu allen möglichen Programmiersprachen (C/Fortran/...), angeblich auch nen Javainterface, falls jemand sich ne bessere Grafik dranbasteln will. Man könnte es sicher auch an MT anbinden, aber manchmal kann man sich auch fragen "Tut das wirklich not" ? Optimierungen kannst Du damit auch machen, im Prinzip nutze ich es ja auch für so etwas ähnliches. Du könntest auch Deine Orders/Trades damit auswerten, nur tut es dafür wahrscheinlich Excel auch.

 

Wie man Grafiken mit R macht, Daten einliest/auswertet werde ich noch zeigen. Da schreibe ich momentan aber noch dran.

 

Tolle Anleitung, bis jetzt habe ich glaube ich sogar alles verstanden.

Na ja, war ja keine Rocketscience :sad:. Ich finde nur, R ist ein tolles Tool und kann einem das Leben mächtig vereinfachen, weil man auch mal schnell was nachprüfen kann. Außerdem kann man auch mit minimalen Programmierkenntnissen kleine Erfolge erzielen, ohne allzu oft ins Keyboard zu beißen.

 

Vielleicht kann ja noch ein anderer was Positives zu R sagen.... Mythos !??? :wink2:

Geschrieben
:pfue: ich werd das Gefühl nicht los, das dieser Post eigentlich nicht in den Offtopic Teil gehört... :sad:

Welcher ? DEINER :wink2: ?

Keine Panik, ich schieb die Posts dann schon wieder zurück, wenn sie sinnvoll sind und mehr als nur 2 Kopfkratz-Smilies enthalten :sad:.

Geschrieben
Vielleicht kann ja noch ein anderer was Positives zu R sagen.... Mythos !??? :wink2:

 

*lol* ich hör noch immer meine Freundin über R fluchen ;) aber ich versuchs mal:

 

R ist ein extrem mächtiges Open-Source Tool für jeden der im statistischen Bereich arbeiten will. Aber es ist ein Profitool. Es hat nicht wie (zB) SPSS eine grafische Oberfläche mit tollem Menü wo man einfach nur die Einträge durchsucht bis da genau das steht was man sucht. sondern man muss erstmal das Netz und die Dokus durchforsten um gewisse Befehle zu finden. Bei manchen Dingen selber workarounds bauen etc. Vor allem wenn es in komplexere Gebiete geht sind die verfügbaren Tutorials und Befehlsreferenzen eher spärlich und teils schwer zu lesen.

Aber (um einen sehr holprigen Vergleich anzuführen) nur weil man sich Apollo 13 angeschaut hat und sich für Raumfahrt interessiert, erwartet man sich ja auch nicht das man sofort ein echtes SpaceShuttle fliegen kann...

 

Ich denke mal das ein Windows-Anwender schnell verzweifeln kann wenn er versucht mit R komplexe Auswertungen zu rechnen. Aber wenn man genug Zeit investiert und ein bissl Erfahrung mit Programmiersprachen hat, ist R richtig klasse! :sad:

 

gut so Mama-Krümel? :pfue:

Geschrieben
Es hat nicht wie (zB) SPSS eine grafische Oberfläche mit tollem Menü wo man einfach nur die Einträge durchsucht bis da genau das steht was man sucht. sondern man muss erstmal das Netz und die Dokus durchforsten um gewisse Befehle zu finden. Bei manchen Dingen selber workarounds bauen etc. Vor allem wenn es in komplexere Gebiete geht sind die verfügbaren Tutorials und Befehlsreferenzen eher spärlich und teils schwer zu lesen.

Also, "The R Book" erlöst einen eigentlich schon von allem Schlimmen, finde ich. Gab's nur leider zu meiner Anfangszeit nicht, und ich bin auch den holprigen Trial-Fluchen-Error-Wieder fluchen-Weg gegangen.

 

Aber ab und an lohnt die Investion in ein Buch richtig ;).

 

Mal schnell nen Random walk erzeugen ? Zufällige Datenreihen generieren in Gigabyte-Umfang, um Systeme exzessiv zu testen ? Kein Thema.

Z=rnorm(1000,0,2)

Y=Z

for (i in 2:1000) Y=Y[i-1]+Z

plot.ts(Y)

Das Beispiel ist übrigens aus dem "The R Book", irgendwo zwischen Zentimeter 8 und 9.

random_walk.PNG

Geschrieben
Mal schnell nen Random walk erzeugen ? Zufällige Datenreihen generieren in Gigabyte-Umfang, um Systeme exzessiv zu testen ? Kein Thema.

Random Walk erzeugen ist aber meilenweit weg von komplexer Zeitreihenanalyse und Datenauswertung :wink2:

 

Aber das R-Book kenn ich nicht, möglich das es sehr viel weiterhilft!

Geschrieben
Random Walk erzeugen ist aber meilenweit weg von komplexer Zeitreihenanalyse und Datenauswertung :pfue:

Jaaaaaahaaa. *augen-roll* Das war ja nur nen Beispiel für Henrik, was man auch machen kann. Ich muss ja was nehmen, was auch Nichtmathematiker vom Hörensagen kennen. Sollte ja nur zeigen, mit wie wenig Zeilen man doch recht viel machen kann. Dass Ihr Mathematiker immer solche Erbsenzähler sein müsst :wink2: !

Seit mein Freund seine ersten beiden Semester in Hagen hinter sich hat, ist der auch so geworden *grummel*.

Ich schreib das Tutorial ja auch nicht für Dich oder nen Informatiker, bei denen geh ich einfach davon aus, dass sie sich das auch so aneignen können. Sondern ich will ja Leute wie Henrik, Whipsaw oder Ecart motivieren, sich das mal anzuschaun.

 

Aber das R-Book kenn ich nicht, möglich das es sehr viel weiterhilft!

Ja, kann ich nur empfehlen. Das ist wirklich super.

Geschrieben
... Sondern ich will ja Leute wie Henrik, Whipsaw oder Ecart motivieren, sich das mal anzuschaun.
:wink2:

 

Schon passiert und was für die Zukunft...

Geschrieben
  • Autor

Eigentlich enthält der Thread schon wieder zu viele gute Informationen, um als reiner OT durchzugehen. :wink2:

 

Wenn wir mehr guten Content und Tutorials von Mitgliedern bekommen, müssen wir uns mittelfristig überlegen, ob es Sinn machen könnte, irgendeine Funktionalität zum Kommentieren zu entwickeln. So könnte der Verfasser des Tutorials in Ruhe an seinem Set weiterschreiben und der Inhalt würde nicht durch andere Wortmeldungen aus dem Kontext gerissen werden.

Geschrieben
Eigentlich enthält der Thread schon wieder zu viele gute Informationen, um als reiner OT durchzugehen. :wink2:

 

Wenn wir mehr guten Content und Tutorials von Mitgliedern bekommen, müssen wir uns mittelfristig überlegen, ob es Sinn machen könnte, irgendeine Funktionalität zum Kommentieren zu entwickeln. So könnte der Verfasser des Tutorials in Ruhe an seinem Set weiterschreiben und der Inhalt würde nicht durch andere Wortmeldungen aus dem Kontext gerissen werden.

Ich hätte es ja normalerweise auch in nen Blog schreiben können, dann hätte ich Ruhe vor Mythos gehabt :pfue:. Aber ich warte auf Web 5.0, bevor ich mich mit Blogging anfreunde. Das dauert hoffentlich noch ein bisschen.

Geschrieben
  • Autor
Ich hätte es ja normalerweise auch in nen Blog schreiben können, dann hätte ich Ruhe vor Mythos gehabt :wink2:. Aber ich warte auf Web 5.0 bevor ich mich mit Blogging anfreunde. Das dauert hoffentlich noch ein bisschen.

 

 

Wordpress könnte man (als CMS) verwenden, müsste aber erst wieder paar Tausend Euro reinstecken, um das auf die Bedürfnisse der Nutzer zuzuschneiden.

Die Community-Suite bietet mehr Möglichkeiten zur Interaktion, ist aber auch nicht perfekt.

 

Wenn Bedarf ist, entwickeln wir halt was Eigenes - macht eh mehr Sinn (und Spass) als das Zeugs von der Stange.

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